Everyone’s Talking! und Hamburg hört zu. All Time Low in der Hansestadt

Alisha Kampe

Hamburg – Am Abend des 31. Januar 2026 verwandelte sich die Sporthalle Hamburg in eine pulsierende Pop-Punk-Arena. All Time Low legte im Rahmen ihrer „Everyone’s Talking!“-„Tour einen Stopp in der Hansestadt ein und sorgte für eine ausgelassene Stimmung.

Eröffnet hatte Taylor Acorn den Abend, eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin. Ihr Sound findet sich zwischen Pop-Punk, Emo und Alternative Rock wieder. Die Fans kannten Acorns Texte und die Stimmung war von den ersten Tönen an energiegeladen.

Taylor Acorn © Nordevents

Als zweiten Voract hatten All Time Low Mayday Parade im Gepäck. Ebenfalls eine US-amerikanische Band, mit teils sehr emotionalen und ruhigen Tönen. Das Publikum war von Anfang an von Darek Sanders Stimme gefesselt und fühlte jedes Wort des Sängers.

Mayday Parade © Nordevents

ein Abend voller Nähe und dem Gefühl von Nostalgie

Um 21 Uhr kam All Time Low auf die Bühne. Die Band, bestehend aus Alex Gaskarth (Gesang/Gitarre), Jack Barakat (Gitarre), Zack Merrick (Bass) und Rian Dawson (Drums), ließ die ersten Töne auf ihren Instrumenten erklingen und die Halle bebte. Nach fast 3 Jahren Live-Pause hatten die Fans sehnsüchtig auf die Rückkehr gewartet, was sich deutlich in dem Jubel und dem lauten Mitsingen der Texte widerspiegelte. Die dynamische Lichtshow unterstrich den treibenden Sound und es entstand schnell das Gefühl von Dazugehörigkeit.

All Time Low © Nordevents

Die Produktion war klar und dynamisch. Von kräftigen Gitarren über blendende Lichtwechsel und Konfetti, welches natürlich nicht fehlen durfte. Die Band suchte während des Sets immer wieder den Kontakt zu den Fans und Frontman Alex erzählte wie sehr sie sich freuen wieder in Deutschland zu spielen. Die vier Männer strotzen nur so vor Energie, was sich sichtbar auf das Publikum auswirkte: Hände wurde in die Luft geworfen und die Mitsingparts waren ohrenbetäubend laut.

Das Set war ein guter Mix aus altbekannten Hits und neuen Songs aus dem gleichnamigen Album „Everyone’s Talking! Man“ merkte, dass die Setlist sehr gut durchdacht war. Zwischen nostalgischen, emotionalen Momenten und aktuellen Sounds verlor die Band nicht ihren charakteristischen Stil.

Der Abend in Hamburg war nicht bloß ein Gig. Es fühlte sich wie nach Hause kommen an, warm, vereint, euphorisch und laut. Die Fans haben eine wunderbare Show geliefert bekommen, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. All Time Low versteht es nach wie vor die Generationen von Pop-Punk Fans zu verbinden und diese immer wieder abzuholen.


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