VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
STATION 17: „Werkschau“
Da es sich um eine Jubiläumsscheibe handelt bleibt eigentlich nicht viel mehr zu sagen, als dass dieses Album auch dementsprechend gefeiert werden sollte. Derartiges Engagement über 30 Jahre aufrecht zu erhalten und solch wunderbare Alben zu produzieren gehört gewürdigt und gefeiert.
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FRANK TURNER: „Don`t Worry“ EP
Das Turner nicht nur ein begabter Sänger, sondern auch ein guter Instrumentalist ist, ist ja wohl bekannt und steht außer Debatte. Die EP ist auch dementsprechend qualitativ vom selben Wert wie die Releases davor. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frank Turner nicht müde wird uns seine Kompositionen zu Gehör zu bringen.
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ALMOST HUMAN: „XS2XTC“
Dass sich eine Band, welche ihre Lieder z.B. „From Womb 2 Tomb“ nennt, heraus nimmt zu behaupten sie würden sich den „metalüblichen“ Klischees nicht bedienen ist lächerlich. Alleine diese Aussage hat mir schon das Album etwas vermiest. Musikalisch gesehen ist das Album brauchbar, aber nichts was ich nicht schon irgendwo im „Klischee-Metal“ gehört hätte.
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STATION 17: „Ausblick“
Ein großes Dankeschön an Station 17 für ein Album bei welchem ich fast so aktiv mithören musste, wie bei Frank Zappa`s Alben. Die Tracks hatten meine volle Aufmerksamkeit ab dem Punkt ab dem ich mich das erste mal fragte: „Was zum Teufel ist das?“. Ein Album, welches mich wirklich beeindruckt hat.
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DENDEMANN: "da nich für!"
Mit „da nich für!“ meldet sich Dendemann fulminant zurück. Dabei vermeidet er alte Klassiker aufzuwärmen oder einfach seinen Stil von früher zu kopieren. Die Beat-Auswahl ist durchweg gelungen und wirkt modern ohne zu sehr in Autotune und Trap zu verfallen. Und da Dendemann auch das Reimen nicht verlernt hat, hat er ein wirklich gelungenes Deutschrap-Album abgeliefert
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NAILED TO OBSCURITY: „Black Frost“
Dieses Album enthält einwandfreien Melodic-Death-Metal, welcher lyrisch und musikalisch einfach erste Sahne ist. Es gibt 9 von 10 Punkten, da ich ihnen gerne noch etwas Luft nach oben lasse. Ich freue mich jetzt einmal über dieses Album und bin gespannt auf kommende Veröffentlichungen.
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TRUE ANCHOR BROS.: "True Anchor Bros EP"
Dieses Album wurde mir persönlich vom Produzenten zur Verfügung gestellt und dafür schon einmal ein großes Dankeschön! Wie ihr euch vorstellen könnt bin ich von dem Album, einerseits auf Grund des Backgrounds, andererseits wegen der genialen Musik, schwer beeindruckt. Ein wirklich ausgezeichnetes Album.
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CALLEJON: "Hartgeld im Club"
Einerseits gefallen mir gewisse Originaltracks schon nicht wirklich und die Metalversion wirkt daher eher wie eine schlechte Persiflage, andererseits gefallen mir die Versionen der Songs, die ich schon mag sehr gut. Größter Pluspunkt war für mich die Kooperation mit Ice-T welche wirklich sehr cool klingt und es schon eine immense Ehre ist mit diesem Herren arbeiten zu dürfen.
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LOVEBITES: "Clockwork Immortality"
Ehrlich gesagt bin ich bei japanischen Bands manchmal etwas vorsichtig. Konzeptbands mit hart einstudierten Choreographien und Fremdkomponisten sind heutzutage nichts Neues mehr und mir sind schon einige Bands dieser Art aus Japan untergekommen. Mit Freude darf ich verkünden, dass Lovebites kein bisschen in die Richtung vorhin erwähnter Bands geht.
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GOTTHARD: "Defrosted 2"
Sehr solider und wirklich genialer Classic/Hard-Rock mit Herz und Seele, Themen mit denen Jeder schon einmal zu tun hatte und authentischer Liebe zu den eigenen Songs. Zusätzlich kommt noch der nette nostalgische Rückblick auf den Anfang bzw. das erste Live-Album im Titel des Neuen.
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EMIGRATE: "A Million Degrees"
Neben dem ganzen Getuschel rund um ein neues Rammstein Album hat ein Teil dieser doch legendären Band klamm heimlich mit seiner Zweitband das mittlerweile dritte Album veröffentlicht. Richard Z. Kruspe hat wieder bewiesen, dass er nicht nur bei Rammstein geile Musik liefert. Man merkt, dass man es hier mit absoluten Profimusikern zu tun hat.
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SABATON: „Carolus Rex Platinum Edition"
Das dieses Konzept funktioniert sollte nach einem 4-fach Platinstatus nicht mehr zur Diskussion stehen. Die Songs sind einfach gut und das Album in sich stimmig.Allesamt gute Tracks und die Covers lassen sich auch hören, wobei mir das Original von „In The Army Now“ doch wesentlich lieber ist. Feine Neuauflage.
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UDO LINDENBERG: MTV Unplugged 2 - Live vom Atlantik
Für das zweite "Unplugged-Album" hat der Meister 27 alte Schätze aus seiner bald fünf Jahrzehnte währenden Laufbahn gehoben, die aus fast 700 Udo-Stücken ausgewählt wurden. Darauf sind nicht die offensichtlichen Hits, die es schon unzählige Male auf CD gibt. Lindenberg selbst meint: „Dreieinhalb Stunden Udopium fürs Volk.“
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ANNENMAYKANTHEREIT: " Schlagschatten"
Insgesamt wirkt Schlagschatten für mich ein wenig wie ein „Alles nix Konkretes 2.0", ein wenig polierter, ein wenig tanzbarer aber in Summe doch ein wenig wie eine Kopie. Die Songs sind durchgehend auf einem sehr hohen Niveau, aber als Kenner der Band verliert sich langsam der Charme der Straßenmusik-Klänge daran, dass das Album geplanter und produzierter wirkt.
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ACCEPT: "Symphonic Terror – Live at Wacken 2017"
Eine Instituition feiert einen wirklich beachtlichen Geburtstag mit einem monumentalen Konzert auf einem der größten Metal-Festivals überhaupt.114 Minuten geballter deutscher Metal, welcher irgendwie auch immer dem jeweiligen Zeitgeist entsprechnede Elemente beinhält und somit seine Frische nicht verliert. Abgesehen davon ist die Live-Leistung der Musiker bewundernswert.
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