Mumford & Sons sind nun bald schon 20 Jahre auf den Bühnen dieser Welt unterwegs und begeistern die Massen! Mit ihrer Mischung aus Folk- und Rock-Musik hat die Truppe nicht nur viele Hörer begeistert, sondern auch einige Awards abgeräumt. Letztes Jahr gab es nach satten 7 Jahren Wartezeit endlich wieder Nachschlag aus dem Studio mit „Rushmere“. Anscheinend wollte die Band die Fans nun doch nicht nochmal so lange warten lassen und daher durfte man sich am 13.02.2026 über „Prizefighter“ freuen.
Die neue Scheibe wartet mit insgesamt 14 frischen Tracks und interessanten Kooperationen auf. Losgestartet wird mit „Here“ und hier bekommt man auch direkt das erste Featuring um die Ohren gehauen. Zur Eröffnung darf man sich über einen Track mit Chris Stapleton, welchen man als ruhig, leicht country-lastigen Opener bezeichnen kann. Mit „Rubber Band Man“ wird nachgelegt und ein schön einfühlsames Intro serviert.

Hier hat sich der unvergleichliche Hozier zur Truppe gesellt und auch wenn der Song eher ruhig ist, bringt er etwas mehr motivierende Riffs als der Vorgänger. Der folgende Track, mit dem unscheinbaren Titel „The Banjo Song“, überzeugt mit einem sehr aufmunternden Text und leichtfüßiger Melodie. „Run Together“ hält die aufgekommene Stimmung noch etwas aufrecht, wenn auch mit einer interessant melancholischen Seite. Mit einer Kooperation mit Gangsters & Angels geht es dann in „Conversation With My Son“ weiter und schon der Titel zeigt, dass es sich hier um eine etwas emotionale Angelegenheit handelt.
Der Song entschleunigt etwas, doch „Alleycat“ holt dann wieder auf, doch „Prizefighter“ schaltet dann erneut einen Gang zurück. „Being Again“ klingt etwas nach den früheren Radiohits, die man von der Band kennt und auch „Icarus“ hat etwas Altvertrautes, trotz des Mitwirkens von Gigi Perez. „Stay“ folgt mit sehr schwermütigen Klängen, doch mit Gracie Abrams wird in „Badlands“ etwas aufgelockert. „Shadow Of A Man“ kehrt zu dem Stil der ersten Songs zurück, bis „I`ll Tell You Everything“ etwas „ehrlicher“ rüberkommt. Mit „Clover“ wird das Album relativ sentimental abgeschlossen.
Fazit:
2010 durfte ich Mumford & Sons das erste Mal live sehen und war wirklich begeistert. Über die Jahre hat sich der folkige Charme der Band aber etwas abgedroschen. Die Zeiten in welchen die Band etwas schneller unterwegs waren, sind anscheinend vorüber. Ja, die neuen Songs klingen nach Mumford & Sons, aber wirken irgendwie träge. Die Kooperationen bringen Schwung in die Sache, aber grundsätzlich ist „Prizefighter“ ein doch sehr ruhiges Album. Der Sound ist sehr stimmig mit den Inhalten der Texte, doch ich hätte mir zumindest 1–2 schnellere Tracks gewünscht. Besonders beeindruckt bin ich von diesem Album nicht und vergebe daher 6 von 10 Punkten.
Tracklist
- Here ft. Chris Sapleton
- Rubber Band Man ft. Hozier
- The Banjo Song
- Run Together
- Coversation With My Son ft. Gangsters & Angels
- Alleycat
- Prizefighter
- Being Again
- Icarus ft. Gigi Perez
- Stay
- Badlands ft. Gracie Abrams
- Shadow Of A Man
- I`ll Tell You Everything
- Clover













