Hamburg, 30.09.2026 – Dass Tommy Lyon eine treue Fanbase hinter sich weiß, zeigte sich schon bei seinen Support-Auftritten für Calum Scott und Only The Poets. Doch am 30. September 2026 feierte der Brite im Hamburger Uebel & Gefährlich einen ganz besonderen Meilenstein: Sein allererstes Solo-Headline-Konzert. Ein Abend im intimen Rahmen, der von der ersten bis zur letzten Minute unter die Haut ging.
Ellangton © Nordevents
Verletzlicher Folk-Indie zum Auftakt: Ellangton
Den Abend eröffnete die Musikerin Ella alias Ellangton, die, nur mit ihrer Gitarre bewaffnet, die Bühne betrat. Mit einer feinfühligen Mischung aus Folk und Indie lieferte sie ein ergreifendes Set voller ehrlicher, verletzlicher Songs. Das Hamburger Publikum nahm sie warmherzig auf, und insbesondere ihre neue Single „cherrygirl“ kam hervorragend an. Ein perfekter Einstimmer auf das, was folgen sollte.
Tommy Lyon: stimmgewaltig, nahbar und voller Leidenschaft
Als Tommy Lyon schließlich zusammen mit seinem Mitstreiter Stewart Brock, der flexibel zwischen Keyboard und Gitarre wechselte, die Bühne betrat, gab es im intimen Rahmen des Clubs kein Halten mehr. Die Crowd erwies sich als extrem textsicher, feierte jeden Ton und trug den Künstler von Beginn an auf Händen.
Für sein erstes Headline-Konzert hatte Tommy eine ausgewogene Setlist zusammengestellt: Neben bereits etablierten Songs präsentierte er auch eine Reihe frischer, unveröffentlichter Tracks. Ein erstes großes Highlight bildete das epische „live to die“, gefolgt vom brandneuen „thorn in my heart“, das sich als mitreißende, tanzbare Nummer entpuppte.
Einen ganz besonderen Moment schuf Tommy mit seiner Interpretation des Klassikers „I Wanna Dance With Somebody“: In einer komplett entschleunigten Piano-Version wandelte er die gewohnte Pop-Hymne in ein tief emotionales Mitsing-Highlight um. Bei „last first dance“ lag eine zauberhafte Stimmung in der Luft, während die Menschen im hinteren Teil des Saals entspannt miteinander tanzten.
Tommy Lyon © Nordevents
Ein mitreißendes Finale und ein unvergesslicher Nachschlag
Auch die neuen Stücke wie „city of angels“ wurden lautstark gefeiert, und bei „man i need“ stimmte das gesamte Turmzimmer in ein kraftvolles Singalong ein. Bei der aktuellen Single „hotel room“ zeigte sich erneut die Treue der Fans: Obwohl der Track erst vor Kurzem erschien, saß jede Zeile perfekt. Den emotionalen Höhepunkt des regulären Sets bildeten schließlich die beiden Balladen „Ruins“ und „All That I’ve Known“, die den Raum in eine gänsehauterzeugende Stille hüllten.
Doch damit war der Abend noch nicht vorbei: Nach der Show kamen Tommy und Stewart kurzerhand nach draußen und überraschten die wartende Fanmenge vor dem Bunker mit einem spontanen Akustik-Song unter freiem Himmel. Ein nahbares, wunderschönes Finale für eine rundum gelungene Tour-Premiere!



































































