VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
ELVIS: „The Best of The `68 Comeback Special“
Diese Neuauflage der 1968 aufgenommen „Stand up“ und „Sit down“ Konzerte des King of Rock, welche allgemein auch als „`68 Comback Special“ bekannt sind, hat mir eigentlich sehr gut gefallen, doch muss ich zugeben, dass das Comeback einfach niemals die Originale übertreffen wird.
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CRYSTAL LAKE: „Helix“
Ich habe schon lange nicht mehr so geile Musik aus Japan gehört. Aus dieser Region sind mir hauptsächlich Power-Metal Bands untergekommen, welche zwar auch technisch nicht zu unterschätzen waren, doch definitiv nicht das Level von Crystal Lake erreichen. Die Songstrukturen haben mich fasziniert und natürlich auch wie gekonnt die Musiker ihren Stil im Song wechseln.
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AENIMUS: „Dreamcatcher“
Abgesehen davon, dass ich Bands aus diesem Genre auf Grund ihrer technischen Fähigkeiten anhimmle, ist Aenimus eine Band, welche mich speziell mit kleinen Spielereien beeindruckt hat. Das Album ist wirklich ein beeindruckendes Werk, speziell vom technischen Blickpunkt aus. Mitsingbare Melodien oder Refrains findet man dann aber eher nicht.
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JADU: „Nachricht vom Feind“
Zu aller erst muss ich sagen, dass Kunst eine gewisse Freiheit innehält.Mir ist klar, dass sich die Sängerin bewusst dem Militärjargon bedient, doch seine persönlichen Gedanken so nahe an fraglichem Gedankentum vorbei zu formulieren befremdet mich. Die Songs könnten leicht von Rechts vereinnahmt werden.
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AVANTASIA: „Moonglow“
Selten finde ich die Zeit mir ein Album von Avantasia durchzuhören, da ich diese gerne auf einmal konsumiere. Daher hat es mich gefreut wie „Moonglow“ auf meinem Tisch landete. Ich höre Avantasia meist so, wie ich Klassik höre. Entspannt in einem angenehmen Sessel, darauf wartend welche Finessen ich diesmal heraushören werde. Das neue Album hat mir sehr gut gefallen.
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MILLENCOLLIN: „SOS“
Millencolin sind eine Band, die mit ihrer Musik wichtige Themen ansprechen und aktiv ihre Reichweite nutzen. Dies ist genau das was ich mir unter einer Punkband heutzutage vorstelle. Die Zeiten von No-Future sind Vergangenheit, denn diese Future kommt täglich auf uns zu. Ein Punk-Rock-Album sehr abwechslungsreich ist.
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KORPIKLAANI: „Beer Beer"
Der von der Band 2005 veröffentlichte Song „Beer Beer" vom Album „Voice of Wilderness“ hat ja mittlerweile Kultstatus erlangt Herausgekommen sind hierbei 14 unglaublich lustige Versionen des Tracks welche auf CD gebannt wurden. Von mir bekommt diese lustige Aktion, auch auf Grund der wirklich coolen Neu-Interpretationen des Songs, insgesamt 7 von 10 Punkten.
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DEMON HEAD: „Hellfire Ocean Void“
Das nunmehr 3te Album von Demon Head ist wirklich eine sehr empfehlenswerte Scheibe. Die Musik bewegt sich im breiten Spektrum der 70er bis 80er Jahre und kommt trotzdem aus 2019 und wirkt frisch. Alle 8 Tracks haben ihren eigenen Charakter und haben mich beim Hören gut beansprucht. Ein großes Dankeschön für ein derartig feines Album und die Arbeit die dahinter steckt!
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TOM PETTY & THE HEARTBREAKERS: „The Best Of Everything“
Für alle neuen Fans sicherlich eine Einladung, sich in der Fülle all seiner Alben zu verlieren. Da es sich um eine „Best-of“ Produktion handelt und nicht wirklich neues dabei ist, gibt es Punkteabzug, was die Qualität der Songs nicht schmälern soll. Das Album beinhaltet die bislang unveröffentlichten Titel: „For Real“ und „The Best Of Everything“, eine alternative Version.
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BEAST IN BLACK: „From hell with love“
Solider Heavy Metal der nach mehr verlangen lässt. Kurz, knapp und einfach. Wie mittlerweile schon oft genug erwähnt wurde, ist mir Musik von Musikern die einfach Spaß an der Sache haben und nicht nur den kommerziellen Nutzen dahinter sehen am liebsten. Wenn die Musiker dann auch noch bodenständige Kollegen sind, so erhöht dies noch mehr den Hörgenuss meinerseits.
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