KAMRAD Konzert im Pier 2: Valentinstag, Rosen und ein Publikum, das jede Zeile konnte.
Bremen – Der 14.02.2026 brachte nicht nur Valentinstag-Stimmung, sondern auch KAMRAD ins Pier 2. Die Show startete genauso, wie man es sich wünscht: mit Tempo, klaren Hooks und einer Crowd, die sofort „da“ war. Besonders die ersten Reihen fielen auf – dort wurde nicht nur hier und da mitgesungen, viele konnten wirklich alles.
Soleroy eröffnete den Abend
Bevor KAMRAD die Bühne übernahm, eröffnete Soleroy den Abend als Vorband. Hinter dem Künstlernamen stand Niklas Müller (22) aus Solothurn (Schweiz), der als junger Sänger und Songwriter seinen Weg gerade sichtbar ernst meint – inklusive Social-Media-Präsenz auf TikTok und Instagram und dem Ziel, international durchzustarten. Musikalisch gab es modernen Pop mit klarer Stimme und genau der richtigen Energie, um den Saal warmzukriegen. Vor allem seine Songs „Hurricane“ und „Call It“ kamen richtig gut an: Das Publikum hörte aufmerksam zu, blieb dran und war komplett bei ihm. Ein richtig starker Auftakt, der die Stimmung von Anfang an auf das richtige Level gebracht hat.
Soleroy © Nordevents
NAH. ECHT. LIVE.
Hinter dem Künstlernamen KAMRAD steckt Tim Kamrad – geboren in Wuppertal und aufgewachsen in Velbert-Langenberg. Viele kennen ihn spätestens seit „I Believe“, und auch durch seine Rolle als Coach bei The Voice of Germany ist er in den letzten Jahren nochmal präsenter geworden.
Der Abend lebte von der Interaktion. KAMRAD hat das Publikum nicht nur „mitgenommen“, er hat es aktiv eingebunden – mit Blickkontakt, spontanen Reaktionen und kleinen Momenten zwischen den Songs. Alles so, dass es sich nah anfühlte, ohne gekünstelt zu wirken. Gerade vorne war das spürbar, aber auch weiter hinten blieb das Gefühl, Teil davon zu sein.
KAMRAD © Nordevents
Valentinstag als Thema – Rosen für das Publikum
Dass das Konzert am Valentinstag stattfand, wurde nicht nur erwähnt, sondern richtig schön eingebaut: KAMRAD verteilte Rosen ins Publikum und sorgte damit für diesen „Okay, das ist jetzt wirklich ein Valentinstag“-Moment. Dazu passte auch der lockere Spruch mit einem Lachen: „Da könnt ihr mal sehen, ich habe nicht einmal meiner Freundin Blumen geschenkt.“ Genau diese Mischung aus charmant und ein bisschen selbstironisch funktionierte – und machte die Stimmung noch leichter.
Zweite Bühne, Solo-Momente und ein Lichtermeer
Einer der stärksten Parts kam dann mitten im Konzert: KAMRAD wechselte auf eine zweite Bühne im Publikum. Plötzlich war da keine Distanz mehr, sondern mittendrin-Feeling. Einige Songs spielte er dort ohne Band, allein mit Gitarre – ruhiger, direkter, fast wie ein kleines Mini-Konzert im Konzert. Und dann passierte das, was immer ein bisschen kitschig klingt, aber live einfach funktioniert: Handys gingen hoch, der Raum wurde zum Lichtermeer. Ein besonderer Moment für das ganze Publikum.
Neue Songs, alte Anfänge und die EP im Fokus
Inhaltlich drehte sich vieles auch um neue Musik: KAMRAD spielte mehrere frische Songs von seiner neuen EP „trying not to panic“ und zeigte, dass die Tracks live nochmal anders wirken. Mehr Druck, mehr Emotion, mehr „jetzt“. Zwischendurch ging er auch auf seine Anfänge ein, erzählte von den ersten Schritten in der Musik und dem Weg bis zu dem Punkt, an dem solche Abende möglich werden. Das wirkte nicht wie eine lange Rede, sondern wie genau die richtige Portion Hintergrund, damit die Songs nochmal ein bisschen mehr Gewicht bekommen.
Musikalisch blieb das Set druckvoll und sauber. Besonders bei den bekannten Songs „Be Mine“, „I Believe“ und „So Good“ wurde es richtig laut – die Refrains gingen durch den ganzen Raum, und wurden lautstark mitgesungen. Das Publikum klatschte, sprang und hatte einfach gute Laune.
Fazit: Ein Abend, der durch Nähe und Publikum getragen wurde
Unterm Strich war das KAMRAD Konzert in Bremen genau das, was man sich von einem Live-Abend wünscht: viel Nähe, ein Publikum, das jede Zeile konnte, dazu Valentinstags-Vibes mit Rosen, ein stimmiger Einstieg durch Soleroy und diese besonderen Momente auf der zweiten Bühne mitten in der Menge. Laut, persönlich, aber trotzdem entspannt. Definitiv ein Abend, der hängen bleibt.


























































