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SEND REQUEST: "Perspektives"
Musikalisch wie gesanglich findet sich nur wenig, das man bemängeln könnte. Es mag angemerkt sein, dass dem einen oder anderen Hörer der Klang des Albums vielleicht weitgehend zu fröhlich vorkommt, liegt doch selbst den eher traurigeren Nummern dieser optimistisch positive Klang inne, der einerseits natürlich seinen eigenen Reiz hat, aber auch zuweilen unpassend wirkt.
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GOOD CHARLOTTE: „Generation RX"
Also ganz ehrlich, mit Punk hat das hier nichts mehr zu tun. Es finden sich viel mehr Einflüsse aus Elektronischer-, Pop- und Rock-Richtung und das auch noch recht einseitig. Die Vocals sind astrein und die Harmonien auch sehr gelungen, doch kommt beim Hören eine Art Monotonie auf. Der lyrische Inhalt der Songs ist eher depressiv und schwer und nicht wirklich sozialkritisch.
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SLOTHRUST: „The Pact“
Ich hatte diese Band vorher noch nie gehört, obwohl ich selbst gute Kontakte in der internationalen Grunge-Szene habe. Der Sound des Albums trifft, abgesehen von den wirklich ruhigen Tracks, vollends meinen Geschmack. Die 44-minütige Reise durch die entspannten Soundwelten und den schnellen verzerrten Passagen war wirklich sehr erfrischend.
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T.V. SMITH: „Land of the Overdose"
Das Album ist wirklich ein Muss für jeden der auf englischen Punk steht. Ich bin wirklich schwer beeindruckt, dass er bis heute keine Ruhe gibt und nichts an Kraft verloren hat. Mein absoluter Lieblingssong auf diesem Album ist „File it under not my problem“, welchen ich jedem der zeitweise unter enormen Stress leidet empfehlen möchte.
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INSERT COIN: "Way Out"
Aus dem ursprünglichen 90er-beeinflussten Skate-Punk ist inzwischen ein eigenständiger, bandtypischer Sound entstanden, der auf ein neues Level angehoben wurde. Insert Coin erweitern das Hook-Wörterbuch um einige druckvolle Riffs, halten Abstand zum Vorhersehbaren und sorgen damit selbst bei langjährigen Genrefans durchaus für Überraschungsmomente.
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SCARLET DORN: "Lack Of Light"
Ein durchaus wohlklingendes Album, ergreifend und anmutig zugleich, mit vielen stillen Momenten, die den Hörer geradezu dazu einladen, sich in die trauervolle und doch hoffnungsdurchdrungene Klangwelt fallen zu lassen. Besonders beeindruckt dabei die Stimme, von geradezu klassisch anmutender Klarheit, engelsgleicher Reinheit und gefühlsbetonter Kraft.
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HELL BOULEVARD: "In Black We Trust"
Hier findet sich einiges, den Hörer zu begeistern und eigentlich nichts, das unangebracht oder unpassend wirken würde. Ein Album, bei dem man den Eindruck hat, dass es beim ersten Mal hören ebenso wirkungsvoll ist, wie beim zwanzigsten Mal und das durch die gute Abstimmung sämtlicher vorhandener Elemente restlos überzeugt.
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BETONTOD: "Vamos!"
Ein gutes, grundsolides Album, das jeden Hörer zufriedenstellen wird, egal ob er ‚Betontod‘ bereits kennt, oder sich gerade erst mit der Band vertraut macht. Auf diesem Album findet der Interessierte wahren Perlen des Punks, die noch mit einigen gekonnt eingestreuten Elementen aus anderen Stilrichtungen aufpoliert wurden sowie durchaus durchdachte Lyriks.
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LENNY KRAVITZ: „Raise Vibration“
Ehrlich gesagt hätte ich mir von Kravitz einiges mehr erwartet. Mein Kollege meinte neben mir, als ich das Album durchhörte: „Wer ist das?“. Diese Begebenheit irritierte mich etwas, da mein Kollege Kravitz doch kennt und mir in dem Moment klar wurde, dass dieses Album nicht nach typischen Kravitz klingt. Ob man dies nun mag oder nicht bleibt einem selbst überlassen.
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BEYOND THE BLACK: „Heart of the hurricane“
Ich kann mich erinnern, dass ich 2016 von dem Bruch von Jennifer Habens und der Band gehört habe und kurz darauf mit einer Kollegin auf einem Festival spielte, welche gleich den Tag darauf zum Casting von Habens fuhr. Die Dame dürfte sehr schnell und sehr fokussiert nach neuen Mitgliedern gesucht haben und ich muss sagen, dass sie hierbei äußerst erfolgreich war.
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