Tauchen wir einmal in die Welt des Grindcore und des Death-Metal ein! Wie meine eingesessenen Leser wissen, handelt es sich bei den beiden Genre um zwei meiner Favoriten handelt und daher war ich froh, als mir zur Abwechslung einmal wieder eine etwas härtere Scheibe zugespielt wurde.
Die aus Mailand stammende Band Abbinormal wurde 1996 gegründet, reformierte sich 2017 und präsentiert nun am 05.12.2025 ihr drittes Studio-Album. Das in den Toxic Basement Studios aufgenommene Werk trägt den Namen „Italia`s Gore Talent“ und die insgesamt 13 Songs bringen auf jeden Fall gewaltig Gore!
Losgelegt wird mit der erbarmungslosen Nummer „Inverted Karma“, welche vom Sound her eher in Richtung Grindcore geht, aber auch seinen dezenten Death-Metal-Touch hat. Die konstant durchhämmernde Snare-Drum und die schnellen, aber eher simplen, Riffs wirken motivierend und auch die Vocals heizen einem gewaltig ein.

Der zweite Song „Third Man Syndrome“ liefert dann schon mehr Death-Metal und erinnert dezent an Bands wie God Dethroned, aber auch Broken Hope. Die knappe 2 Minuten lange Nummer martert gewaltig dahin und auch der folgende Track namens „Violencia“ spart nicht mit Brutalität.
Mit dem längsten Song, „Boomer“, wird mit eben jenen in knappen 3 Minuten abgerechnet. „The Invisible Overpopulation“ überrascht darauf mit etwas ruhigeren Klängen, wobei sich das Intro nur als Ruhe vor dem Sturm herausstellt. Nach diesem Song geht es mit einer Variation aus 2 Minuten langen Blast-Beat-Salven weiter, wobei „Rotting Blues“ heraussticht.
Der 16 Sekunden lange Song ist wirklich erheiternd und sorgt vor dem etwas mystischen Intro von „The Lonely Funeral“ für etwas Abwechslung. Letztgenannter Song schließt das Album mit einem ruhigeren Intro und darauf folgenden Geprügel ab.
Fazit:
Abbinormal hatte ich zwar schon öfters auf Plakaten gelesen, doch noch nie wirklich aufmerksam gehört. „Italia`s Gore Talent“ war sozusagen mein Einstieg in die Welt von Abbinormal und ich muss sagen, dass ich die wilde Mischung aus Grindcore und Deathmetal sehr genossen habe. Aus meiner Sicht liefert die Band mehr Death-Metal als Grindcore, aber insgesamt wird genügend Gore vorgelegt, sodass sie dem Namen des neuen Albums gerecht werden.
Speziell die Nummer „Rotting Blues“ zeigt für mich die Grindcore-Seite der Band und jene ist auch, trotz ihrer Kürze, mein absoluter Liebling am Album. Die Truppe hat auf jeden Fall einen guten Humor, aber auch genügend Ernsthaftigkeit, um über die Songs auch Kritik zu vermitteln.
Somit vergebe ich 8 von 10 Punkten für „Italia`s Gore Talent“. Falls ihr, so wie ich, noch etwas mehr über Abbinormal wissen möchtet, dann könnt ihr hier unser –> Interview mit Drummer LKT nachlesen.
Tracklist
- Inverted Karma
- Third Man Syndrome
- Violencia
- Boomer
- The Invisible Overpopulation
- Hippopotamus
- Acid/Disease
- Web Scum
- Less Than Zero
- Goat Save The Dirt
- Stop!
- Rotting Blues
- The Lonely Funeral














1 Gedanke zu „ABBINORMAL: „Italia`s Gore Talent““
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