VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
FAMILY OF THE YEAR: "Goodbye Sunshine, Hello Nighttime"
Das nunmehr vierte Album der im Jahr 2009 gegründeten, in Los Angeles in Kalifornien beheimateten Band. Ein sanftes, liebliches Album, beruhigend und von harmonischen Klängen geprägt, ohne große Überraschungen, doch von solider Qualität und angenehm warmem Klang.
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THOMAS GODOJ: "13 Pfeile"
Ich war und bin noch immer echt überascht. Ich bin nicht unbedingt von der Casting-Show DSDS, doch Godoj hat in meinen Augen etwas großartiges mit seiner Karriere angestellt. Er steht auf soliden Füßen im Business und produziert verdammt gute Musik. Etwas Metal, etwas melodischen Rock, gute Soli und vor allem gutgesungene starke Texte. Weiter so Herr Godoj !
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TIM RICE and ANDREW LLOYD WEBBER: „Jesus Christ Superstar Live in Concert“
Dieses Werk hat mich lange begleitet und der Soundtrack ist jedesmal überragend, solange ein gutes Ensemble dahinter steckt. Die hohe Star-Präsenz ist natürlich noch die Kirsche auf der Spitze der Torte. Alle haben bei diesem Soundtrack und sicherlich auch bei der Aufführung sehr, sehr gute Arbeit geleistet- ein wunderbares Stück Musikgeschichte.
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BOY DIVISION: "Bringing Home The Bacon"
Ein faszinierendes, erstaunliches Stück Musik, für das man kaum Worte zu finden vermag; man muss es schlicht und ergreifend gehört haben, um es zu verstehen, oder auch nur um es glauben zu können. Empfehlenswert ist diese musikalische Abenteuerreise gewisslich, sowohl für Fans der gecoverten Interpreten, wie auch für jeden anderen Interessierten.
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WARMDUSCHER: "Whale City"
Ein Album, das durchdacht ist, ohne auch nur einen Moment lang verkrampft zu wirken, das eine ganz eigene Stimmung transportiert, eine eigene Welt erschafft, die nicht gerade behaglich, aber doch interessant und trotz aller schrägen Fremdartigkeit die sich kaum einordnen lässt fast schon zu vertraut wirkt.
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REBELUTION: "Free Rein"
Beruhigende Melodien, die doch einer gewissen Kraft nicht entbehren, sich fugenlos und passend zu einem geschlossenem Gesamtbild zusammenfügen, das den Hörer in eine wohlig getragene Stimmung versetzt. Über all dem eine Stimme, die zunächst nicht recht zum Genre zu passen scheint, doch gerade dadurch für einen eigenen, charakteristischen Klang sorgt.
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JEFF BECK: “Still On The Run: The Jeff Beck Story”
Die DVD ist sehens- und hörenswert sowie aus dokumentarischer und musikalischer Sicht hochinteressant und für Fans des Musikers ein absolutes Muss. Die sauber recherchierte Doku mit Liebe zum Detail verschafft einen Überblick über Becks Output von seinem 1968er Truth bis hin zu Guitar Shop von 1989.
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CARDILLAC COMPLEX: "Something Will Remain"
Ein gutes Debütalbum, mit angenehm verwobenen Stilelemente unterschiedlicher Genres, das solcherart durchaus dazu angetan ist, Hörer aus allen Schichten des musikalischen Spektrums anzusprechen. Freilich könnte man heraushören, dass die Band doch noch nicht so ganz in den eigenen Stil gefunden hat, was einerseits gut ist, da es zum Experimentieren führt..
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SENTILO SONO: "Dann halt nich"
Ein wunderbares, vielseitiges Album, ausgeglichen und souverän, meist entspannend und doch zuweilen temporeich, heiter und dennoch alles andere als seicht, musikalisch ansprechend und textlich gleichsam durchdacht wie elegant. Sechs absolut empfehlenswerte Nummern, von denen keine auch nur in irgendeiner Hinsicht schwächelt.
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WILKO JOHNSON: "Blow your mind"
Wilko schafft Songs mit Substanz und Tiefgang und beweist, dass man mit 70 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehören muss. Dem Rhythm and Blues konnte er auf seinem neuen 41 Minuten langen Album sogar noch neue Facetten abzugewinnen. Wilko orientiert sich zwar an großen Klassikern, klingt dabei aber nie altbacken.
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SNOW PATROL: "Wildness"
Man merkt, dass es eine ganz persönliche Scheibe ist und viel daran gearbeitet wurde. Da wir hier über preisgekrönte Musiker reden ist es nicht verwunderlich wenn ich sage, dass dieses Album auf sehr hohem Niveau recorded und produziert wurde, doch die persönliche Note die in allen Songs mitschwingt nimmt dem Ganzen die kalte Studio-Reinheit.
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5 SECONDS OF SUMMER: "Youngblood"
Die Teenie-Girls werden sich um dieses Album reißen. Die leicht eingängigen Songtexte und leichtfüßigen Riffs sind definitv nichts für Musikhörer, welche sich gerne in der Komplexität des Dargebotenen verlieren. Wer einfach Party machen und sich in den Flow der Melodie eingliedern möchte hat jedoch mit diesem Album definitiv das Richtige gefunden.
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WELSHLY ARMS: "No place is home"
Man muss sagen, dass sich Welshly Arms ihrer Wurzeln sehr bewusst sind und so einiges an gutem alten Rock-Material wieder aufs Tablett bringen. Das Album ist wirklich sehr gut gelungen, doch ist mir persönlich der Song-Aufbau etwas zu monoton. Daher gibt es "nur" 9 von 10 Punkten.
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TOM WU: "All You Want"
Ein ungewöhnliches Album, das einen beim ersten Mal Anhören vielleicht noch nicht so ganz überzeugt, doch gewisslich durch mehrmaliges Hören gewinnt. Tom Wu macht hier aus seinen Synthies dröhnende Kampfflugzeuge, trommelt über Ausschnitte von Kampfszenen alter Kung Fu Filme und schreit oft mehr, als er singt
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GLASPERLENSPIEL - "Licht und Schatten"
Ein gut produziertes Pop-Album, kommerziell erfolgreicher, radiotauglicher Elektropop. Gut verkaufbar aber auch kantenlos. Es wurde um verschiedene frische Elemente zum Vorgängeralbum bereichert. Tanzbare Electro-Beats treffen auf Pop-Melodien, harte Club-Vibes auf atmosphärische R `n B- und HipHop-Einflüsse. Alles ist leicht konsumierbar und somit Mainstream.
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NAMIKA - "Que walou"
Auf dieser Platte zeigt Namika erneut, wie gut ihre ganze eigene Mischung von Pop und Rap funktioniert. Persönliche Texte machen das Album zu etwas besonderen, dennoch wird man durch die Radiotauglichkeit verleitet nicht genau hinzuhören und es einfach so im Hintergrund laufen zu lassen.
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