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57. Fischereihafenrennen: 25 000 Zuschauer

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Bremerhaven - Wie jedes Jahr zu Pfingsten so fand auch dieses Jahr wieder das traditionelle Fischereihafenrennen in Bremerhaven statt. Gutes Wetter, spannende Rennen und tolle Rennmaschinen gab es zu sehen. Das Fischerheihafen-Rennen in Bremerhaven wurde kurz vor Ende der Veranstaltung wegen starken Regenfällen abgebrochen. In diesem Jahr gab es neun kleinere Unfälle. Die Fahrer verletzten sich allerdings nur leicht.

Nach Veranstalterangaben meldeten sich rund 400 Motorradfahrer aus zehn Ländern an. Insgesamt gab es in diesem Jahr etwa 25 000 Zuschauer, die die Piste beim Fischereihafenrennen säumten.

Die herausragenden Fahrer waren Thomas Kreutz, der die Fishtown Open dominierte, und Stefan Merkens aus Düren, der in zwei Klassen drei Siege in vier Läufen (ein Ausfall in führender Position nach zwei Runden) nach Hause fuhr. Kreutz gewann ebenfalls drei Läufe.

Die Sicherheit auf dem 2,7 Kilometer langen Kurs genoss höchste Priorität. Im Vorfeld war unklar, ob das Rennen überhaupt stattfindet. Die Stadt hatte ihre Genehmigung 3 Tage vor Rennbeginn zunächst wegen Sicherheitsbedenken zurückgezogen. Nachdem der Veranstalter weitere Auflagen erfüllte hatte, konnte das Rennen dann doch stattfinden. Im vergangenen Jahr war am zweiten Tag des Rennens ein 21-jähriger Fahrer tödlich verunglückt. Das Rennen wurde danach sofort abgebrochen.

 

Trotzdem aller Sicherheitsvorkehrungen gab es am Pfingstmontag einige Unfälle. Durch diverse Stürze bei den Rennen kam es am Pfingstmontag zu Verzögerung und es wurde die Renndauer von 10 Runden auf 8 Runden verkürzt. „Keine ernsten Verletzungen, alles halb so schlimm“, fasste der leitende Rennarzt Achim Strassner aus Kiel zusammen.


Das eine oder andere Wheelie gab es als Zugabe

Streckensprecher Egon Müller, mehrfacher Sandbahnweltmeister aus Kiel, moderierte souverän die Veranstaltung. Kleine von den Fahrern inszenierte Showeinlagen wie Wheelies, Stoppies und Burnouts konnte man auch erleben. Als ein Gewitter aufzog, wurde kurz vor dem offiziellen Ende die Veranstaltung abgebrochen.