Hamburg, 03.09.2026 – Wer Alex Spencer verfolgt, kennt seine Wurzeln. Auf den Straßen von Manchester gewann der Brite als Straßenmusiker erste Fans und schärfte seinen eigenständigen Indie-Rock-Sound. Erst kürzlich stand er noch als Support für Louis Tomlinson in der kochenden Hamburger Barclays Arena auf der ganz großen Bühne. Im intimen Nochtspeicher zeigte er nun auf seiner eigenen These Will Be The Days-Tour, dass seine rohe Straßen-Energie im Club genauso perfekt funktioniert.
Hanna Rautzenberg © Nordevents
Hanna Rautzenberg bringt den Nochtspeicher auf Temperatur
Den Abend eröffnete Hanna Rautzenberg aus Berlin. Allein mit ihrer Gitarre betrat sie die Bühne, hatte die Menge mit ihren Indie-Einflüssen und eingängigen Songs aber schnell im Griff. Highlight ihres 30-minütigen Sets war der neuere Track „London 3am“. Die Stimmung war fantastisch, und selbst bei unbekannten Liedern sang das Publikum sofort mit.
Danach übernahm Alex Spencer und startete mit „Where Do We Go From Here“ extrem energetisch. Die Menge war sofort da. Spencer punktete zudem mit seinen Duolingo-Kenntnissen: Sätze wie “Moin Hamburg!”, “Ich liebe dich” und ein sympathisches “Guten Morgen” sorgten für große Begeisterung im Publikum.
Alex Spencer © Nordevents
Sprachengewirr und Mitsing-Momente: Von Duolingo bis Barcelona
Das Konzert reihte einen starken Moment an den nächsten. Bei „Chameleon“ verwandelten unzählige Handylichter den Club in ein Lichtermeer und sorgten für einen wunderschönen, intimen Moment. Passend zu einem Fan-Plakat warf Alex während „Bucket List“ stylische Bucket Hats ins Publikum. Bei „All Of This Will Be Gone“ erinnerte er an seine spanischen Wurzeln in Barcelona, woraufhin die Fans die spanischen Passagen lautstark mitsangen.
Bei „Clouded Thinking“ ging ein mitreißendes rhythmisches Klatschen durch den Raum, bevor es bei „Masks“ mit ausgeschnittenen Papierherzen im Publikum und einer ehrlichen Botschaft zum Thema Mental Health sehr emotional wurde. Spätestens bei „One Way Ticket“ verwandelte sich der Nochtspeicher dann endgültig in eine kochende Partyzone.
Für einen besonders sympathischen Moment sorgte Spencer, als er einen geschriebenen Text über eine Übersetzungs-App auf Deutsch vorlesen ließ: Sichtlich gerührt wandte er sich an die „coolsten Fans“ und ließ die digitale Stimme verkünden, wie sehr er alle vermisst habe.
Im Zugaben-Teil drehte die Menge bei „Nightmares“ und dem EP-Titeltrack „These Will Be The Days“ noch einmal richtig auf. Die Zeilen „But it’s right here and it’s right now / These will be the days that we all dream about” trafen exakt den Nerv. Nach absoluter Party und langem Applaus wollte niemand so richtig gehen. Alex Spencer hat auf ganzer Linie abgeliefert.











































































