VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
CASPIAN: „On Circles“
In meinem Fall hat es mich nicht unbedingt mitgezogen, wenn ich auch die atmosphärische Wirkung sehr interessant gefunden habe. Für mich fehlten schlussendlich irgendwie die Lyrics, speziell nach dem Kooperationstrack, welcher sehr gut dargestellt hat, wie man es machen könnte. Mit Sänger/in würde ich es wesentlich interessanter finden. 
Zur Rezension
ITCHY: „Ja Als Ob“
Ich kann über Pop-Punk fluchen was ich will, hier und da gibt es einfach ein paar Bands die wirklich meinen Geschmack treffen. Itchy habe ich in meinen jungen Tagen gefeiert wie ein Blöder und das wird sich anscheinend nicht so schnell ändern. Die Art der Kritik ist wirklich fein und von meinem Blickpunkt gut und wichtig in der heutigen Zeit. Musikalisch und textlich sehr fein gelungen.
Zur Rezension
SPANISH LOVE SONGS: „Brave faces everyone“
Ich lag mit meiner Vorannahme völlig daneben und war drüber überrascht wie stark mich das Album angesprochen hat. Einige Gedanken die in den Lyrics verarbeitet wurden bin ich selbst einmal begegnet und konnte mich sehr gut in die Position des Erzähler versetzten. Dies machte mir stärker bewusst wie gut die Vocals die Emotionen übertrugen, welche in den Lyrics liegen.
Zur Rezension
THE CADILLAC THREE: „Country Fuzz“
In diesem Fall bin ich beeindruckt, welchen Sound ein Country-Trio auf die Füße stellt und sage mit Bewunderung, dass es für mich nach modernem Country klingt, welcher mich nicht auf Grund textlicher Simplizität einschläfert. Damit ist gemeint, dass auch die Lyrics nette Geschichten erzählen, denen man mit Ruhe sein Gehör schenken kann.
Zur Rezension
ANTILOPEN GANG: "Abbruch Abbruch"
Die große Stärke von „Abbruch Abbruch“  zeigt sich wieder in den Texten der Antilopen Gang. Dabei nehmen sie keine Rücksicht und greifen nahezu alles und jeden an. Die Jungs schaffen es jedoch hierbei immer humorvoll und pointiert zu bleiben. Das Album bietet radiotaugliche Tracks, Pophörer werden jedoch vermutlich durch die vielen Hip-Hop lastigen Tracks abgeschreckt.
Zur Rezension
NATHAN GREY: „Working Title“
Ich bin grundsätzlich nicht der größte Boysetfire-Fan und war auch vom ersten Solo-Album von Nathan Gray recht überzeugt, da mir die nachdenklich machende Thematik sehr gut gefiel. Dieses Album gefällt mir dann sogar noch um ein Stück besser, auch wenn ich vergleichsweise eher schneller und härtere Musik bevorzuge.
Zur Rezension
GARY MOORE: „Live from London“
Einerseits ist das Album eine wirklich herausragende Prodution, andererseits bin ich beim Hören etwas traurig geworden. Nicht weil mich die Musik depremiert hat, sondern der Fakt, dass ich Moore sicherlich nie wieder live sehen werde und vor allem, dass der Herr an der Spitze seinen Erfolges mit 58 Jahren die Welt der Musik, die bekanntlich sein Ein und Alles war, verlassen musste.
Zur Rezension
BREAKING BENJAMIN: „Aurora“
Das Album kann kurzgesagt als ein nettes Best-Off bezeichnen werden, doch mit einer Erläuterung von Herrn Burnley persönlich soll das Album Alt- und Jung-Hörer der Band an die Emotionen, welche Sie beim ersten Hördurchgang egal welchen Album von Breaking Benjamin gehabt haben, erinnern und freudig daran zurück denken lassen.
Zur Rezension
X-RAIDERS: „Weltschmerz `89"
Man könnte sagen es handelt sich um ein recht ausgeglichenes Album, doch leider tritt ab der 4. Nummer eine gewisse Monotonie ein. Ein paar mehr Soli und die Sache sitzt schon. Das ist auch schon das Einzige was ich zu bekriteln habe. Lässiger Rock, ein paar interessante Metalpassagen und eine Menge an Old-School-Metal zwischen Iron Maiden und Judas Priest.
Zur Rezension
WIRTZ: "Unplugged II"
Das Album klingt einfach sehr ehrlich und man merkt beim Hören, dass die Musiker auch einiges perönliches in die Interpretation der Songs gelegt habe, sonst würden jene nicht so authentisch klingen. Bei solchen Projekten, bei welchen eine Person als Gallionsfigur in den Medien steht und als Mastermind gefeiert wird, bin ich immer sehr vorsichtig, wenn mir nicht klar ist zu wievielen Teilen das nun alles wirklich aus der einen Person stammt.
Zur Rezension