Westminster Abbey

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Seitdem Wilhelm der Eroberer hier im Jahr 1066 gekrönt wurde, ist die Westminster Abbey die Krönungskirche des Landes. Des Weiteren befinden sich hier die Grabstätten und Gedenktafeln zahlreicher historischer Persönlichkeiten aus den letzten tausend Jahren der britischen Geschichte.

Jedes Jahr heißt Westminster Abbey über eine Million Besucher willkommen und ist die bedeutendste Kirche der Stadt London.

Gelegen ist die Westminster Abbey in direkter Nachbarschaft zu den Houses of Parliament mit Big Ben. Dort wo heute die Westminster Abbey steht, befand sich ursprünglich eine Benediktinerabtei (gegründet um 750).

 

Die eigentliche Kirche wurde von 1045 bis 1065 erbaut. Seit der Zeit von Wilhelm dem Eroberer wurden hier alle Könige von England und dem Vereinigten Königreich gekrönt. o findet man die Gräber von Heinrich III, Maria Stuart, Elisabeth I in der Westminster Abbey. Auch zahlreiche berühmte Persönlichkeiten wie Charles Dickens, Charles Darwin, Isaac Newton, Georg Friedrich Händel, Laurence Olivier und viele andere wurden hier beigesetzt. Zum 1953 wurde Queen Elizabeth II dort gekrönt und 1997 fand dort das Begräbnis von Prinzessin Diana statt, aber auch die Eheschließung der Queen mit Prinz Philip und die Trauung von Prinz William und seiner Kate.

Auch Englands ältestes erhaltene Altarbild, das Westminster Retable aus dem 13. Jahrhundert ist zu sehen. Sehr hübsch ist auch der stille beschauliche Innenhof Deans Yard mit seinen uralten Bäumen.

Im Mittelschiff befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten des ersten Weltkriegs. Laut Inschrift "inmitten der Könige, weil er seinem Gott und Vaterland gut diente" ruht er in Erde von französischen Schlachtfeldern. Im Juli wird es mit Blumen geschmückt und auf dem Rasen vor der Abbey werden hunderte Fähnchen in den Rasen gesteckt.

Schnell zu erreichen ist die Kirche über die U-Bahn Haltestellen Westminster oder St. James Park.