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ROCK THE BALLET in der Bremer Glocke

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Bremen- Der Choreograf und Ballett-Rebell Rasta Thomas und seine junge, aufregende 2007 gegründete New Yorker Company „The Amazing Boys of Dance“ verbinden in ihrer einzigartigen Rock-Ballett-Show klassischen Tanz, Pop- und Rock-Musik und fesselnde Videoprojektionen zu einem Erlebnis. Gekonnt vereinen die exzellenten Tänzer das Beste aus Ballett, Akrobatik, Jazz- und Modern Dance und Hip-Hop und präsentieren das atemberaubende Ergebnis mit einem Höchstmaß an Virtuosität, Präzision und mitreißender Energie.

In den großen klassischen Compagnien und durch unzählige Auftritte in Broadway- und Hollywood-Produktionen geschult, setzen die Tänzer die Musik mit einer Bandbreite von Queen und U2 über Michael Jackson, Coldplay, die Black Eyed Peas und Prince perfekt in Bewegung um. 2010 traten die „Bad Boys of Dance“ zusammen mit Sir Elton John, Lady Gaga, Sting, Bruce Springsteen und anderen namhaften Künstlern in der Carnegie Hall in New York auf. Rund eine Million Fans sahen „Rock the Ballet“ in mehr als 750 Aufführungen in über 20 Staaten.

Die Tänzer mit ihren trainierte Körpern sind sexy, athletisch, kraftvoll und begeistern mit scheinbar schwerelosen Sprüngen und temporeichen Choreografien, absoluter Körperbeherrschung und der schieren, überschäumenden Begeisterung für den Tanz. ROCK THE BALLET – die Tanzrevolution des 21. Jahrhunderts! Gerade in der ersten Hälfte überzeugten die Kostüme aber nicht mit Originalität und Detailreichtum. Insgesamt war die zweite Hälfte wesentlich besser, auch weil die jetzt nackten Oberkörper der männlichen Tänzer bei den erotischeren Performances so manche Zuschauerin begeisterten. Die Bilderwelt der Videoprojektionen war sehenswert, ein weiteres Bühnenbild fehlte.

Fazit: Energiegeladene Vollbluttänzer sorgen mit ihrer Mischung aus klassischen und modernen Tanzelementen gerade bei Ballett-Anfängerzuschauern für richtig gute Laune. Obwohl das Publikum klatschend mitging, war es nur bei wenigen Musikstücken wirklich begeistert. Für das Preis-Leitungs-Verhältnis hätte man sich mehr Bühnenaufwand und Abwechslung gewünscht (Aka).