Osnabrück, 29.11.2025 (BF) – Alle Jahre wieder ist Philipp Poisel auf Solo-Adventstour quer durch Deutschland unterwegs und macht die Abende zu einem unvergesslichen Teil der Weihnachtszeit. Denn es ist der ganz persönliche Stil: solo, lediglich mit einem zweiten Gitarristen, akustisch und besonders nah am Publikum. Es sind keine Hallen, sondern Kirchen, Säle und Theater. Bestuhlt, und nicht, wie man es von seinen üblichen Tourkonzerten kennt, mit Stehplätzen. 2025 ist schon die vierte Adventstour, sämtliche Konzerte Monate im Voraus restlos ausverkauft.
Am Vorabend des ersten Advents war der Sänger aus Markgröningen zu Gast im Rosenhof in Osnabrück. „Die besondere Atmosphäre dieser Adventszeit, die vielen Begegnungen und die ruhige, intime Stimmung sind für mich jedes Mal ein Geschenk. Manchmal ist weniger mehr – und bei diesen Konzerten geht es weniger um ‚höher, schneller, weiter‘, sondern um ‚tiefer, langsamer, näher‘. Wenn wir das in den Konzerten erleben, bin ich sehr glücklich.“ so Poisel.
Philipp Poisel © Nordevents
Und so könnte man selbst während der meisten Stücke die viel besagte Stecknadel fallen hören, so ruhig ist es. Der Song „Froh dabei zu sein“ sorgte für Gänsehaut, als Poisel den Verstärker aus der Gitarre zieht und völlig unplugged von der Bühne singt. Und alle singen mit. Das ist die hohe Kunst, die er meistert. Es sind keine privaten Gespräche zu hören, das komplette Publikum ist völlig in seinen Bann gezogen.
Eine gute Mischung aus seinen bekanntesten Songs wie „Erkläre mir die Liebe“ und „Wie soll ein Mensch das ertragen“ und etwas unbekannteren Stücken, bei denen das Publikum dennoch sehr textsicher war.
Der neue Song „Postkarten“ erscheint erst im Januar, aber in diesem Rahmen gab es ihn schon live. Und wie es der Songname so will, kann man eine Postkarte von Poisel selbst geschrieben aus jeder Stadt, in der er gespielt hat, gewinnen. Er habe in jeder Stadt Postkarten gesammelt, um dies möglich zu machen. Ein noch immer nahbarer Künstler.
Er erzählt mehrere Anekdoten zu den Songs, und dass ihm ebendiese manchmal auszugehen drohten. Und dann bringe das Leben doch immer wieder Geschichten, die erzählenswert seien.
das komplette Publikum ist in seinen Bann gezogen
Zum Schluss stehen dann doch alle Anwesenden und tanzen „als gäb’s kein morgen mehr“. Eine schöne Party kurz vor Schluss. Poisel kommt für eine letzte Zugabe erneut auf die Bühne und entlässt das Publikum mit einem Lichtermeer zu „Wo fängt dein Himmel an“ in die Nacht.
Wer hier nicht in besinnlicher Stimmung rausging, hat entweder den Abend verschlafen, oder etwas verpasst.











































