VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
KADAVAR: "For the dead travel fast"
Kadavar haben es einmal wieder geschafft ein „alt“ klingendes Album zu produzieren, welches nicht nur verdammt Dampf hat, sondern auch von hinten bis vorne „evil“ klingt. Sie hauen mich einfach weiterhin von den Socken und ich freue mich schon auf die nächsten Konzerte der Truppe, bei welchen ich wieder meine Mähne durch die Gegend schwingen werde! 
Zur Rezension
BLINK-182: "Nine"
Auch wenn ich selbst schon von der Musikrichtung gesättigt bin ist mir klar, dass es möglicherweise der Einstieg für viele junge Hörer in die Welt des Pop-Punks und weitergehend in die Welt der Livemusik ohne DJ`s sein kann. Abgesehen davon hat das Album noch den guten alten Drive und reißt auch fein mit, was bei Live-Gigs sicherlich wieder zu coolen Crowdinteraktionen führt.
Zur Rezension
SIDO: "Ich & keine Maske"
Im Grunde bleibt Sido dabei auch seinem Anspruch treu. So ist ein Großteil der von DJ Desue produzierten Beats deutlich auf Radiotauglichkeit getrimmt. Sido liefert ein Album, welches es meistens schafft, Deutschrap und Pop zu kombinieren. So haben Rapfans nicht das Gefühl, ein Popalbum gekauft zu haben. Dennoch fühlt sich das Album teilweise ein wenig zu uninspiriert an.
Zur Rezension
DEICHKIND: "Wer sagt denn das?"
Die Hamburger Hip-Hop/Elektro-Band Deichkind zählzu den wohl außergewöhnlichsten Konzertbands die Deutschland zu bieten hat.„Wer sagt denn das?“ ist eine gelungene Partyscheibe, die ein wenig an Unbeschwertheit gegenüber früheren Platten verloren hat. Dennoch haben Deichkind nichts von ihrer Partytauglichkeit verloren.
Zur Rezension
THE LUMINEERS: III
Viel  verändert hat sich auf diesem Album nicht. The Lumineers klingen noch genau so wie auf den vorigen Alben, wobei sie auch eben nicht anders klingen sollten. Also kann man sagen, dass sich das Album nach einem vollwertigem Lumineers Werk anhört und sie ihr erfolgreiches Programm ohne Gnade weiter durchziehen.
Zur Rezension
PIXIES: "Beneath the eyrie"
Ich selbst muss sagen, dass mir das Album grundsätzlich gut gefällt, doch es reißt mich nicht wirklich vom Sessel. Die Riffs haben schon hier und da ihre Ecken und Kanten, doch für meinen Geschmack etwas zu selten. Somit schließe ich mich einigen Kritikerkollegen an und würde sagen, dass was geliefert nur ein wenig besser als mittelmäßig ist.
Zur Rezension
REDEEM: "Paperthin skin"
Ich hatte von Redeem bisher nicht wirklich viel mitbekommen und die letzte Rockband aus der Schweiz die ich in letzter Zeit abgefeiert habe, waren die alten Krokus. Daher bin ich sehr erfreut eine weitere Band aus der Schweiz gefunden zu haben die mir heftig Feuer unterm Hintern machen.
Zur Rezension
EXHORDER: „Mourn the Southern Skies“
Wie gesagt hätte ich nicht damit gerechnet noch einmal ein EXHORDER-Album in den Händen zu halten, doch nun da ich es tue, bin ich schon sehr erfreut. Das Album fetzt, die Songs sind nicht monotoner Thrash, sondern wirklich frischer Metal mit einem Haufen Groove dahinter.
Zur Rezension
OPETH: „In Cauda Venenum“
Wer wissen will wie OPETH auf dem neuen Album klingt, soll es sich in Ruhe reinziehen und für sich selbst entscheiden wo er die Band einordnen möchte. Ich bin jedenfalls einmal wieder schwer beeindruckt von dem Können und der Progressivität der Band. Es scheint als könnten die Herren in jedem Takt, jede Melodie verbauen, von Hart ins Weiche gehen ohne an Kraft einzubüßen.
Zur Rezension
ADAM LAMBERT: „Velvet: Side A“ - EP
Der Herr dürfte feinen Nährboden bei den Herren von Queen gefunden und auch genutzt haben. Der Gitarreneinsatz im Album ist wirklich sehr gelungen und generell sind die Kompositionen verdammt mitreißend. Ich hätte nicht gedacht, das ich Lambert einmal so feiere, doch mit diesem Album hat er mich vollends überzeugt. Ich bin schon auf Part-2 gespannt.
Zur Rezension