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Barcelona- CaixaForum

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Die Stiftung La Caixa besitzt in Barcelona eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst in Europa. Die Caixa ist vergleichbar mit den deutschen Sparkassen. Im CaixaForum werden hauptsächlich wechselnde Ausstellungen mit den unterschiedlichsten Themen zeitgenössischer Kunst gezeigt.

Neben den 3.000m² umfassenden Ausstellungsflächen ist es das Gebäude selbst wert, angeschaut zu werden. Es ist eine ehemalige Textilfabrik des Modernisme. Der Industrielle Casimir Casarramona, ein Pionier in der Anwendung elektrisch betriebener Maschinen in Fabriken, beauftragte Josep Puig i Cadafalch mit dem Bau der Fabrik. Puig i Cadafalch war neben Gaudí und Domènech i Montaner einer der bedeutendsten Architekten des katalanischen Jugendstils.

Die Fabrik besteht aus Backstein und gusseisernen Ornamenten und erinnert an eine mittelalterliche Burg. Das Gebäude war in der damaligen Zeit auch wegweisend in Sachen Brandschutz und diente lange als Maßstab in Sachen Arbeitsbedingungen.

1913 wurde das Gebäude eingeweiht und 1919 zog die Textilfabrik jedoch wieder aus dem Gebäude aus. Lange stand es dann leer, von 1940 bis 1992 wurde es dann als Polizeistation genutzt. 1963 wurde die Sparkasse "la Caixa" neuer Eigentümer.

2002 wurde das Casa Casarramona wiedereröffnet. Die Sozialstiftung der Caixa schuf hier mit dem CaixaForum ihr kulturelles und gesellschaftliches Zentrum.

 

Der Eingangsbereich wurde vom japanischen Architekten Arata Isozaki entworfen. Ein Baum aus Stahl und Glas begrüßt die Besucher.


Anreise:
Metro: L1, L3, Espanya, FGC

Öffnungszeiten:
Di.-So. 10-20:00 Uhr
Sa.: 10-22:00 Uhr
Montags geschlossen (außer an Feiertagen)
Mit der Barcelona Card frei.