VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
TURBOSTAAT: "Uthlande"
Ich gehöre zu denen, welcher in der Presseschrift: "manche haben sie aus den Augen verloren" gemeint war. Umso schöner ist es, dass mich dieses Album wieder zurückkommen lassen hat und mir wieder Interesse eingebaut hat! Die lyrische Seite der Band gefällt mir sehr gut und dieses Album ist diesbezüglich ein wirkliches Meisterwerk in meinen Augen.
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KIRK WINDSTEIN: "Dream in motion"
Das Album ist ein richtig fettes Brett und schlussendlich bekommt man einige doomige Tracks, welche zwar nicht schlecht sind, doch im Vergleich zu den Ursprungsbands etwas mager wirken. Die etwas härteren Tracks fahren schon ein ordentliches Programm und das Cover ist eine wirklich gelungene Zugabe.
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COOGANS BLUFF: "Metronopolis"
Die Vocals sind einfach astrein. Die Stimme zieht einen in seinen Bann und die Lyrics bleiben schon beim ersten mal hängen. Ich habe mich gefühlt wie auf einer Reise durch das von mir direkt vom Titel ausgehend assoziierten Welt und bin Coogans Bluff dankbar für so ein cooles Erlebnis.
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PET SOP BOYS: "Hotspot"
Ich bin überrascht noch immer alte Synthie-Sounds der 80/90er vorzufinden, welche teilweise sogar an DJ Bobo erinnern. Die Stimmen sind recht klar, so, dass man den „Boys“ das Alter vom Sound her nicht anmerkt. Mal sehen, ob sich der doch recht old-schoolige Sound in den Radios wiederfindet, doch bei der Größe und der Etabliertheit des Duos sollte dies Normalität sein.
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MONO INC: "The book of fire"
Nehmt euch das Album und genießt es in voller Länge, mit der vollen Story und am besten zieht ihr euch gleich direkt danach das Hörbuch rein. Ich bin wirklich sehr erfreut über ein derartig ausgefeiltes Konzeptalbum,welches mich sicherlich noch eine Zeit beschäftigen wird. Ein wirklich großes Dankeschön an die Band und ich hoffe Ihr schafft dieses Mal Platz 1 in den Charts.
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RIPE & RUIN: "Everything for nothing"
Die Band erinnert mich an viele Band. Ich kann es leider nicht genauer beschrieben warum gerade diese Bands in meinem Kopf aufgepoppt sind, doch weiß ich was Ripe & Ruin von all den Bands unterscheidet: Die Zerre! Ob nun die Drums verzerrt sind, die Gitarre in nicht klassischer Distortion oder Overdrive Art zuhören ist, oder der Bass einfach für sich dahin brummt, es klingt geil.
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GILL LANDRY: "Skeleton at the banquet"
Ich war ehrlich gesagt sehr überrascht von dem wirklich abwechslungsreichen Sound, der mir da entgegen gekommen ist. Ich habe mir versucht Landrys Part alleinstehend vorzustellen, doch sind die Kompositionen in einem derartigen Flow, dass dies schwer möglich ist. Der Background und die Message haben mir sehr gut gefallen.
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ANTI-FLAG: „20/20 Vision“
Mit diesem Album haben sie mich wieder erwischt. Fein harte Messages und dementsprechen deftige Musik. Ich bin schon sehr gespannt ob eine Band mit solch einer Reichweite mit diesem Cover und den Songs für Furore sorgt oder nicht, aber ich wünsche es ihnen, da sie damit die Aufmerksamkeit auf die Themen werfen könnten, über welche sie sich einen Diskurs wünschen.
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APOCALYPTICA: „Cell-0“
Dieses Album hat mich wieder zu einem Apocalyptica-Fan werden hat lassen. Ich fand die Band zwar immer schon recht interessant, aber durch recht stetige Bühnenpräsenz und den totgespielten Covers nach der Zeit etwas fad. Mit „Cell-0“ hat die Band wieder sehr zu ihrem Ursprung gefunden, man hört die Entwicklung der Musiker die immer brillianter werden.
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