VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
THE BOSSHOSS: "Black Is Beautiful"
Powerhouse-Pop-Nummern wie "Don't Gimme That" oder "Dos Bros" findet man auf der neuen Scheibe nicht mehr. Da ist jetzt alles etwas erdiger, bluesiger und rockiger. Ihre Äußerung, gerade auf dieser Platte die Flagge des Rock’n’Roll hochzuhalten, ziehen sie nicht stringent durch. Immer wieder konzentrieren sie sich, vor allem in den Refrains, um Radiotauglichkeit.
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EAGLE-EYE CHERRY: „Streets of you“
Das Album wird dank seines Abwechslungsreichtums nicht langweilig. Aber wie es oft im Pop-Segment üblich ist, ist leider vieles austauschbar und belanglos. Geboten wird völlig zeitloser Pop-Rock mit tollen Melodien und hitverdächtigen Refrains. Alle die zu Musik etwas entspannen mögen, sollten sich die neue Eagle-Eye Cherry CD auf die Checkliste schreiben.
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BURNING WITCHES: "Hexenhammer"
Wieder einmal eine Band die mir nicht bekannt war, welche sich aber als sehr interessant erwiesen hat. Es ist jetzt zwar nicht das technisch Anspruchsvollste was ich je gehört habe, doch sehr passabler Heavy Metal. Die Instrumentalsektion macht einen wirklich ausgezeichneten, doch die Sängerin hat irgendwie einen ganz eigenen Sound, welcher mir persönlich nicht gefällt.
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GRETA VAN FLEET: "Anthem Of The Peaceful Army"
Hier findet sich ein interessantes Konzept, scheint es doch, als wäre es ‚Greta Van Fleet‘ daran gelegen, den Klang und die Wirkung von Rockbands aus den siebziger Jahren wie ‚Led Zeppelin‘ und ‚The Who‘ wiederaufleben zu lassen und in jedem Falle von Musikbegeisterten allerorten positiv aufgenommen wird. Ihren ganz eigenen Stil müssen sie vielleicht erst noch finden.
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TIPPS FÜR WILHELM: "Put Your Had On My Shoulder"
Alles wirkt irgendwie etwas depressiv verschlafen und auch wenn die prosaischen Texte zum Nachdenken anregen, wird einem diese vor Melancholie triefende Musik mit der Zeit etwas lästig. Definitv eine Band die man sich in Zeiten des tiefen Grübelns anhören kann, doch nichts für den täglichen Genuss.
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MATT CORBY: „Rainbow Valley“
Ich habe selten ein so gutes Solo-Album gehört. Herr Corby hat wirklich ein Händchen für das Kreieren von Soundwelten oder auch Lanschaften, welche einen Entspannung bringen, aber auch in Sicherheit wiegen. Wenn man beim Hören die Augen schließt, fühlt es sich an, als würde man in eine andere Welt, welche rein aus Sound besteht, eintreten.
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LUKAS GRAHAM: „3 (The Purple Album)“
Durch die neuzeitliche Pop-Musik, also das was man so täglich im Radio hört und weitergehend in den Charts ist, zieht sich ein gewisser roter Faden, was Themen für Lyrics und auch musikalische Gestaltung angeht. Dies lässt sich auch auf Lukas Graham umlegen. Alles in Allem ist das Album eine typische Pop-Produktion, welche nun nicht gerade außergewöhnliches Potential hat.
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LANDMVRKS: „Fantasy“
Die Melodien sind mit den Vocals perfekt abgestimmt, wenn man auf die „Clean-Vocal“-Parts zu sprechen kommt. Andererseits sind die Screams hier und da etwas zu quietschig für meinen Geschmack. Diese Passagen haben zwar eine ganz eigene Intensität, doch irgendwie klingt mir die Stimme etwas zu schmächtig. Dies trifft wie gesagt nur auf die Screams zu.
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FARMER BOYS: „Born Again“
Sehr brauchbarer solider Metal, aber jetzt nichts außergewöhnlich Innovatives. Sehr gut performende Musiker, aber die emotionalen, cleanen Parts müssen einem auch wirklich liegen. Die Songs sind durchwegs stimmige Melodienreihen, welche schnell ins Ohr gehen. Die Vocals sehr emotional, aber dabei auch authentisch und die Lyrics durchwegs kritischer Natur.
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ENGST: „Flächenbrand“
Ein motivierter junger Sänger schlägt einen Plattendeal aus um auf eigene Faust zu agieren. Im Grunde bewirkt die Band durch ihr Image genau das Gegenteil des Kommunizierten und sind durch ihren doch brauchbaren Rock-Pop doch am Mainstream sehr willkommen. Die Musik ist recht soft und easy-listening. Zum Plattendeal: Man kann auch um simple Sachen viel Wind machen.
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