VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
Fynn Kliemann – POP
In „Pop“ wird im Grunde Fynn Kliemanns Persönlichkeit wiedergespiegelt. Wo uns „nie“ noch in seine Gefühlswelt mitgenommen hat, wirkt POP getriebener und chaotischer. So hat man bei einigen Tracks das Gefühl, das die Effekte und Soundschnipsel überladen wirken, sodass man sich doch ein bisschen weniger elektronische Beats und mehr Klavier wünscht.
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IN EXTREMO: „Kompass zur Sonne“
Hier haben wir einmal wieder ein Album, welches ich am liebsten in seinen Einzelteilen analysieren würde, doch dies ein enormer Zeitaufwand wäre. Auf jeden Fall ist es immer positiv wenn eine Scheibe so ein Bedürfnis in mir auslöst. Somit bleibt nurmehr zu sagen, dass ich mich bei In Extremo für 25 Jahre geniale Musik und das Jubiläumsalbum mit satten 10 von 10 Punkten bedanke! 
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PARADISE LOST: „Obsidian“
Ich wollte mir diese Band einmal live gönnen und ehrlich gesagt ist dieser Wille nach dem Hören dieses Albums umso stärker geworden. Dass die Band einige Genrekollegen beeinflusst hat ist nicht von der Hand zu weisen.. Im Großen und Ganzen ist das Album wirklich verdammt fein geworden und Paradise Lost sind und bleiben Meister der düsteren Musik.
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TRIVIUM: „What The Dead Men Say“
Wie in den letzten Zeilen schon erwähnt, hat sich die Band bei mir diesem Album bei mir rehabilitiert. Die Songs bringen eine gute Mischung aus brachial hartem Metal und hier und da auch etwas Punk, lassen jedoch auch keine Möglichkeit aus mit ruhigen Melodien etwas Abwechslung in die Sache zu bekommen.
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BANKS: „Live And Stripped” EP
Eine hochprofessionell umgesetzte Produktion ohne Ecken und Kanten. Hier hört man die Essenz von High-End Studio-Technik, einer funktionierenden Major-Label-Musikmaschinerie und amerikanischer Herzschmerz-Popkultur. Grundsätzlich ist die EP ein sauberer Drübersteuer für die Fans von reduziertem Pop. Gut gemacht, aber soweit nichts richtig Neues.
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AXEL RUDI PELL: „Sign of the times“
Ich bin bei Heavy-Metal aus Deutschland immer etwas zwiespältig, da mir die Klassiker, um keine Namen zu nennen, oft zu monoton sind. Dies kann ich bei Axel-Rudi-Pell nicht behaupten, da es sich um lupenreinen 80er-Metal handelt, der sich auch noch im klaren ist, was so in den 70ern mit Orgel etc. erarbeitet wurde.
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THE HIRSCH EFFEKT: „Kollaps“
Damals war ich geflasht und enorm darüber entzückt mit den Herren beim Merchtisch etwas plaudern zu können. Heute sitze ich hier und denke mir, verdammt sie flashen mich noch immer wie früher. Das Konzept ist wahnsinnig interessant und die Musik unbeschreiblich fein. Ich bedanke mich inständig für so ein absolut geiles Album !
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AWOLNATION: „Angel Miners & The Lightning Rider“
Ehrlich gesagt weiß ich nicht wirklich wo ich hier nun den Rock finden soll, wenn auch alternativ davor zu setzen ist. Der gesamte Klang ist definitiv dem Pop zuzuschreiben und die Genrebezeichnung Rock wird auch nurmehr aus alten Tagen mitgeschliffen. Die Songs sind schon sehr passabel und Abwechslungsreich, doch zeitweise rhythmisch sehr mager.
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DOOL: „Summerland“
Was soll ich zu so einem genialen Album noch sagen? Hört es euch selbst an! Theatralischer Rock mit einer verführerischen Stimme und mitreißenden Rhytmen und Soundlandschaften. Wenn man gedanklich für kurze Zeit einmal verreisen muss, dann ist DOOL eine wunderbare musikalische Möglichkeit. Somit gibt es für „Summerland“ von mir 10 von 10 Punkten. Bitte mehr davon ! 
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TOM MISCH & Yussef Dayes: „What Kinda Music“
Ich hätte viel erwartet, doch dass mich die Beats so in ihren Bann ziehen, dass ich pro Song mindestens 4 Mal gebraucht habe um zu verarbeiten was eigentlich passiert. Ich war eine Zeit lang so auf die Rhythmik fokussiert, dass ich bewusst meine Aufmerksamkeit auf die Vocals richten musste, um mich darauf konzentrieren zu können.
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