Zwischen dem 8. und 12. Juli 2026 wird der Flugplatz Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern erneut zur Kulisse für eines der größten Elektronik-Festivals des Landes. Über fünf Tage hinweg rechnen die Veranstalter mit weit über 60.000 Gästen, Einlass gibt es ab 16 Jahren. In diesem Jahr steht alles unter dem Leitthema „Netherlands Edition“ – das gesamte Areal wird dafür in eine niederländisch angehauchte Festivalstadt verwandelt.
Das Motto: Niederlande im Zentrum
Der thematische Fokus liegt 2026 spürbar auf dem niederländischen Einschlag, was sich vor allem in einem deutlich vergrößerten Hardstyle- und Harder-Styles-Angebot zeigt. Drumherum bleibt die gewohnte Vielfalt erhalten: Von Techno und Trance über Psytrance bis hin zu EDM und den großen Rave-Klassikern ist alles vertreten.

Line-up: Mehr als 148 Acts allein in Phase 1
Schon die erste Ankündigungsrunde fällt gewaltig aus. Für die fünf Festivaltage wurden zunächst 148 Künstlerinnen und Künstler bestätigt, durch spätere Nachschläge ist das Feld inzwischen noch erheblich gewachsen.
Im Mittelpunkt der Mainstage steht ein massives Techno-Aufgebot. Ganz oben auf dem Plakat findet sich Charlotte de Witte, flankiert von Marlon Hoffstadt, der 2026 ausschließlich hier in Deutschland auftritt, sowie Prada2000. Sie ergänzen Namen, die bereits früher feststanden – darunter Amelie Lens und Scooter. Mit Amelie Lens, Charlotte de Witte und Lilly Palmer holt das Festival gleich drei prägende Techno-Künstlerinnen auf die große Bühne, dazu gesellen sich die deutschen Schwergewichte Alfred Heinrichs, Boris Brejcha und Holy Priest. Aus dem EDM-Lager reist der australische Top-DJ Timmy Trumpet an, im Psytrance-Bereich runden Vini Vici und Novah die erste Mainstage-Welle ab.
Die Bühnen: Harder Stage, Second Stage und neue Konzepte
Die Harder Stage mausert sich 2026 weiter zur zentralen Anlaufstelle für Hardstyle, Hardcore und Uptempo. Hier kehrt etwa Brennan Heart nach seinem Mainstage-Debüt zurück; ebenfalls eingeplant sind D-Block & S-te-Fan, Dr Donk, Dual Damage, Aftershock und Paul Elstak.
Die Second Stage bleibt der Treffpunkt für Trance- und Psytrance-Fans. Mit Paul van Dyk steht zum zweiten Mal in Folge eine deutsche Trance-Legende auf dem Programm, daneben legen unter anderem Andrew Rayel, Dash Berlin und Nifra auf.
Auf der Terminal Stage treffen Party-Sounds auf zeitgemäßen EDM und virale Hits – mit Acts wie Die Gebrüder Brett, Gestört aber Geil, Le Shuuk und Komacasper. Die nostalgische Butterfly Stage nimmt das Publikum erneut mit auf eine Reise durch die Dance-Jahrzehnte, etwa mit Charly Lownoise, Aquagen, Cascada, DJ Gollum und DJ Quicksilver. Hinzu kommen zwei brandneue Bühnenideen: das „Groove Castle“, das mit Cara Elizabeth und Davyboi seine ersten Namen vorgestellt hat, sowie „The Face“, wo WADE als erster Tech-House-Vertreter bestätigt wurde.
Tickets und Anreise
Der Vorverkauf ist bereits angelaufen. In der ersten Presale-Phase kostete das 3-Tage-Regular-Ticket für das komplette Wochenende rund 176 Euro inklusive Gebühren, erhältlich über den offiziellen Festival-Shop. Auf dem Gelände wird gecampt – laut den gängigen Festival-Guides allerdings ausschließlich im Zelt. Tagesaktuelle Preise und etwaige Einschränkungen prüft man am besten kurz vor dem Festival noch einmal direkt beim Veranstalter.
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