Vatikanische Gärten in Rom

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Die Vatikanischen Gärten umfassen mehr als die Hälfte der 44 Hektar des Staatsgebietes der Vatikanstadt im Westen und bedecken hauptsächlich den ca. 60 m hohen vatikanischen Hügel. Es gibt zahlreiche kunstvoll gestaltete Brunnen in den Gärten die vor allem während der Renaissance und des Barock entstanden und den künstlerischen Repräsentationsbedarf der Päpste spiegeln. Bereits seit 1279 bestehen die Vatikanischen Gärten und dienen dem Papst als Ort der Mediation.

Die Gärten werden von einem ausgedehnten Wegenetz durchzogen. Ein Teil der Vatikanischen Gärten kann innerhalb einer Führung besichtigt werden. Diese muss aber vorher angemeldet werden. In den Gärten befinden sich auch der Bahnhof, Radio Vatikan und das Sommerhaus. 1976 wurde unter Paul VI. der Vatikanische Heliport auf dem Gelände der Gärten gebaut.

Die Gärten stellen innerhalb der dicht besiedelten Stadt Rom ein natürliches Biotop und Rückzugsgebiet für zahlreiche Tierarten dar, vor allem für Kleintiere und Vögel wie Fledermäuse, Hamster, Eichhörnchen, Kaninchen oder Papageien. Sogar ein Teilstück der deutschen Mauer findet man als Ausstellungsstück in den Vatikanischen Gärten. Es gibt auch zahlreiche kunstvoll gestaltete Brunnen aus der Renaissance und dem Barock in den Gärten.

Aus aller Welt brachten Gäste Bäume und Pflanzen als Geschenke für den päpstlichen Garten mit, darunter ein Olivenbaum aus Israel, zwei Mammutbäume, Kampferbäume, eine australische Silbereiche, Azaleen und Rhododendron.

 

Die Besichtigungen der Vatikanischen Gärten sind nur innerhalb einer vom Vatikanstaat autorisierten Führung möglich. Diese finden in der Regel täglich in der Woche, außer mittwochs und sonntags statt. Beginn ist jeweils 10:00 Uhr und dauert 2 Stunden. Dienstags und freitags gibt es auch Führungen in deutsch.


Die botanischen Gärten vom Petersdom aus gesehen.

Anreise:


Metro: A "Cipro"
Bus: 23, 49, 492, 990
Bus Piazzale Risorgimento: 19, 23, 32, 49, 81, 271, 492, 907, 982, 990