VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
RAMMSTEIN: „Rammstein“
Die Songs sind durchwegs würdige Rammstein Tracks und eigentlich kann man sich für das Album nur bedanken, da die Band sicherlich ein Album zu rein kommerziellen Zwecken nicht mehr notwendig hat. Mir haben die ersten zwei Tracks mittelmäßig gefallen, da mir der erste Text zu kryptisch und der Zweite zu einfach war.
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POSSESSED: „Revelations of Oblivion“
Nach 32 Jahren nochmal eine Scheibe rauszuhauen ist eine gewagte Angelegenheit, doch POSSESSED können so etwas! Ich hatte an sich die Angst, dass der gute alte ranzige 80er Jahre Sound durch die heutige Studioqualität etwas verloren gehen würde, doch eben diese Rohheit hat sich die Band behalten und das Album ist wirklich verdammt nochmal gut gelungen.
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THE CHEMICAL BROTHERS: „No Geography“
Das Duo weiß schon wie sie ihre Musik zusammenbasteln um die Crowd zum Springen aber auch zum Entspannen zu bringen. Ich selbst habe mir die Herren schon einmal live gegönnt und habe damals beobachtet, dass die Crowd zuerst mit eher Atmo-Sound in Trance versetzt und dann von einem guten Beat in Tanzstimmung gebracht wurde.
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WALKING ON CARS: „Colours“
Wer jetzt die Angst hat, dass sich die Band von ihrer ruhigen Seite gelöst hat kann ich euch beruhigen.Im Großen und Ganze ist es Walking on cars gelungen, ein brauchbares zweites Album zu produzieren, welches sicherlich am Mainstream einen guten Erfolg erzielen wird.
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DANKO JONES: „A Rock Supreme“
Danko Jones kommt mir in meiner privaten Playlist eher selten vor, doch ist diese Party immer ein Fixpunkt in meinem Plan wenn sie auch einem Festival spielen welches ich besuche. Die Band macht einfach enorm Stimmung und hat die Crowd im Griff. Dieses Album liefert wieder geniale Party-Tracks die ich sicherlich bei der nächsten Gelegenheit live abfeiern werde.
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SCHANDMAUL: „Artus“
Bisher konnte ich mir das neue Werk nur einmal aufmerksam durchhören, doch der erste Durchgang zeigte mir schon, dass mich dieses Album wieder in eine Phase des Sagen-erkunden hineinziehen wird. Dank an Schandmaul für ein erneut sehr gelungenes Album! Ich hoffe die Charts und auch die Auszeichnungen werden das Werk dementsprechend würdigen.
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VON WEGEN LISBETH – "sweetlilly93@hotmail.com"
IVon Wegen Lisbeth beweisen mit „sweetlilly93@hotmail.com“, dass deutscher Indie-Pop im Jahr 2019 noch richtig Spaß machen kann. Musikalisch überzeugt das Album durch seinen ungewöhnlichen Klang und die gute Auswahl an Instrumenten. Textlich machen Von Wegen Lisbeth echt Spaß und erinnern  damit teilweise sehr an Element of Crime.
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RAKETKANON: „RKTKN#3“
Ich habe schon lange nicht mehr so ein komisches Album gehört. Vorerst war ich sehr skeptisch, da die Riffs der Herren mir etwas simpel erschienen, doch als sich dann die gesamte Klangwelt vor mir ausbreitete, war ich doch beeindruckt. Meine Favoriten auf diesem Album sind die Tracks „Hannibal“, und „Ernest“, da dieser Ohrwurm-Track mich noch immer verfolgt.
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SON VOLT: „Union“
Es ist wirklich selten, dass ich in der Stimmung für Country bin. Viel Abwechslung im Klangbild darf man sich bei so klassischem Country auch nicht erwarten. Insgesamt ist das Album für mich ein recht solides County-Album, aber nichts was mich wirklich aus dem Hocker haut.
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GRAND MAGUS: „Wolf God“
Grand Magus habe ich doch schon eine Zeit am Schirm und ich muss sagen, dass sich die Band doch eher selten in meiner Playlist findet, da ich epische Texte, solange ich nicht selbst etwas damit verbinden kann, nicht wirklich ansprechend finde. Dies kompensieren Grand Magus dann aber wieder mit ihrem feinen alten erdigem Sound und den wirklich coolen Sologitarren-Intros.
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PRISTINE: „Road back to ruin“
Wieder einmal perfekte Roadtrip Musik! Ich war zwar etwas verwundert, dass mir solch eine feine Partie erst jetzt unterkommt, vor allem wenn sie schon seit 2006 produziert, doch schlussendlich bin ich sehr happy, dass mir Prisitine untergekommen sind. Das Album liefert einerseits frischen Blues-Rock, welcher es einem schwer macht nicht das Tanzbein zu schwingen.
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JAWBONE: „Jawbone“
Dieses Erstwerk zeigt eindrucksvoll auf welchem Niveau sich die Musiker bewegen und mit welcher Leichtigkeit sie durch die verschiedenen Facetten der Rock-Musik gleiten. Die durchwegs recht melodiösen minimal rauchigen Vocals schmiegen sich wunderbar an den Gesamtsound an und wenn Milner und Bonfanti gemeinsam anstimmen ist Gänsehaut angesagt.
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