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OCEANS: „The Sun and the cold“
Ich finde die Musik von Oceans sehr anspruchvoll, vor allem wenn es um den Schlagzeuger geht. Hut ab, der macht schon verflucht viel schnellen Lärm. Die Gitarren klingen unheimlich fett und auch die abwechselnden Vocals sind sehr intensiv. Wenn die distorted Vocals dahin gurgeln bekommt man so richtig Lust auf einen fetten Pit.
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ANNIHILATOR: „Ballistic, Sadistic"
Egal welcher Track, es fetzt! Die Texte sind klarer Weise von gewohnter Qualität, da ja noch immer Water am Ruder ist, doch dadurch wirkt das Ganze mittlerweile schon etwas repetativ, da man seinen Stil schon kennt. Das Instrumental wirkt dem aber gekonnt entgegen und gleicht die vorige Begebenheit wieder aus.
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MAGNUM: „The Serpent Rings“
Das gesamte Album mit seinen insgesamt 59:36 Minuten ist schon ein gewaltiges Brett. Die Stamm-Fans der Band sehr zufrieden mit dem Album sind, da es wirklich gelungen abliefert. Textlich lasse ich mich gerne in andere Welten entführen, übertrieben metaphorischen oder fantastsichen Lyrics stehe ich kritisch gegenüber, da das Interpretieren mich vom Musikalischen ablenkt.
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RADIO HAVANNAH: „Veto“
Auf Radio Havannah wurde ich erstmals durch ihre Aktion mit Anti-Flag zu Gunsten der in Russland inhaftierten Pussy Riot. Schon zu diesem Zeitpunkt gefiel mir die Musik und auch dies Messages sehr gut. Ein sehr feines Album von einer sehr aktiven, politsch motivierten, Band, welches sicherlich noch das ein oder andere Mal von mir an Punks und Consorten empfohlen wird.
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EXIT TO EDEN: Love and other nightmares“ -EP-
Für mich beinhält die EP seine doomigere Seite in „Exorcizamus Te“, seine melancholische Seite in „Without that pain“ und so weiter. Es ist einfach alles da was ich mir für ein ausgewogenes Album wünsche und jeder Fan der 80-90er Rock/Goth-Musik wird sich mit Exit to Eden sehr wohl fühlen.
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GOLDROGER: "Diskman Antishock"
Goldroger schafft es mit "Diskmann Antishock" sich deutlich aus dem aktuellen Trap/Autotune-Rap abzuheben, der aktuell die Deutschrapszene bestimmt. Textlich beeindruckt Goldroger mit diversen Videospiel- und Popkultur-Referenzen sowie gelungenen Texten.
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BURNING WITCHES: „Wings of Steel“
Bisher habe ich von den Damen nur gutes in der Society gehört, was schon beachtlich ist, wenn man noch nicht einmal ein ganzes Album veröffentlicht hat. Die EP hat das schon Gehörte nochmal unterstrichen und mich neugierig gemacht was da noch so kommen mag. Wir haben ja im Metal schon ein paar „all-female“ Bands zu verzeichnen.
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RAGE: „Winds of Rage“
Ich bin verblüfft wie gut die Band mehrere Facetten ihres Schaffens dargelegt haben und es sei nochmal betont, dass dies bei insgesamt 25 Werken voller original Kompositionen nicht gerade einfach ist. Rage klingt noch immer nach Rage, aber eben nach allen „Rage-Versionen“ die es bisher gab. Das Album hat das Feuer und „the Rage“ auf jedenfall geschürt.
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THE WHO: „Who“
Für mich war The Who nach dem Tod Keith Moons Geschichte, auch wen Entwistles musikalisches Können auch atemberaubend war. Die 2 Übrigen musizieren nun unter dem Namen weiter und schaffen es die Grundstruktur aufrecht zu erhalten,experimentieren dabei aber auch nicht wenig herum. Townshend ist einfach ein musikalisches Genie und Daltrey hat eine unpackbar gute Stimme.
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PINK FLOYD: „The later years“
Als Floyd Fan ist klar, dass man dieses Box-Set am Bestem gleich neben dem Ersten, zu Hause stehen haben sollte um sich hier und da in eine andere Welt zu beamen. Generell kann man aber das ganze Boxset als unveröffentlichtes Material bezeichnen, da ich keine Erinnerung daran habe, dass die Remixes auch schon einmal veröffentlicht wurden.
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