VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
EQUILIBRIUM: „Renegades“
Dieses neue Studioalbum wurde mir schon von einigen Kollegen empfohlen und ich muss gestehen, dass ich bisher nicht wirklich viel Equilibrium gehört habe. Ich hatte mir von diesem Album einiges erwartet und muss sagen, dass ich durchaus befriedigt wurde. Die Band liefert einfach feinsten Folk-Metal und die Kooperationen sind sozusagen die Kirsche auf dem Küchlein.
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KNOCKED LOOSE: "A Different Shade of Blue“
Die Breakdowns martern, die Vocals zerfetzen so gut wie alles und die Drums sind zwar nicht überaus komplex, dögeln einem dann aber doch sehr brauchbar her. Das Einzige was ich zu bekritteln habe ist, dass die Songs doch etwas kurz geraten sind und auch die Rhythmik über die Zeit etwas redundant wird. Die Lyrics peppen das Ganze wieder brauchbar auf.
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VINCE GILL: „Okie“
Ich bin Herrn Gill`s Musik trotz seiner Jahre langen Arbeit erst jetzt über den Weg gelaufen und muss sagen, dass sie mir persönlich etwas zu träge ist. Was ich jedoch mit Respekt anerkenne ist, dass Gill einin der Welt des Countrys ist. Es sind Lieder die emotional und darin auch verdammt authentisch sind und genau solch eine Musik, egal aus welchem Genre, schätze ich sehr.
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HAMMERFALL: „Dominion“
Ich war noch nie so wirklich angetan von Hammerfall, aber dieses Album hat mich dazu motiviert mir die Herren einmal wieder live zu gönnen, da das letzte Mal als ich sie sah wirklich die Post abging. Die neuen Tracks werden hierbei sicherlich von Nutzen sein. Für mich hat das Album dann im Großen und Ganzen 7 von 10 Punkten verdient.
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SHERYL CROW: „Threads“
Von früher hatte ich Sheryl Crow eher als etwas rockige Country-Röhre im Gedächtnis und diese Seite der Dame ist sicherlich noch gut vorhanden. Mir war noch nicht klar, dass ihre Herangehensweise an das Rock-Genre doch schon recht experimentell ist. Die Vermischung von Rap, Funk, schon fast etwas R`n`B mit Rock und Country ist schon etwas sehr Feines.
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THE MURDER CAPITAL: „When I Have Fears“
: Ich bin ja doch eher ein Freund der schnellen harten Musik, doch manchmal erwischen mich ganz ruhige Alben, da sie mich etwas herunterkommen lassen und mir Raum für Entspannung und Nachdenklichkeit bieten. Eben so ein Album ist das Erstlingswerk „When we have fears“ von The Murder Capital und ich bin überzeugt, dass dies nicht das letzte Album der Herren ist.
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FRANK TURNER: „No Man´s Land“
Manche Singer-Songwriter faszinieren mich mit ihren Ideen immer und immer wieder. Genug von dem Herren hin zu den Damen! Ich bin wirklich sehr begeistert von dem Album, da der Hintergrund der Tracks einfach genial ist. Es ist wie eine kleine Reise durch die Errungenschaften mehrerer Frauen, welche wohl mittlerweile schon etwas in Vergessenheit geraten sind.
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Bon Iver: „i,i“
Ehrlich gesagt ist mir Bon Iver immer nur aufgefallen wenn es auf einmal etwas ruhiger im Radio wurde. Bei der Ehrlichkeit, welche mit dieser Musik einhergeht, ist es nicht verwunderlich, dass man der Truppe gerne einen Grammy verleiht. Ob „I, I“ wieder ein Fall für eine Nominierung ist sei dahingestellt und obliegt definitiv nicht meiner Beurteilung.
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HALF ALIVE: „Now, Not Yet“
Am Anfang war ich wirklich sehr skeptisch ob mir dieses Album wirklich gefallen soll, doch wie so oft fand ich über die Zeit einige Punkte die mir dann doch imponierten. Vor allem gefallen mir die funkigen Parts und da ich eine junge Band nicht gleich beim ersten Studioalbum zu stark kritisieren will gibt es vorerst einmal 7 von 10 Punkten.
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LORD OF THE LOST: „Till Death Us Do Part“
Der Gothic-Metal von Lord of the Lost ist etwas, was sich nur hier und da in meiner Playlist wiederfindet, doch mit diesem riesigen Release haben es die Herren wiedereinmal geschafft mich zu reizen. Es ist schon eine ganz schöne Reise gewesen, welche ich beim durchackern dieses Albums hinter mich gebracht habe.
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