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WYNCHESTER: "Wynchester"
Ein herzhaft erfrischendes Album, das einen von Beginn an in gute Stimmung versetzt und in einem den Wunsch wachruft, nach der letzten Nummer einfach noch einmal von vorne zu beginnen. Warum sich eine Band nach einer Waffe nennt, ist freilich die eine Frage – unfraglich jedoch ist, dass jeder einzelne Track dieses Albums genau ins Schwarze trifft.
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BLACKOUT PROBLEMS: „KAOS“
Gewaltiger Sound , doch leider wenig Inhalt. Wenn man böse sein möchte, könnte man sagen: „Große Ansage, kein Inhalt. Könnte von Söder kommen!“, doch so böse möchte ich auch wieder nicht sein, da aus meiner Sicht kein Musiker es verdient hat mit Söder verglichen zu werden. Es soll nur erwähnt sein, dass es in Bayern genug Gründe gäbe um etwas kritischere Texte zu verfassen.
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BURY TOMORROW: „Black Flame“
Ich bin zwar kein großer Metal-Core Fan, da mir manche Bands einfach zu emotionale Passagen in die Songs einbauen, was oft dem gesamten Song einiges an Härte nimmt, doch Bury Tomorrow ist eine der Bands dieses Genres, welche ich immer wieder gern in meiner Playlist finde. Die „distorted Vocals“ sind einfach unglaublich stark und bringen immensen Durck.
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FIVE FINGER DEATH PUNCH: „And Justice for None“
Ich gebe offen zu, dass es mir etwas schwer fällt eine Band, die ich auf Grund des Verhaltens eines Bandmitglieds nicht wirklich wertschätzen kann, objektiv zu beurteilen, doch ist dies meine Aufgabe als Rezensent. Das Album ist lupenrein produziert worden und hat auf jeden Fall für Fans eine sehr brauchbare Qualität und genügend typische Tracks um jene zu befriedigen.
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MADBALL: "For The Cause"
Ein hartes, heftiges Album, durch und durch gelungen; es liefert solide das, was die Fans erwarten, ohne dabei eintönig zu sein, oder schablonenhaft zu wirken. Vielmehr klingt dieses Album aufregend und frisch, aufpeitschend und antreibend, jede einzelne Nummer ist klanglich dicht und wirkt für keinen Augenblick abgeschmackt oder enttäuschend.
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ICEAGE: „Beyondless“
Die Musik an sich ist sehr melodisch und verspielt, doch wirkt das Ganze sehr träumerisch. Ich kann mir vorstellen, dass dies ein sehr wohl gewünschtes Stilmittel in diesem Album ist, doch sollte sich aus meiner Sicht das Träumerische nicht zu stark in den Texten wiederfinden. Besonders wenn man Punk machen möchte.
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MOTORJESUS: „Race to Resurrection“
Das Album ist eine weitere Scheibe von Motorjesus, welche einfach das liefert was sie verspricht. Guter Sound, unglaublich mitreißende Passagen, gute Lyrics und eine Menge an „Headbang-Material“. Für alle „old-school“ Metalheads da draußen eine sehr sehr feine Scheibe und definitv etwas was sich auch in meiner Sammlung wiederfinden wird.
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MORCHEEBA: "Blaze Away"
Hier wird dem geneigten Hörer etwas geboten, das nicht versucht, etwas anderes zu sein, als es ist: ein herzerwärmendes, zuweilen überraschendes, immer aber beschauliches und herzerhebendes Stück Musik, von warmer, traulicher Atmosphäre durchdrungen, zuweilen etwas an den Sound der Hippiezeit erinnernd, manchmal aber wieder voll und ganz im hier und jetzt.
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GRETA VAN FLEET: "From the Fires"
Greta van Fleet beweisen mit From the Fires, das Blues-Rock im Led Zeppelin Stil immer noch großartig sein kann. Grundsätzlich könnte man es wohl auch einfach als Led Zepplin Album bezeichnen, was für die Jungs von Greta van Fleet ein großes Lob ist.
Dennoch würde ich mir in Zukunft mehr Eigenständigkeit wünschen. Unterhalten wird man jedenfalls gut.
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SON: "An Abscence of Colour"
Die Scheibe enthält gefühlsvolle Melodien, mitreißende Rhythmen und sehr schöne Vocals. Trotz all dem ist es eine Indie-Platte wie jede andere. Sehr viel eigene Erfahrung in den Songs und sicherlich sehr interessant zu hören, aber jetzt nicht unbedingt etwas vor Energie strotzendes.
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