VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
BLOOD RED SHOES: „Ghosts On Tape“
Ehrlich gesagt hätte ich mir das neueste Werk von Blood Red Shoes etwas wilder vorgestellt. Die Experimente mit Zerre und Rauschen war zwar vorhanden und die Interludes haben für einiges an Verwirrung gesorgt, aber rhythmisch gesehen waren mir die Tracks zum Großteil etwas zu lasch. Das Solo-Album von Laura-Mary Carter hat mir da wirklich etwas besser gefallen.
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MAGNUM: „The Monster Roars“
Man muss sagen, dass die Herren es nicht verlernt haben mächtige Songs zu produzieren. Die Melodien hingegen sind schon sehr fein gelungen und verfolgen einen als Ohrwurm für längere Zeit. Die Band hat auf jeden Fall ein würdiges Jubiläumsalbum für ihre Fans herausgebracht und für jeden Fan des Hard-Rocks der 70er und 80er Jahre ist es ein netter Aufschrei in dieser tristen Zeit.
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SETYØURSAILS: „Nightfall“
Ich glaube hier haben wir ein perfektes Beispiel für eine wirklich gute Newcomer-Band. Ich bin mir sicher, dass SetYourSails noch so einige feine Alben liefern werden und wird das Logo der Band noch öfter auf großen Festival-Line-Ups wiederfinden können. Der Mix aus Death-Metal, Hardcore und Metalcore ist wirklich sehr gut und ist vom textlichen und musikalischen her ein Genuss.
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KEB’ Mo’: "Good To Be"
Keb‘ Mo‘ behauptet, dass sein großes Vorbild die Blueslegende Robert Johnson wäre. Von der Musik seines Vorbildes ist auf diesem Album leider nicht viel übergeblieben. Es ist nicht mehr als angenehme, nette Hintergrundmusik mit eingängigen Melodien, die man in einer Cocktailbar oder bei einem Easy-Listening-Radiosender erwarten würde.
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ELISE LeGROW: „Grateful”
Vergleicht man dises Album mit ihrem Vorgängeralbum, hält die neue Platte alles was sie verspricht. Sie wirkt trotz der vielen Einflüsse vieler Beteiligten wie ein authentischer Abguss von LeGrow selbst. Tiefgründige Texte werden meist stimmig arrangiert. Man merkt, dass viel Herzblut, Arbeit und Perfektion in die Produktion geflossen ist.
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SKILLET: „Dominion“
Die Band experimentiert gern mit Hip-Hop und elektronischen Komponenten. An gewissen Stellen ist mir das Album etwas zu aufgesetzt emotional und man muss ganz klar sagen, dass hier die popigen Elemente aus allen Ecken und Enden quellen. Das ist in Kombination mit Dubstep, Trap, Elektronika nicht schlecht, manchmal jedoch ein bisschen zu viel.
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CALLEJON: „Retrospektive“
Ich sehe wohin sich die Band entwickelt hat und muss sagen, dass die Truppe mir immer besser gefällt. Die in den 20 Jahren erbrachte musikalische Arbeit ist schon sehr bewundernswert und zum Jubiläum nochmals die Erstwerke zu veröffentlichen, um jene wieder für alle zugänglich zu machen ist ein verdammt feiner Zug. Callejon Fans werden dieses Re-Release hart abfeiern.
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NATHAN GREY: „Rebel Songs“
Nach dem etwas interessanten Presseschreiben war ich gespannt was für brisante politische Ansichten in den Songtexten propagiert werden würden, doch schlussendlich fand ich, dass die Messages nicht gerade überdurchschnittlich politisch waren. Man könnte jeden Text als wohlgemeinten Appell an den Hausverstand verstehen. Musikalisch wird abwechslungsreich geliefert.
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BYRD: „The early bird special“
Es wurden 6 enorm coole Tracks geliefert und nachdem ich die Scheibe das erste Mal durchgehört hatte, wollte ich simpel mehr von dem Zeug. Die Arrangements sind wirklich sehr gelungen und erinnern an die guten alten Zeiten. Abgesehen davon klingen die Nummern sehr „fresh“ und man merkt, dass hier Musiker am Werk sind, die Ahnung davon haben, wie richtig abgefunkt wird!
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FEUERSCHWANZ: „Memento Mori“
Feuerschwanz wissen einfach wie man ein fettes Album produziert. Ich muss ehrlich zugeben, dass es mir speziell die Bonus-Disc angetan hat, wenn auch die „Main-Tracks“ absolut gelungen sind. Die etwas ernsthafteren Themen machen sich richtig gut und bringen eine interessante Seite der Band hervor. Feuerschwanz haben wieder einmal absolut den Vogel abgeschossen.
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BEHEMOTH: „In Absentia Dei“
Da es sich bei den Songs um „altbekannte“ Hits handelt, muss man nicht lange darüber reden, ob die Songs gut oder mittelmäßig sind. Die Setlist ist ein gewaltiges Black-Metal-Fest und beim Hören bekommt man richtig Lust darauf die Band live zu sehen. Somit hätte die Band das Ziel eines Live-Albums vollends erfüllt.
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SILVERFUCHS: „Teifl eini...“
Ich muss zugeben, dass das Album für Personen die dem dementsprechenden Dialekt nicht mächtig sind etwas schwer verständlich ist, doch ich bin mir sicher, dass Einige diese dezente Barriere schnell überwinden werden. Die Kompositionen liefern wirklich entspannte Atmosphäre und es wird eine gute Abwechslung geboten.
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