VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
NAILED TO OBSCURITY: „Black Frost“
Dieses Album enthält einwandfreien Melodic-Death-Metal, welcher lyrisch und musikalisch einfach erste Sahne ist. Es gibt 9 von 10 Punkten, da ich ihnen gerne noch etwas Luft nach oben lasse. Ich freue mich jetzt einmal über dieses Album und bin gespannt auf kommende Veröffentlichungen.
Zur Rezension
TRUE ANCHOR BROS.: "True Anchor Bros EP"
Dieses Album wurde mir persönlich vom Produzenten zur Verfügung gestellt und dafür schon einmal ein großes Dankeschön! Wie ihr euch vorstellen könnt bin ich von dem Album, einerseits auf Grund des Backgrounds, andererseits wegen der genialen Musik, schwer beeindruckt. Ein wirklich ausgezeichnetes Album.
Zur Rezension
CALLEJON: "Hartgeld im Club"
Einerseits gefallen mir gewisse Originaltracks schon nicht wirklich und die Metalversion wirkt daher eher wie eine schlechte Persiflage, andererseits gefallen mir die Versionen der Songs, die ich schon mag sehr gut. Größter Pluspunkt war für mich die Kooperation mit Ice-T welche wirklich sehr cool klingt und es schon eine immense Ehre ist mit diesem Herren arbeiten zu dürfen.
Zur Rezension
LOVEBITES: "Clockwork Immortality"
Ehrlich gesagt bin ich bei japanischen Bands manchmal etwas vorsichtig. Konzeptbands mit hart einstudierten Choreographien und Fremdkomponisten sind heutzutage nichts Neues mehr und mir sind schon einige Bands dieser Art aus Japan untergekommen. Mit Freude darf ich verkünden, dass Lovebites kein bisschen in die Richtung vorhin erwähnter Bands geht.
Zur Rezension
GOTTHARD: "Defrosted 2"
Sehr solider und wirklich genialer Classic/Hard-Rock mit Herz und Seele, Themen mit denen Jeder schon einmal zu tun hatte und authentischer Liebe zu den eigenen Songs. Zusätzlich kommt noch der nette nostalgische Rückblick auf den Anfang bzw. das erste Live-Album im Titel des Neuen.
Zur Rezension
EMIGRATE: "A Million Degrees"
Neben dem ganzen Getuschel rund um ein neues Rammstein Album hat ein Teil dieser doch legendären Band klamm heimlich mit seiner Zweitband das mittlerweile dritte Album veröffentlicht. Richard Z. Kruspe hat wieder bewiesen, dass er nicht nur bei Rammstein geile Musik liefert. Man merkt, dass man es hier mit absoluten Profimusikern zu tun hat.
Zur Rezension
SABATON: „Carolus Rex Platinum Edition"
Das dieses Konzept funktioniert sollte nach einem 4-fach Platinstatus nicht mehr zur Diskussion stehen. Die Songs sind einfach gut und das Album in sich stimmig.Allesamt gute Tracks und die Covers lassen sich auch hören, wobei mir das Original von „In The Army Now“ doch wesentlich lieber ist. Feine Neuauflage.
Zur Rezension
UDO LINDENBERG: MTV Unplugged 2 - Live vom Atlantik
Für das zweite "Unplugged-Album" hat der Meister 27 alte Schätze aus seiner bald fünf Jahrzehnte währenden Laufbahn gehoben, die aus fast 700 Udo-Stücken ausgewählt wurden. Darauf sind nicht die offensichtlichen Hits, die es schon unzählige Male auf CD gibt. Lindenberg selbst meint: „Dreieinhalb Stunden Udopium fürs Volk.“
Zur Rezension
ANNENMAYKANTHEREIT: " Schlagschatten"
Insgesamt wirkt Schlagschatten für mich ein wenig wie ein „Alles nix Konkretes 2.0", ein wenig polierter, ein wenig tanzbarer aber in Summe doch ein wenig wie eine Kopie. Die Songs sind durchgehend auf einem sehr hohen Niveau, aber als Kenner der Band verliert sich langsam der Charme der Straßenmusik-Klänge daran, dass das Album geplanter und produzierter wirkt.
Zur Rezension
ACCEPT: "Symphonic Terror – Live at Wacken 2017"
Eine Instituition feiert einen wirklich beachtlichen Geburtstag mit einem monumentalen Konzert auf einem der größten Metal-Festivals überhaupt.114 Minuten geballter deutscher Metal, welcher irgendwie auch immer dem jeweiligen Zeitgeist entsprechnede Elemente beinhält und somit seine Frische nicht verliert. Abgesehen davon ist die Live-Leistung der Musiker bewundernswert.
Zur Rezension