Leoniden nahmen Gr. Freiheit 36 auseinander

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Hamburg, 08.03.2019 (JS) – Was für ein mega Auftritt von Leoniden in der Großen Freiheit 36 auf der Hamburger Reeperbahn. Es wurde getanzt ohne Ende, die Instrumente wurden über die Bühne geschleudert, aufgeregte Mädels in den ersten Reihen und einen Stagediver nach dem anderen. Dieser Auftritt war nicht zu toppen. Im letzten Jahr waren sie noch Support von den Donots in der Großen Freiheit und hätten nie gedacht, dass die den Club nun mit ihren eigenen Fans füllen. Und zwar bis in die letzte Ecke, denn das Konzert war ausverkauft.

Leoniden ist aus einer klassischen Schülerband in Kiel entstanden. Gründer waren die Brüder Lennart (Gitarre) und Felix Eicke (Schlagzeug) sowie Djamin Izadi (Synthesizer) und JP Neumann (Bass), damals noch unter dem Namen Leoniden Cabaret. Der Sänger Jakob Amr stieß erst später in 2014 dazu. Ihr erstes Album „Leoniden“ haben sie im kompletten Eigenvertrieb vermarktet und stießen mit Ihrer Indiepop-Musik gleich auf große Aufmerksamkeit. Ihr zweites Album „Again“ haben sie nur ein Jahr später hinterher geschossen. Aufgrund der großen Nachfrage, werden immer wieder neue Live-Termine bekannt gegeben. Auch auf vielen Festivals werden sie in diesem Jahr zu sehen sein, unter anderem auf dem Hurricane Festival in Scheeßel.

Als Support hatten Sie die Sängerin Ilgen-Nur dabei, die mit gitarrenlastigem Indie-Pop die Zuschauer einstimmte. Ihre erste EP heißt „No Emotions“, die sie in diesem Jahr auf ihrer ersten eigenen Tour durch Deutschland vorstellen wird.

Gegen 20 Uhr standen dann Leoniden auf der Bühne. Empfangen wurden Sie mit lautem Gebrüll „Leoniden, was geht denn ab?“. Das hörte man im Laufe des Abends auch noch öfter. Die Fans waren von Anfang an in mega Party Stimmung und auch auf der Bühne ging es nicht anders zu. Die Band und die Fans haben sich gegenseitig gepuscht. Man spürte die Energie von allen Seiten und wurde einfach mitgerissen. Man merkte, wie wohl sich die Jungs von Leoniden auf der Bühne fühlen.

Der Sänger Jakob betonte mehrmals wieviel Spaß sie haben. Und keiner der Jungs blieb auch nur für eine Sekunde still auf der Bühne stehen. Sie waren immer in Bewegung, haben getanzt und gesungen was das Zeug hält.

 

 

Kein einziges Mal bei ihren Auftritten mussten sie bisher ihr Keyboard abputzen, das war in der Großen Freiheit Premiere, denn der Schweiß lief überall. Bei den Fans ist jedoch auch kein T-Shirt trocken geblieben, denn die Temperatur im Club stieg mit jedem Song. Die Fans haben sogar die Band aufgefordert sich auszuziehen, aber aus ausziehen wurde dann mitsingen und zwar den Song „River“.

Die Texte hatten die Fans definitiv drauf. Anschließend gab es noch einen Überraschungsgast und die Band „Blond“ stand auf der Bühne und sang zusammen mit Leoniden den Coversong „Thats no my name“. Zwischendurch wurde auch noch Werbung für die Organisation Spende +1 gemacht, die mit ihren Spendengeldern gute Flüchtlingsprojekte unterstützt.

Als es dann vorerst zum letzten Song kam, bedankte sich die Band schon mal für diesen mega Abend und für das größte Konzert, dass sie bisher gespielt haben. Aber natürlich gabs noch ne Zugabe. Der Sänger kam zuerst alleine wieder auf die Bühne und bat darum tief Luft zu holen. Den ganzen Abend müssen sie erstmal verarbeiten. Er fing an alleine Keyboard zu spielen und nach ein paar Minuten kam auch der Rest der Band zurück.

Beim letzten Song haben sie um einen großen Applaus für die Große Freiheit gebeten, denn „die müssen wir jetzt leider abreißen“, so der Sänger. Sowohl die Band als auch die Fans haben nochmal alles gegeben und jede Sekunde genossen. Leoniden gehört auf die Liste der Bands, die man unbedingt mal live gesehen haben muss. Live Auftritte haben sie definitiv drauf!