VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
PETAL: "Magic Gone"
Kiley Lotz ist das einzig permanente Mitglied der Band, die sich ansonsten aus wechselnden Musikern zusammensetzt. Ein angenehmes, unaufdringliches und doch nahegehendes Album. Poppig und doch auch rockig, mit unzähligen Post-Punk Elementen und interessanten Texten. Die New York Times feiert Lotz als eine der aktuell „besten Songwriterinnen der Rockmusik“.
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THE ALARM: "Equals"
‚Equals‘ ist eine beeindruckende Kollektion von elf Songs, die eine Art der Rückbesinnung auf alte Werte und eine Reflexion der schweren Zeit darstellen, welche Mike und seine Frau in den letzten Jahren durchmachen mussten. Bewegend und ergreifend wirkt dieses Album oft, manchmal aber unterhält es auch einfach nur und versüßt dem Hörer die Zeit.
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MILLIARDEN: "Berlin"
Mit Milliarden verhält es sich ein wenig wie mit Berlin selbst, man wäre gerne arm aber sexy, im Endeffekt ist man durch viele Baustellen eher weniger sexy als man gerne wäre. Keine Baustelle ist der Gesang von Ben Hartmann, seine raue Stimme klingt teilweise ähnlich wie Rio Reiser. Kleine Baustellen liefern Melodie und Texte, sie klingen mir manchmal zu beliebig.
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ASYLUMS: "Alien Human Emotions"
Atmosphärischer Dichte, vehementer Rasanz, kantigen Riffs, aber auch ruhigen Tönen. Zuweilen von schmutzigem Klang, dann wieder nahezu lieblich, bietet ‚Alien Human Emotions‘ eine Fülle an musikalischer Abwechslung, und ist im Ganzen genommen ein sehr solides Beispiel für die besten Seiten des Alternative Genres der momentanen Zeit.
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ABAY: "Love and Distortion"
Fesselnde Melodien, interessante Klangfolgen und über allem eine geradezu ekstatisch anmutende, zuweilen nachgerade engelhafte Stimme, die gleichsam zu klagen und zu frohlocken scheint, zu flehen und zu trösten. Dieses Album ist gewisslich etwas Besonderes, vielleicht nicht unbedingt das Richtige für jede Stimmung, doch unzweifelhaft des mehrmaligen Hörens wert.
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GRETA VAN FLEET: "From the Fires"
Greta van Fleet beweisen mit From the Fires, das Blues-Rock im Led Zeppelin Stil immer noch großartig sein kann. Grundsätzlich könnte man es wohl auch einfach als Led Zepplin Album bezeichnen, was für die Jungs von Greta van Fleet ein großes Lob ist.
Dennoch würde ich mir in Zukunft mehr Eigenständigkeit wünschen. Unterhalten wird man jedenfalls gut.
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WYNCHESTER: "Wynchester"
Ein herzhaft erfrischendes Album, das einen von Beginn an in gute Stimmung versetzt und in einem den Wunsch wachruft, nach der letzten Nummer einfach noch einmal von vorne zu beginnen. Warum sich eine Band nach einer Waffe nennt, ist freilich die eine Frage – unfraglich jedoch ist, dass jeder einzelne Track dieses Albums genau ins Schwarze trifft.
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BLACKOUT PROBLEMS: „KAOS“
Gewaltiger Sound , doch leider wenig Inhalt. Wenn man böse sein möchte, könnte man sagen: „Große Ansage, kein Inhalt. Könnte von Söder kommen!“, doch so böse möchte ich auch wieder nicht sein, da aus meiner Sicht kein Musiker es verdient hat mit Söder verglichen zu werden. Es soll nur erwähnt sein, dass es in Bayern genug Gründe gäbe um etwas kritischere Texte zu verfassen.
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BURY TOMORROW: „Black Flame“
Ich bin zwar kein großer Metal-Core Fan, da mir manche Bands einfach zu emotionale Passagen in die Songs einbauen, was oft dem gesamten Song einiges an Härte nimmt, doch Bury Tomorrow ist eine der Bands dieses Genres, welche ich immer wieder gern in meiner Playlist finde. Die „distorted Vocals“ sind einfach unglaublich stark und bringen immensen Durck.
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FIVE FINGER DEATH PUNCH: „And Justice for None“
Ich gebe offen zu, dass es mir etwas schwer fällt eine Band, die ich auf Grund des Verhaltens eines Bandmitglieds nicht wirklich wertschätzen kann, objektiv zu beurteilen, doch ist dies meine Aufgabe als Rezensent. Das Album ist lupenrein produziert worden und hat auf jeden Fall für Fans eine sehr brauchbare Qualität und genügend typische Tracks um jene zu befriedigen.
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MADBALL: "For The Cause"
Ein hartes, heftiges Album, durch und durch gelungen; es liefert solide das, was die Fans erwarten, ohne dabei eintönig zu sein, oder schablonenhaft zu wirken. Vielmehr klingt dieses Album aufregend und frisch, aufpeitschend und antreibend, jede einzelne Nummer ist klanglich dicht und wirkt für keinen Augenblick abgeschmackt oder enttäuschend.
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ICEAGE: „Beyondless“
Die Musik an sich ist sehr melodisch und verspielt, doch wirkt das Ganze sehr träumerisch. Ich kann mir vorstellen, dass dies ein sehr wohl gewünschtes Stilmittel in diesem Album ist, doch sollte sich aus meiner Sicht das Träumerische nicht zu stark in den Texten wiederfinden. Besonders wenn man Punk machen möchte.
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MOTORJESUS: „Race to Resurrection“
Das Album ist eine weitere Scheibe von Motorjesus, welche einfach das liefert was sie verspricht. Guter Sound, unglaublich mitreißende Passagen, gute Lyrics und eine Menge an „Headbang-Material“. Für alle „old-school“ Metalheads da draußen eine sehr sehr feine Scheibe und definitv etwas was sich auch in meiner Sammlung wiederfinden wird.
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MORCHEEBA: "Blaze Away"
Hier wird dem geneigten Hörer etwas geboten, das nicht versucht, etwas anderes zu sein, als es ist: ein herzerwärmendes, zuweilen überraschendes, immer aber beschauliches und herzerhebendes Stück Musik, von warmer, traulicher Atmosphäre durchdrungen, zuweilen etwas an den Sound der Hippiezeit erinnernd, manchmal aber wieder voll und ganz im hier und jetzt.
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SON: "An Abscence of Colour"
Die Scheibe enthält gefühlsvolle Melodien, mitreißende Rhythmen und sehr schöne Vocals. Trotz all dem ist es eine Indie-Platte wie jede andere. Sehr viel eigene Erfahrung in den Songs und sicherlich sehr interessant zu hören, aber jetzt nicht unbedingt etwas vor Energie strotzendes.
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FEWJAR: "Gamma"
ch finde es wirklich begrüßenswert, dass sich diverse Youtube-Größen musikalisch betätigen. Die Band an sich gefällt mir am ersten Album wie gesagt am besten und das neue Album ist für mich im Vergleich mittelmäßig. Es hat gute Rhythmen, catchy Riffs, aber irgendetwas fehlt mir was. Der Gesang ist für mich das was dem Ganzen wieder mehr Energie gibt.
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DANNY GOFFEY: "Schtick"
Der 44 jährige Brite ist ohne Frage ein unglaublich talentierter Musiker, welcher in seinem Genre eine ganz schöne Größe darstellt. Durch seine Fähigkeit derartig viele Musikinstrumente zu spielen, ist er auch in der Lage von verschiedenen Blickpunkt zu komponieren. Dies merkt man speziell in diesem Album.
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BULLET FOR MY VALENTINE: "Gravity"
Ein durchaus hörenswertes Album mit einigen ausgesprochen gelungenen Passagen und einem intensiven Klang. Indes könnte das Gemisch aus harten Metalcorepassagen und ruhigen, poppigen Klängen den Hörer nach einiger Zeit doch etwas aus dem Konzept bringe, auch der Wechsel zwischen Clean-Gesang und Screaming ist zwar gut durchgeführtwird aber zu oft eingesetzt.
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FAMILY OF THE YEAR: "Goodbye Sunshine, Hello Nighttime"
Das nunmehr vierte Album der im Jahr 2009 gegründeten, in Los Angeles in Kalifornien beheimateten Band. Ein sanftes, liebliches Album, beruhigend und von harmonischen Klängen geprägt, ohne große Überraschungen, doch von solider Qualität und angenehm warmem Klang.
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THOMAS GODOJ: "13 Pfeile"
Ich war und bin noch immer echt überascht. Ich bin nicht unbedingt von der Casting-Show DSDS, doch Godoj hat in meinen Augen etwas großartiges mit seiner Karriere angestellt. Er steht auf soliden Füßen im Business und produziert verdammt gute Musik. Etwas Metal, etwas melodischen Rock, gute Soli und vor allem gutgesungene starke Texte. Weiter so Herr Godoj !
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TIM RICE and ANDREW LLOYD WEBBER: „Jesus Christ Superstar Live in Concert“
Dieses Werk hat mich lange begleitet und der Soundtrack ist jedesmal überragend, solange ein gutes Ensemble dahinter steckt. Die hohe Star-Präsenz ist natürlich noch die Kirsche auf der Spitze der Torte. Alle haben bei diesem Soundtrack und sicherlich auch bei der Aufführung sehr, sehr gute Arbeit geleistet- ein wunderbares Stück Musikgeschichte.
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BOY DIVISION: "Bringing Home The Bacon"
Ein faszinierendes, erstaunliches Stück Musik, für das man kaum Worte zu finden vermag; man muss es schlicht und ergreifend gehört haben, um es zu verstehen, oder auch nur um es glauben zu können. Empfehlenswert ist diese musikalische Abenteuerreise gewisslich, sowohl für Fans der gecoverten Interpreten, wie auch für jeden anderen Interessierten.
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WARMDUSCHER: "Whale City"
Ein Album, das durchdacht ist, ohne auch nur einen Moment lang verkrampft zu wirken, das eine ganz eigene Stimmung transportiert, eine eigene Welt erschafft, die nicht gerade behaglich, aber doch interessant und trotz aller schrägen Fremdartigkeit die sich kaum einordnen lässt fast schon zu vertraut wirkt.
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REBELUTION: "Free Rein"
Beruhigende Melodien, die doch einer gewissen Kraft nicht entbehren, sich fugenlos und passend zu einem geschlossenem Gesamtbild zusammenfügen, das den Hörer in eine wohlig getragene Stimmung versetzt. Über all dem eine Stimme, die zunächst nicht recht zum Genre zu passen scheint, doch gerade dadurch für einen eigenen, charakteristischen Klang sorgt.
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JEFF BECK: “Still On The Run: The Jeff Beck Story”
Die DVD ist sehens- und hörenswert sowie aus dokumentarischer und musikalischer Sicht hochinteressant und für Fans des Musikers ein absolutes Muss. Die sauber recherchierte Doku mit Liebe zum Detail verschafft einen Überblick über Becks Output von seinem 1968er Truth bis hin zu Guitar Shop von 1989.
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