VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
VENUES: „Aspire“
Es ist faszinierend wie sich der Metalcore in Europa über die Zeit entwickelt hat. Venue ist eine junge ambitionierte Band, deren Musiker wissen wie sie ihre Message unter die Leute bekommt. Das Zusammenspiel zwischen Instrumental-Sektion und Sängern ist wirklich hervorragend und die Songs sind gut geschrieben. Ich bin gespannt was da noch so kommen mag.
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WHILE SHE SHLEEPS: "You Are We"
Dieses Album bietet so einiges; eigentlich sollte es langweilig werden, denselben Song dreimal zu hören, nicht jedoch wie hier bei der Nummer ‚Feel‘ verhält, die noch l in einer alternativen undl als Demo-Version auf dem Album enthalten ist. Überhaupt ist dieses Album von dichtem, nachgerade euphorisch anmutendem Klang und verwöhnt den Hörer mit heftig wilden, ungezügelten Tönen.
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REAL FRIENDS: "Composure"
Mit 8 Jahren Bandgeschichte ist man jetzt kein Newcommer mehr, aber hald auch kein alter Hase. Ausgelernt hat man nie und sich immer auf das was funktioniert zu verlassen ist etwas monoton. Genauso monoton empfinde ich das Album „Composure“ wobei ich mir sicher bin, dass Emo- und Pop-Punk- Liebhaber sehr zufrieden wären mit diesem Album.
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GORILLAZ: „The Now Now“
Unsere digitalen Freunde sind zurück! Wieder einmal ein gutes Album der Gorillaz, wobei sie nie dem Schicksal entrinnen werden, dass ihre neuen Werke an ihrem Hit „Feel Good Inc.“ gemessen werden. Ich bin schon gespannt wie diese Tracks auf der Bühne verarbeitet werden.
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IMMORTAL: "Northern Chaos Gods"
Ein heftiges, radikales Album, ohne Kompromisse, hart und drängend, voller Energie und geradezu ekstatischer Zerstörungswut, wie man es von ‚Immortal‘ erwartet. Die Zeit hat diese Band nicht ruhiger werden lassen, und jeder Track des neuen Albums strotz nur so vor ungezügelter Kraft. Unbedingt ein Muss für jeden Fan der Band und des Genres.
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THE BAMBOOS: „Night time people“
he Bamboos sind eine Soul-Funk Maschinerie welche den guten alten Sound neu verpackt und wieder unter die Leute bringt. Mit einer derartig großen Besetzung lässt sich hald schon einiges machen und The Bamboos zeigen wie es gehen kann. Die Tracks sind sich im Genre zwar sehr ähnlich, haben dann aber doch, jeder für sich, einen ganz eigenen Charakter.
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FEAR OF DOMINATION: „Metanoia“
Wer auf übertriebene Effekt mit viel zu vielen Vocal-Wechsel, dafür aber brauchbaren Gitarren-Solos, Lust hat ist mit diesem Album gut beraten. Das die Finnen etwas extrem sein können wissen wir ja, aber dann bitte im Stil von Omnium Gatherum oder Demilich und nicht mit Effekt-Overkill. Das Einzige was diese Band vor einer vernichtenden Review bewahrt hat sind wirklich die guten Soli.
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SPANISH LOVE SONGS: „Schmaltz“
Aus California kommt noch immer feine Musik. Es mag zwar nicht dem entsprechen, was man früher Punk genannt hat, doch hat sich der Begriff, bzw. dessen Interpretation, im Laufe der Jahre stark verändert. Spanish Love Songs tragen aber doch den alten „Spirit“ in ihren Werken weiter.
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LEO SPAULS feat. Mike Garson: „Heaven`s Deep Blue Sky“ (EP)
Ich habe schon länger kein so ruhiges Album genossen. Das Zusammenspiel von Leo Spauls und dem ehemaligen Bowie Pianisten Mike Garson hat mir sehr gut gefallen und die Songs sind auf jeden Fall etwas zum Genießen, aber auch zum Nachdenken.Auch wenn es nur 6 Songs geworden sind, wobei ich mir sicher bin, dass Spauls noch mehr in der Hinterhand hat.
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MELOTRON: “Für Alle”
Ich bin zwar schon ca. 4 Jahre aus der Industrialszene draußen, doch freue ich mich immer wieder über Nachschub auf diesem Sektor. Melotron ist fester Bestandteil dieser Szene und ihre Musik spricht für sich selbst. Gute Beats, feine Vocals, doch leider manchmal etwas sehr getragene Melodien und zu ruhige Rhythmik, für meinen Geschmack.
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