Eröffnung des Wattenmeer- Besucher-zentrums Cuxhaven

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Cuxhaven, 24.10.2015- Am 21. Oktober wurde das neue UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum Cuxhaven im Kreis von geladenen Gäste, Sponsoren und Förderern offiziell seiner Bestimmung übergeben. Am darauf folgenden Wochenende war die Ausstellung für interessierte Gäste geöffnet.

Das Besucherzentrum ist direkt am Sahlenburger Strand gelegen. Da an gleicher Stelle mal ein Klärwerk lag, durfte ausnahmsweise im Weltnaturerbe ein Gebäude errichtet werden, was sonst strengstens verboten ist.

Der Neubau konnte nach nur neun Monaten Bauzeit termingerecht und im gesteckten Finanzrahmen fertiggestellt werden. Es bietet eine Ausstellung über das Wattenmeer und Seminarräume, in denen sich die Besucher detailliert mit der Flora und Fauna des Wattenmeers beschäftigen können, einen schönen Ausblick auf Watt und Heide aus der 1. Etage inklusive. So sind am ersten Wochenende nach Angaben des Besucherzentrums rund 3000 Besucher gekommen.

Die Dauerausstellung zeigt lokale bis globale Themen, auch die Besonderheit Cuxhavens, die Küstenheiden werden auf der rund 500 m² großen Ausstellungsfläche vorgestellt. Seewasseraquarien, ein flutbares Tidemodell und verschiedene Installationen veranschaulichen und demonstrieren zudem die erstaunliche Vielfalt des Wattenmeeres. Zentrales Ausstellungsstück ist ein großer Tisch mit präparierten Tieren der Region.

 

Zur Eröffnung war das Gebäude selbst mit LED-Licht illuminiert, außerdem war das Kunstprojekt „Zwölf25“ des Lübecker Künstlers Gitesh Klatt zu sehen. Leider werden die angestrahlten, in Goldfolie eingehüllten Spricken wieder abgebaut, es machte gerade den Charme des Eröffnungswochenendes aus.

und es wird somit in Zukunft ein Highlight fehlen. Sie waren u.a. auf dem Weg zwischen Gebäude und Watt aufgebaut.

Der Installationsname rührt von der Zeit zwischen einer Flut bis zur nächsten her: 12 Stunden und 25 Minuten.

Es war schon am ersten Tag erkennbar, das der Sand des nahen Strandes überall im Inneren des Gebäudes zu sehen ist. Er dürfte über einen längeren Zeitraum wie Schmirgelpapier die Böden schädigen.