VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
HUYGHEND: "H1"
Ein sehr experimentierfreudiges Album, das durchaus keinen Wert darauf zu legen scheint, massentauglich, angenehm oder leicht hörbar zu sein – zuweilen mag man den Eindruck gewinnen, dieses Album solle nicht einmal erträglich sein. Die Intention dahinter scheint in erster Linie künstlerischen Ambitionen zu entspringen, nicht so sehr rein musikalischen. Interessant und ungewöhnlich.
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DORO: "Forever Warriors, Forever United"
Ein Album voller hitverdächtiger Melodien, mitreißender Refrains, solider Riffs, dichter, schwerer Klänge, doch auch leichter, zuweilen klassisch angehauchter, manchmal fast poppiger Töne. Ein Album, wie man es von Doro erwartet, vielleicht sogar abwechslungsreicher, als man zunächst glauben würde, was durchaus positiv überrascht.
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TRAGEDY OF MINE: „Tenebris“
Für die erste Scheibe haben Tragedy of mine schon ganz schön vorgelegt und ich sehr gespannt was da noch kommen mag. Ich bin ich gespannt was noch kommt und da ich, abgesehen von den überschaubaren musikalischen Facetten der Band. Es ist im Ganzen wieder einmal sehr solider Metal aus Deutschland.
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ANNISOKAY: „Arms“
Das nun vierte Album der Band ist ihnen wirklich sehr gut gelungen. Wenn die Herren so weiter arbeiten, dann kann ich mir gut vorstellen, dass Sie noch größer in der internationalen Metalcore Szene werden. Im Großen und Ganzen ist „ARMS“ ein sehr solides, gut produziertes Album. Gänsehaut kann einem schon bei der ein oder anderen Nummer kommen.
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NICKY MINAJ: "Queen"
In Summe liefert Nicky Minaj mit Queen ein gutes Album ab, was für meinen Geschmack jedoch deutlich zu lang geraten ist und sich dadurch abnutzt. Hier hätte eine Reduzierung der Trackanzahl sicher dazu geführt, dass sich die schwächeren Tracks weniger wie Füller anhören.
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HODJA: "The Flood"
Die Musik ist ein wunderliches und doch zugleich erbauliches Gemisch aus allem was gut ist. Zuweilen mag das Ganze etwas roh klingen, doch gerade diese Ecken und Kanten erhöhenauf eigentümliche Art noch das Hörvergnügen, denn hier wirkt nichts aufpoliert überarbeitet. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch das Artwork, in dem man sich regelrecht verlieren kann.
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CHEFKET:"Alles Liebe (Nach dem Ende des Kampfes)"
IWar Nachtmensch noch deutlich Raplastiger, geht das neue Album mehr in Richtung Soul. Thematisch kommt Chefket hier deutlich ernster daher und setzt sich deutlich differenzierter mit seinen Themen auseinander. Für mich ist Alles Liebe (Nach dem Ende des Kampfes) ein sehr unterhaltsames und zum Nachdenken anregendes Album.
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RAUSCHFLUT: „Optimisten & Marionetten“
Ich bin ein großer Freund von Eigenproduktionen und diese Scheibe ist definitv eine sehr gelungene. Die Texte sind interessant, regen zum Denken an, wobei man auch ganz schlicht dazu abgehen kann. Meiner Meinung könnten die Herren doch noch etwas rauer werden. Ansonsten ist die Veröffentlichung sehr solide und für „neuzeitlichen“ Rock sehr brauchbar.
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ROGER DALTRAY: „As Long As I Have You"
Was soll man von einem hochkarätigen Sänger, welcher schon seit über 50 Jahren im Business ist und schon über 2000 Konzerte gegeben hat anderes erwarten als ein erstklassiges Album. Das dieses Album nicht unbedingt die Charts getopt hat wundert mich nicht unbedingt, da die „old-school“ Fans doch schon in ihre Tage gekommen sind und Radiosender neuzeitliche Musik vorziehen.
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LORD OF THE LOST: "Thornstar"
Ein heftiges, hartes Album und doch eingängig und klangvoll genug ist, auch jeden Musikinteressierten zu fesseln. Starke Industrialanklänge, eine wandlungsfähige, kräftige Stimme, und viele geradezu hitverdächtige Melodien machen dieses Album gemeinsam mit dem eindringlich düsteren und doch temporeichen Ton zu einem wunderbaren Erlebnis.
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