Florida ist schon ein interessantes Fleckchen Erde. Neben den legendären Death Metal Bands, welche in der Gegend entstanden sind, tummeln sich dort Künstler aller Art. 2004 formierte sich eben dort eine Band, welche man, durch die Beteiligung der Mitglieder in anderen Bands, schon fast als Supergroup bezeichnen könnte.
Alter Bridge, bestehend aus Myles Kennedy (Vocals/ Rhythm/Lead Guitar), Mark Tremonti (Lead/Rhythm Guitar/ Backing/ Lead Vocals), Brian Marshall (Bass) und Scott Phillips (Drums/Keys), präsentierten am 09.01.2026 ihr nun 8.Studioalbum vor. Es trägt den simplen Namen „Alter Bridge“ und mit jenem werden 12 frische Tracks serviert.
Nach dem hochgelobten Album „Pawns & Kings“ (2022) hat die Fans hungrig zurückgelassen, aber die Wartezeit hat sich gelohnt. Mit „Silent Divide“ wird gestartet und schon hier bekommt man einen enorm satten Sound um die Ohren gehauen. Mit einem gewaltig groovigen Riff wird hier losgelegt, bis die unverkennbare Stimme von Myles Kennedy erklingt. „Rue The Day“ legt mit einer etwas härteren Attitüde nach und baut gut Spannung auf.

Die ersten zwei Songs machen direkt Lust auf mehr und mit erhöhtem Tempo wird genau das in „Power Down“ geliefert. „Trust In Me“ hat im Anschluss einen schon fast Grunge-artigen Sound und stampft mit gewaltig bassigen Schritten durch den Gehörgang. Mit „Disregarded“ streckt sich die Band schon fast in Richtung Nu-Metal, speziell, wenn es um den Gitarrensound geht.
„Tested And Able“ legt hinsichtlich der Härte der Gitarren nochmal einen Zahn zu, bis „What Lies Within“ mit einem interessanten Groove überrascht. Für etwas Entspannung sorgt dann „Hang By A Thread“, denn hier wird einem ein wunderschöner Klangteppich ausgelegt und schon fast etwas in die folkige Richtung gearbeitet.
„Scales Are Falling“ hält die ruhige Stimmung noch kurzzeitig, bringt aber mit seinem Intro etwas Mystik ins Spiel. Der sich langsam aufbauende Track klingt schon fast etwas wie die ruhigeren Songs von System Of A Down. „Playing Aces“ und „What Are You Waiting For“ martern nochmal gekonnt dahin, bevor das Album mit dem monströsen Werk „Slave To Master“, mit satten 9 Minuten, abgeschlossen wird.
Fazit:
Ursprünglich wurde ich auf Alter Bridge aufmerksam, nachdem ich mich in das Album „Apocalyptic Love“ von Miles Kennedy und Slash verliebt hatte. Als ich als großer Creed-Fan auch noch erfuhr, dass hier Meister Tremonti auch am Werk war, musste ich unbedingt in die Welt der Band eintauchen.
Somit kann man sagen, dass ich die Band seit 2012 auf dem Radar habe und immer wieder von den Kompositionen beeindruckt bin. Alter Bridge bringen genügend Härte, aber dann auch wieder einfühlsame Melodien, abgesehen von den eingängigen Texten. Das „Selftitled“-Album ist aus meiner Sicht wirklich gut gelungen und hat satte 9 von 10 Punkten verdient.
Tracklist
- Silent Divide
- Rue The Day
- Power Down
- Trust In Me
- Disregarded
- Tested And Able
- What Lies Within
- Hang By A Thread
- Scales Are Falling
- Playing Aces
- What Are You Waiting For
- Slave To Master














1 Gedanke zu „ALTER BRIDGE: „Alter Bridge““
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