Vollgasrock aus St.Pauli

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Bremen, 22.01.2016 (SF) – Es geht wieder los: das Trio Infernal Ohrenfeindt um Gründungsmittglied Chris Laut vom Hamburger Kiez tourt mit einer neuen Fuhre Vollgasroggenrohl-Welthits durch die Republik und machte auch im Bremer Tivoli halt. Mit ihrem neuen Studioalbum „MOTORAN“ im Gepäck, welches im September letzten Jahres veröffentlicht wurde, brachten sie die Luft im Tivoli zum Beben. Die Zutaten des neuen Albums „MOTORAN“ besteht aus drei bis vier lauten Akkorden, eine fette Rhythmussektion, rotzige Gitarren und den gut abgehangenen, trockenen Sound von Ohrenfeindt.

Mit ölverschmierten Händen zusammengeschraubt von Olman Viper in dem Hamburger Studio von Hertzwerk Nullzwei. Das Resultat kann sich sehen lassen. Besonders live und in Farbe. Die meisten Songs werden bestimmt von harten, bluesbasierten Gitarrenriffs, einem treibenden Schlagzeug und rauem Gesang in der Tradition von AC/DC, Rose Tattoo, Led Zeppelin, Deep Purple und anderen. Daneben finden sich aber auch einige Rock-Balladen.

Es ist das nunmehr sechste Studioalbum der 1993 durch Bassist und Sänger Chris Laut, Gitarrist Timo Peters und Drummer Werner Bellersen in Hamburg St.Pauli gegründeten Band. Nach einigen Umbesetzungen besteht die Kiezrock-Band nun aus dem Rockbassisten mit Reibeisenstimme Chris Laut, Schlagmann Andi Rohde und Krawallgeiger Pierre „Keule“ Blesse an der Gitarre.

Ihr bevorzugter Lebensraum sind kleine, verräucherte Clubs ebenso wie größere Bühnen. Stetig haben sich die St. Paulianer eine treue Gefolgschaft erspielt.

 

Sie tourten mit den Krautrockern Birth Control, Popa Chubby aus New York, den Australiern Rose Tattoo, den Schotten Nazareth, der Tormoorholmer Legende Torfrock, den Mittelalter-Metallern In Extremo und den Punk-Ikonen Die Toten Hosen.

 

Der Abend begann schon recht rockig und laut. Die drei St.Paulianer legten gleich zu Anfang schon richtig los. Ungefähr 200 Zuschauer waren gekommen.

Und es sollte auch nicht anders enden. Neben den neuen Stücken wurden auch die alten Songs zum Besten gegeben. Das begeisterte Publikum feierte tüchtig mit und die Stimmung war exzellent. Support gab es von Michael Dühnfort & The Noise Boys.