VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
MARTHA: „Love keeps kicking“
Da bekomme ich eine Pop-Punk Band die mir gefällt, was wirklich selten passiert und dann ist das wirklich die letzte Scheibe, die von jener veröffentlicht wird. Abgesehen davon, dass mir der Background des Albums, sowie die Lyrics sehr gut gefallen, legen Martha auch eine interessante Mischung an britischer Pop-Musik-Geschichte an den Tag, welche einmalig ist.
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ENFORCER: „Zenith"
Ich bin oft mit den fröhlichen Harmonien solcher Metal-Bands überfordert, da mir eben die Fröhlichkeit oft nicht mit Titeln wie „Die for the Devil“ kohärent erscheint, doch ENFORCER haben ein derartig breites Repertoire wenn es um „old-school“-Metal-Elemente geht, dass mir vorhin erwähnter Punkt beim Hören gar nicht in den Sinn kommt.
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DEVIL´s GUN: „Sing For The Chaos“
Wenn mir niemand gesagt hätte, dass dieses Album aus 2019 ist, dann hätte ich es wahrscheinlich Ende der 70er – Anfang der 80er eingeordnet. Die Riffs sind jetzt nicht unbedingt wirklich frisch und wirken hier und da etwas aufgewärmt, doch haben sie eben dadurch auch die Kompetenz nostalgische Gefühle hervorzurufen. 80er British-Rock/Metal aus Schweden.
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BILLIE EILISH: „When we all fall asleep, where do we go?“
Ich hatte eigentlich vorerst kein wirkliches Interesse an dem Album, doch als ich dann die Videos zur Musik gesehen habe erkannte ich das Gesamtbild Billie Eilish als sehr interessant. Das Album ist sehr solide geworden und es ist enorm cool ist, dass eine so junge Person so eine Möglichkeit gut genutzt hat. Musikalisch sehe ich in Billie Eilish großes Potential
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I PREVAIL: „Trauma“
Jeder Track hat irgendwo etwas gehabt was mir ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat und die Energie der Songs, auch wenn z.B. „Hurricane“ und „Rise Above It“ etwas soft sind, löst doch oft Gänsehaut aus. Das zweite Album der Band ist wirklich sehr gut gelungen und ich bin davon jedenfalls nicht traumatisiert, sonder eher fasziniert.
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PUP: „Morbid Stuff“
Die Texte sind erheiternd und die Wortwahl entlockt einem hier und da ein Grinsen. Ein paar Songs haben durch ihre eingängigen Melodien definitiv Hit-Potential. Im Großen und Ganzen haben PUP ein recht gelungenes Album auf den Markt gehauen, welches mich jetzt zwar nicht immens aus den Socken haut, aber mir doch recht gut gefällt.
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ABRAMOWICZ: „The Modern Times"
Definitiv etwas für Liebhaber des etwas softeren Rock. Für mich persönlich ist der Gesamtsound etwas zu ruhig und könnte noch etwas Zerre vertragen. Ein recht brauchbares Rock-Album, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin mir sicher, dass mir zu dem Ganzen einfach eine deftige Live-Performance fehlt.
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Flo Mega – BÄMS!
Flo Mega gelingt mit „BÄMS!“ ein wirklich gelungenes Comeback. Dabei schafft er es den Klang von 60er/ 70er Soul modern zu präsentieren, in dem er ihn mit Hip-Hop- und Electroelementen kombiniert.  Textlich wirkt „BÄMS!“ humorvoll, regt aber zwischen den Zeilen durchaus zum Nachdenken an. Ein gelungenes Wohlfühl-Album, welches sich zum laut Aufdrehen eignet.
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FREE THROW: „What`s Past Is Prologue“
Mir war die Band bisher nicht bekannt, doch dieses Album hat gleich einmal einn guten Eindruck hinterlassen. Auch wenn es sich musikalisch eher um 0815 Pop-Punk handelt ist der Hintergrund rund um die Lyrics wirklich beeindruckend. Alles in allem ist das Album ein solides Indie-Rock Album und hat einen wirklich feinen Hintergrund.
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HOLDING ABSENCE: „Holding Absence“
Ganz im Fokus der Band steht der Mensch und sein Verhältnis zur Liebe, um es etwas trocken zu sagen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema, auf die Art in welcher es Holding Absence gemacht haben, aus meiner Sicht zu begrüßen, sowie die dazugehörige Musik astreiner Metalcore ist.
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