Jethro Tull’s Ian Andersons: Thick as a Brick-Tournee in der Glocke Bremen

Bremen (Aka) Jethro Tull & Ian Anderson sind seit Jahrzehnten eine weltweit erfolgreiche & weltberühmte Einheit!

Sie gehören zu den ganz großen Namen in der Geschichte der Rockmusik, haben Generationen geprägt und haben unzählige unvergessliche Rockalben veröffentlich, die sich weltweit 60 Millionen mal verkauft haben!

Erstmals seit der Veröffentlichung 1972 wird Jethro Tulls legendäres Konzept-Album „Thick As A Brick“ von Ian Anderson, dem kreativen Frontmann der englischen Gruppe, komplett live aufgeführt und konnte in der Glocke Bremen genossen werden. Anlass ist das 40-jährige Jubiläum jenes 45-minütigen Opus, dessen Text sich um das von einem achtjährigen Wunderkind geschriebene Gedicht „Dumm wie Bohnenstroh“ („Thick As A Brick“) dreht. Es besteht aus einem einzigen, in mehrere Teile gegliederten Lied mit vielen Tempi-Wechseln.

Dieses ist kunstvoll-filigran arrangiert und stilistisch äußerst vielschichtig - Anspielungen an melodischen Rock, Folklore und Jazz inklusive. Das renommierte Magazin Rolling Stone bewertete das Werk, welches sich damals auf Platz 1 der Billboard Pop Charts platzierte, mit fünf von fünf Sternen. Ian Anderson (Gesang, Querflöte, Akustik-Gitarre) wird „Thick As A Brick“ im ersten Teil jenes um theatralische Aspekte erweiterten Konzertes aufführen.

Das neue Meisterwerk THICK AS A BRICK  2 stieg 2012 auf Nr. 13 in die Charts ein. Es wurde in allen Fachmedien von den Kritikern hoch gelobt. Das war im Frühjahr 2012 derart erfolgreich (die Medien berichteten bundesweit), dass man sich nun entschloß 2013 diese Tournee fortzuführen!

In der zweiten Hälfte gab es Thick as a Brick 2 sowie Hits wie „Aqualung“ zu hören, untermalt von Videosequenzen bei denen man durchaus auch mal schmunzeln konnte.

 
Begleitet wurde der Mann, der bei seinen Auftritten oft in markanter Pose auf nur einem Bein steht, von jenen Musikern, mit denen er seit 2002/2003 sowohl bei seinen Solo-Aktivitäten als auch im Jethro-Tull-Kontext arbeitet: John O’Hara (Keyboards, Akkordeon), David Goodier (Bass), Scott Hammond (Schlagzeug) und dem aus Deutschland stammende Gitarrist Florian Opahle.

Als Zugabe wurde "Locomotive Breath" gespielt, was die Zuschauer gänzlich von den Stühlen riss und das Konzert mit langem Applaus ausklang.

Text und Bilder: www.owl-konzerte.de/ grafcux