THE ORDER: „Empires“

Gregor Eder

Nicht mehr lange, dann gibt es wieder feinen Schweizer Hard/Heavy-Rock auf die Ohren! Die 2005 gegründete Band THE ORDER, bestehend aus Gianni Pontillo (Vocals), Bruno Spring (Guitar), Alain Schwaller (E-Bass) und Mauro <Tschibu> Casciero (Drums), veröffentlicht am 24.04.2026 ihr 7. Studioalbum und es wurde „Empires“ getauft. Satte 9 Tracks wurden vorgelegt, auf welche wir uns nun auch direkt stürzen werden!

Wie es sich für ein klassisches Hard-Rock-Album gehört wird direkt mit dem Titelrack losgelegt. Für eine Hard-Rock Scheibe wird hier ziemlich schnell gestartet und fein Spannung aufgebaut. Der Sound ist schön satt und stimmlich liefert Gianni Pontillo gewaltig ab. Kein Wunder, dass er inzwischen auch für die legendären NAZARETH am Mirko steht.

Der Start ist auf jeden Fall sehr stark. Dass man im Anschluss direkt meiner doppelt so langen Ladung namens „Fight For Your Rights“ beschossen wird, erwartet man nicht, doch durch einen guten Groove, dem zum Nachdenken anregenden Text und den mitreißenden Refrain merkt man dann gar nicht wie lang der Song ist.

Bewertung: 10 von 10 Punkten
GENRE: Hard Rock
VÖ: 24.04.2026
Format: CD / Vinyl / Digital
Label: Massacre Records
Vertrieb: Soulfood
Rezensent: Gregor




Man wird von der Musik in den Bann gezogen, während man aufmerksam den kritischen Zeilen lauscht. „Warriors“ folgt mit schön kriegerischer Attitüde und erinnert schon fast etwas an Rainbow. Der folgende Track „Thieves In The Night“ regt mit seinem Refrain direkt zum Mitsingen an, bis dann „Living For The Nightlife“ mit hohen Vocals schon etwas an Glam-Rock erinnert. Man könnte schon fast sagen, dass der Song glamourös wirkt.

Beim ersten Hördurchgang wartete ich nur gerade so auf die typische Hard-Rock-Ballade und mit „Wherever I Go“ bekam ich sie dann serviert. Feine Nummer und absolut nicht zu schnulzig! „The Last Call“ tritt dann wieder etwas aufs Gaspedal und auch „Of Martyrs And Tyrants“ stampft anständig durch den Gehörgang. Für den Abschluss des Albums hat sich die Band etwas Besonderes aufgehoben. „The Bonehead`s Back – Promises And Illusions“ bringt eine 10 Minuten lange Soundreise, welche schon fast eine eigene Rezension wert wäre.

Fazit:

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von The Order bisher nicht wirklich etwas gehört hatte. Das liegt vermutlich daran, dass ich selten privat Hard/Heavy-Rock höre. Jedenfalls zeigen mir Alben wie „Empires“, dass ich mich vielleicht wieder etwas mehr in das Genre hereinhören sollte, da eben doch einige Perlen darin zu finden sind.

Mit „Epires“ hat mich The Order absolut überzeugt. Einerseits haben die Songs etwas Bekanntes, was ein nostalgisches Gefühl auslöst, andererseits ist das Songwriting so fein und abwechslungsreich, dass man bei keiner Nummer sagen könnte, dass es hundertprozentig nach einer bestimmten Hard-Rock-Größe klingt. „Empires“ hat mich definitiv mit Lust auf mehr zurückgelassen, sodass ich schon auch irgendwo froh war, dass ich noch ein paar Alben der Band nachzuholen habe. Langer Rede kurzer Sinn: 10 von 10 Punkten!

Falls ihr noch etwas tiefer in die Welt von The Order eintauchen möchtet, könnt ihr hier unser –> Interview mit Gitarristen Bruno Spring lesen:

Tracklist
  1. Empires
  2. Fight For Your Rights
  3. Warriors
  4. Thieves In The Night
  5. Living For The Nightlife
  6. Wherever I Go
  7. The Last Call
  8. Of Martyrs And Tyrants
  9. The Bonehead`s Back – Promises And Illusions

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