Es wird einmal wieder Zeit für etwas Spaß! Bei den vielen ernsten Alben die auf meinem Tisch landen, freue ich mich immer wieder wenn ich folgenden Bandnamen lese: J.B.O.! Die Truppe ist ein Garant für gute Laune, motivierende Texte und eine Menge Humor. Am 09.01.2026 hat sich die aus Erlangen stammende Band mit dem neuen Album „The House Of The Rising Fun“ zurückgemeldet.
Somit habe ich jetzt die ehre euch auf eine wilde Reise durch das 15. Studioalbum der „Comedy Metal“-Band mitzunehmen. Einen ausführlichen Rückblick auf die bisherige Bandgeschichte erspare ich euch, da die lustigen Geschichten rund um die Truppe den Rahmen definitiv sprengen würde.
Hannes Holzmann (Vocals/Guitar), Veit Kutzer (Vocals/Guitar), Ralph Bach (Bass) und Wolfram Kellner (Drums) haben es sich wieder einmal nicht nehmen lassen ihr Album mit einem perfekten Party-Track zu starten. „Ma Ma Ma Metal“ zeigt erneut wie simpel und effektiv Metal sein kann.

Der auf doch eher 80er-Metal getrimmte Song lässt sich als Ode an das Genre bezeichnen, wenn auch mit einem gewissen Augenzwinkern. Schon beim Titel des Albums war klar, dass das Album unbedingt ein Cover von „House Of The Rising Sun“ braucht und genau jene bekommt man mit „House Of The Rising Fun“ serviert.
Die Parodie, beziehungsweise das Cover ist absolut gelungen und mit „Vito, wir machen krach“ wird direkt nachgelegt. Nach der Liebeserklärung an den Krach „zermettelt“ die Truppe den Katy Perry Song „I Kissed A Girl“. Danach wird es mit „Stinkefinger“ schön punkig und auch „Ka-Fump!“ klingt härter als man vermutet hätte.
Mit „Power Sucht Wolf“, einem witzigen Song der Powerwolf etwas musikalisch auf die Schippe nimmt, hat die Band mein Humorzentrum absolut getroffen. Das Album ist durch und durch witzig, aber auch genial geschrieben. Aber J.B.O. wissen schon ganz genau, dass sie gute Lieder schreiben, wie man an „Ein Sehr Gutes Lied“ erkennen kann.
Bei „Woke On The Smater“ habe ich einen derartigen Lachkrampf bekommen, dass ich mich erst einmal wieder erholen musste. Mit „Mein Arsch“ findet das Album einen wirklich gekonnten Abschluss, revitalisiert aber auch einen schon fast untergegangenen Song.
Fazit:
Was soll ich sagen. J.B.O. Reifen wie guter Wein. Nachdem selbst die Ärzte ihre „Fun-Punk-Seite“ abgelegt haben bin ich froh, dass es wenigstens noch Knorkator und eben J.B.O. Gibt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich einige Tracks der Band zur Genüge gehört habe und somit nicht mehr hören kann.
Daher freut es mich eine frische Ladung auf die Ohren zu bekommen, welche mich nicht nur erheitert, sondern auch headbangen lässt. Die Parodien sind wirklich gelungen und ich kann euch nur empfehlen mal durch die Werke der Band zu stöbern und eine Parodie-Playlist in Kombination mit den Tracks von Weird Al zu erstellen.
Lustiger kann es eigentlich nicht werden. Abschließend kann ich nur sagen, dass das Album sehr gelungen ist und das liefert, was man sich als Fan wünscht. Somit vergebe 8 von 10 Punkten.
Tracklist
- Ma Ma Ma Metal
- Haus Of The Rising Fun
- Vito, wir Machen Krach
- I Kissed A Girl
- Stinkefinger
- Ka-Fump!
- Power Sucht Wolf
- Nur Fuer Euch
- Weisst Schon Was Ich Meine
- Bussi
- Ein Sehr Gutes Lied
- Woke On The Smater
- Mein Arsch













