Kathedrale des Hl. Domnius

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Split - Wer nach Split kommt, der muss in die Altstadt. Denn hier wartet der 'Diokletianpalast' auf einen. Der Sitz für den römischen Kaiser Diokletian ist heute immer noch in sehr gutem Zustand. Mit dem Bau seiner Residenz in Asphalatos, bestimmte Diokletian nicht nur den Ort seines Aufenthalts für die verbliebenen Jahre seines Lebens, sondern auch den Ort für seine letzte Ruhestätte. 

Daher nimmt das Mausoleum einen sehr wichtigen Platz in seinem Palast ein. Dank des neuen Zwecks, welchen das Mausoleum einige Jahrhunderte nach dem Tode Diocletians bekam, als es in eine Kathedrale umgewandelt wurde, ist das Gebäude perfekt erhalten geblieben.

Sie ist die älteste und eine der kleinsten Kathedralen der Welt. Am Eingang zur Kathedrale stehen Türen, die im Jahre 1214 von Andreija Buvina geschnitzt wurden. Sie bestehen aus zwei Flügeln mit je 14 "Kassetten" in denen sich, einst polychrome und vergoldete, Szenen mit Themen des Neuen Testaments befinden.

Der Hauptaltar der Kathedrale stammt aus den Jahren 1685 bis 1689. In der nördlichen Nische befindet sich ein Altar des venezianischen Bildhauers Morlaiter aus dem Jahre 1767, in dem seit 1770 die Reliquien des Hl. Domnius aus dem Altar von Bonino aus Mailand untergebracht wurden.

Unter die wichtigsten Werke im Barockchor der Kathedrale fallen sicher die hölzernen Chorgestühle, die ursprünglich vor dem Hauptaltar standen und in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts geschnitzt wurden.

 

Die Krpta Stant Lucia befindet sich unter der Kathedrale. Ein kleiner runder Raum, der extra Eintritt kostet.

Vom 57 m hohen Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert genießt man einen herrlichen Rundblick auf die Dächer der Altstadt. Der Aufstieg ist vor allem im engen unteren Teil bei großem Andrang über die steilen Treppenstufen etwas beschwerlich und es wird zusätzlich Eintritt erhoben.

Öffnungszeiten: Juni-Aug. täglich 08.00-20.00, sonst 08.00- 12.00,16.00-18.00 Uhr