Cuxhaven, 14.02.2026 – „TINA – The Rock Legend“ ist eine Tribute-Show von Reset-Pruduction über die unvergessene Tina Turner, die im Mai 2023 starb. Ein hochkarätig besetztes Ensemble aus 16 erstklassigen Sängern, Musikern und Tänzern brachten die großen Hits der Queen of Rock auf die Bühne der gut besuchten Cuxhavener Kugelbake-Halle.
Die Show bot den meist älteren Zuschauern die Gelegenheit, das Leben und die Karriere dieser Powerfrau mit der markanten Stimme und der unverwechselbaren Löwenmähne Revue passieren zu lassen.
TINA – The Rock Legend © Nordevents
Von Schmerz zu Stärke
1939 als Anna Mae Bullock in Brownsville Tennessee geboren, hatte sie zunächst Erfolg an Seite ihres Mannes Ike, der selbstgeschriebene Songs wie „Nutbush City Limits“ (ein Lied über die Kleinstadt Nutbush, in der sie aufwuchs) hervorbrachte. 1976 trennte sie sich von ihrem Mann und mit 36 Cent in der Tasche und den Kleidern, die sie auf dem Leib trug, startete sie in ein neues Leben.
Im Alter von 45 Jahren kehrte sie auf die Bühne zurück und wurde im Handumdrehen zum Weltstar. Mit mehr als 180 Millionen verkauften Platten, unzähligen Gold- und Platinauszeichnungen sowie mehreren Grammy Awards avancierte Tina Turner dann zu einer der größten Rock- und Soul-Diven aller Zeiten. 188.000 Zuschauer waren 1988 in Rio live bei Tina Turner im Maracana-Stadion und ein Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde war damit gesichert.
Ein Denkmal aus Musik
Los ging es mit dem von Elton John komponierten Song „The Bitch Is Back„, gefolgt von „What you get is what you see“. Der Moderator und Talkmaster der Show, Christian Moll, sagte im Hörfunkstil die Künstler Ike & Tina Turner an. Darauf folgten Songs wie die langsame Version von „Nutbush City Limits“, „River Deep, montain high“ oder „Higher„. Jackson Gough verkörperte dabei den Ike Turner. Constantin Moll führte als Moderator und Talkmaster durch den Abend. Bei „Cose della vita“ verkörperte er Tinas Duettpartner Eros Ramazotti mit beeindruckender rauher Stimme. Lediglich als David Bowie Imitat beim Song „Tonight“ irritierte die „Malle-Säufer-Perücke“, die überhaupt nicht zu Bowie passte.
Das Bühnenbild war spärlich. Eine Plattform mit einer dreistufigen Show-Treppe und ein LED-Bildschirm im Bühnenhintergrund. Lebensstationen und Karriere der Ausnahmekünstlerin Tina Turner wurden in dieser Show erzählt. Zusätzlich zu Video- sowie Intervieweinspielungen brachte der Cast neben den Songs kurze Spielszenen auf die Bühne.
Weitere Hits wie „Simply The Best“, „Private Dancer“, „Typical Male“, „Private Dancer“, „What’s Love Got to Do with It“, „We don´t need another hero“ aus dem Film Mad Max 3 und den ikonischen James Bond-Titelsong „Golden Eye“ wurden an diesem Abend performt. Die 39-jährige Rumänin mit kongolesischen Wurzeln, Julie Mayaya, verkörpert die Rolle der Queen of Rock mit voller Hingabe. Mit High Heels, kurzen Flatter- und Glitzerkleidchen, den typischen Leder-Suits und staksendem Tanzstil, kam Julie Mayaya an diesem Abend Tina Turner sehr nahe. Insbesondere stimmlich konnte man meinen, Tina steht auf der Bühne. Im Jahr 2012 gewann sie als erste Frau die rumänische Version von „The Voice“. Sie rockte mit ihrer fünfköpfigen italienischen Band und reihte sich nahtlos in die Schrittfolgen ihrer vier Tänzerinnen ein, während drei Ikettes-Backgroundsängerinnen, allesamt Musicaldarstellerinnen, sie unterstützen.
Um an Tinas Zusammenarbeit mit Mick Jagger bei Live Aid 1985 zu erinnern, beendete ein Stones-Medley das normale Set. Natürlich forderten zu Zuschauer Zugaben und es hielt sie bei „Nutbush City Limits“ und „Proud Mary“ nicht mehr auf den Sitzen.
Ein Abend voller Power
Musikfans der Ausnahmekünstlerin kamen voll auf ihre Kosten, da die Show (etwas über 2 Stunden inkl. Pause) die Energie und 24 getanzten Hits von Tina Turner lebendig werden ließ. Hat man die Chance verpasst, das Original live zu sehen oder das Stage-Musical in Stuttgart nicht besuchen konnte, ist man mit dieser Show gut bedient. Und wer auch noch diese Show verpasst hat, kann die gleiche Show am 16.05.2026 im Bremer Metropol Theater nachholen.






























































































