VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
CORELEONI: „III“
Wenn man unvorbereitet auf den Namen CORELEONI trifft, tendiert man eigentlich dazu direkt an eine Metalcore Gruppe zu denken. Da liegt man jedoch ziemlich falsch, denn Herr Leo Leoni, welchen man schon durch seine Jahrzehnte lange Arbeit bei der legendären Truppe GOTTHARD kennt, liefert mit seinem Nebenprojekt CORELEONI nicht minder fein rockiges Material.
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PHANTOM BAY: „Phantom Bay“
Phantom Bay bringen durchaus brauchbaren Post-Hardcore zu Gehör. Die Texte werden richtig schön emotional vorgetragen und die Instrumentalsektion liefert sehr „tight“ ab. Für ein Debütalbum ist „Phantom Bay“ ein sehr gelungenes Album geworden. Die Truppe dahinter wird uns sicherlich noch einige feine Tracks liefern.
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ARCADE FIRE: „WE“
Arcade Fire sind noch immer so komplex wie sie es schon früher waren. Man kann sich einfach in die Musik fallen lassen, während man den Texten lauscht und darüber philosophiert. „WE“ ist definitiv kein Album für Leute schnell auf dem Weg Musik konsumieren. Für dieses Album braucht man Zeit und Aufmerksamkeit um es vollends genießen zu können.
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DOROTHY: „Gifts From The Holy Ghost“
Hinter dem Album steht eine sehr interessante Geschichte, welche absolut gut ins Image der Band passt. Die gelieferten Songs sind zwar nicht außerordentlich innovativ, doch durchaus hörbar. Wer Lust auf soliden frischen Hard Rock hat ist mit Dorothy auf jeden Fall gut beraten. Die Gitarren haben einen satten mittigen Sound und fügen sich im Gesamtmix wunderbar zusammen.
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PUP: „The unraveling of Pup the band“
Als ich das Album erhielt musste ich bei dem Cover direkt einmal staunen. Mit so einem genialen Artwork fällt die Scheibe in den Läden definitiv auf. Der Inhalt des Albums hat mir sehr gut gefallen. Für Alternative-Indie/Punk Rock wird schlussendlich doch ganz sauber abgeliefert und die Kompositionen liefern immer wieder ein paar Überraschungen mit denen man so nicht gerechnet hätte.
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PAPA ROACH: „Ego Trip“
Wenn ich mich richtig erinnere gab es die Tendenzen zum Hip-Hop schon am letzten Album und ich habe jene willkommen geheißen. Auf diesem Album ist es mir schon fast wieder etwas zu viel. Jeder der diesen Stil der Band nicht unbedingt leiden kann muss sich einmal bis zur Hälfte durcharbeiten bis er das bekommt, was er sich eigentlich gewünscht hat.
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RAMMSTEIN: „Zeit“
Im Großen und Ganzen hat mich dieses Album nicht wirklich vom Hocker gehauen. Ein paar Nummern gefallen mir, bei ein paar halte ich gewisse Passagen nicht aus und andere finde ich schlichtweg nicht gut. Wenn ich schlussendlich die Rechnung mache fällt meine Wertung durchschnittlich aus. Rammstein haben es wieder einmal geschafft ein kontroverses Album zu produzieren.
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SILVERSTEIN: „Misery Made Me“
Seit 22 Jahren gibt es Silverstein nun schon. Silverstein sind eine der abwechslungsreichsten Post-Hardcore Bands, die ich kenne. Die Abwechslung die von instrumentaler Seite geliefert wird hält gibt dem Gesamten eine sehr gute Dynamik, sodass man fast gar nicht merkt, dass man das Album schon wieder durchgehört hat.
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BILDERBUCH: "Gelb ist das Feld"
Bilderbuch haben sich ordentlich weiterentwickelt haben. Die früheren Hip-Hop-Parts und das Autotune sind ein wenig verschwunden, dafür sind die Melodien deutlich vom Pop der 70-80er inspiriert. Sie bleiben ihren leicht chaotisch denglischen Texten treu was auch sehr gut zum Stil der Band passt. Diese eher entspannten Klänge stehen Bilderbuch auch sehr gut.
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