Plüfolie – der Wahnsinn geht in die 2. Runde

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Bremen (Aka)- Eine Erfolgsgeschichte der Wintervarietés der GOP-Häuser, La Folie, findet eine poetisch-akrobatische Fortsetzung im „noch wahnsinnigeren „Plüfolie“. Das Bühnenbild gleicht einer leicht surrealistischen Welt des Malers Salvadore Dali und einer Szene aus „Alice im Wunderland“. Die Artisten verschwinden wie die Teegesellschaft im gleichnamigen Märchen im Plüschsofa– besonders oft allein gelassen wird Amélie, die staksige Akkordeonspielerin mit dem leicht verbogenen Giraffenhals und sehr verhaltener Freundlichkeit.

Amélie wird noch getoppt durch die „Cousins Germains“, die beiden exzentrischen Musiker , Quentin Marotine und Miakel Vienot aus Frankreich, in kurzen AC/DC-Radlerhosen und Frack. Sie sind sehr distanziert, fühlen sich immer benachteiligt, zur Not hilft es einen oder zwei Schnäpse zu trinken. Mit ihren Musikinstrumenten lassen sie einzigartige, teilweise sphärische Musik erklingen.

Leicht mystisch die wunderschöne Dame im weißen Gewand, die in einem Bilderrahmen an der Wand lebt. Sie gleitet nur ab und zu aus ihrem Refugium hinab, um eine zauberhafte Darbietung mit ihrem Cyr zu tanzen. Schneller und schneller zieht sie ihre Kreise. Die Akrobatin Anna Ward und ihr Reifen verschmelzen zu einer Einheit. Diese Vorführung ist einmalig und nicht zu beschreiben, bitte schauen sie selbst dieses „Reifenwunder“ an.

Im zweiten Teil der Show präsentiert sie dem Publikum eine zarte und filigrane Trapezartistik. Regisseur