Comedian Jörg Knör im TIF Bremerhaven

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Bremerhaven (Wka) Am 07.11.2013 war der bekannte Entertainer, Parodist und Comedian Jörg Knör zu Gast im TIF mit seinem 14. Solo-Programm „Alles nur Show“. Dabei entlarvte er alle Peinlichkeiten von diversen Stars. Und dies mit erstaunlich aktuellen Themen. Bekannt geworden ist er durch das Imitieren von Promis. Auch an diesem Abend parodierte er dutzende bekannte Persönlichkeiten.

Aber zunächst fing die Vorstellung etwas verspätet an. Wie Jörg Knör mitteilte, benötigte die Bahn mit der er gefahren ist, 2,5 Stunden von Bremen bis Bremerhaven.

Er erzählte von einem ausländischen Mitbürger, der ihn die ganze Zeit anstarrte, bis er auf ihn zuging und fragte: „Bist du Fernsehen?“ Er gab ein Autogramm und der junge Mann ging zu seinem Kumpel und sagte: „Isch wusste doch, das ist Nino de Angelo!“

1975 war Knör mit 15 der jüngste Kandidat bei „Am laufenden Band“ mit Rudi Carell. Der bereits seit 30 Jahren tätige Bambi-Preisträger bestach nicht nur durch Komik, er zeichnete auch blitzschnell Karikaturen von Promis und verschenkte seine Werke im Publikum. So fand auch die Skizze von Rudi Carell schnell einen Abnehmer. Nachdem diverse Päpste, Beloskoni, Costa Cordalis, Heinz Erhard, Angela Merkel und einige andere parodiert wurden, ging es in die Pause. Knör sagte: „Weil ich heute etwas zu spät kam, dürfen sie auf mein Wohl trinken !“ Er merkte aber weiter an: „ Auf mein Wohl, aber auf ihre Kosten!!!“

Nachdem es schon einen Pfarrer und eine 16 jähriges Mädchen in der ersten Reihe mit spitzfindigen Bemerkungen getroffen hatte, musste nach der Pause ein Journalist der örtlichen Zeitung dran glauben: „ Für wen schreiben sie denn? Zeigen sie mal her, was haben sie denn da aufgeschrieben?“

 

Dann spannte Knör von Düsseldorf, dem Boulevard de Botox einen Bogen hinüber nach Hamburg und schon stand er als Udo Lindenberg auf der Bühne und sang ein Lied. Die Zuschauer waren insbesondere erstaunt von der Musikalität des Comedian. Immer wieder wurden die Parodien mit Liedern durchbrochen.

Jörg Knör- man sieht ihm die Merkel an

Dann holte er eine Flöte heraus, mit der er vor einigen Wochen bei Dieter Bohlens „Supertalent“ aus Spaß aufgetreten war und überzeugte mit einem Instrumentalstück.

Und nicht nur das. Als Zugabe spielte er ein Lied auf dem Saxofon. Nach ganzen 3 Stunden verabschiedete Knör sich von Publikum und freute sich an diesem Tag besonders auf „das Bier danach“.