VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
ED SHEERAN: „No.6 Collaborations Project“
Mir waren nur die Radio-Tracks bekannt, welche mir ehrlich gesagt schon ziemlich auf die Nerven gegangen sind. Dieses Album hat mir hingegen sehr gut gefallen, da es eben nicht nur das klassische Ed Sheeran  „Gedudel“ ist, sondern Facetten zeigt, welche man noch nicht so von ihm kennt. Ich hoffe nur, dass die Radiosender die Nummern nicht wieder bis ins Unerträgliche zerspielen.
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BATUSHKA: „Hospodi“
Für mich ist „Hospodi“ musikalisch gesehen hörbar das, was ich unter Batushka kenne und das ist atmosphärischer Black Metal mit fetten Chorälen. Ich höre gerne harmonische Musik, doch wenn ich weiß, dass das Album, egal welches, in Disharmonie entstanden ist, reizt es mich gleich etwas weniger mich damit zu beschallen.
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CHARLIE CUNNINGHAM: „Permanent Way“
Ich hatte mir einiges erwartet und wurde auch vollends befriedigt. Die Gitarrenkünste des Herren sind wirklich einmalig und die Art wie er klassische spanische Gitarrenkunst in neuzeitliches Gewand verpackt ist schon sehr bewundernswert. Ich konnte bei dem Album einmal richtig schön abschalten und bin schon in einen fast meditativen Zustand verfallen.
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THE ALARM: „Sigma"
Ich war schon immer ein großer Freund von experimentellen Sachen, welche aus England kommen. Hier kann man wirklich von elektronischem bis zu hartem Rock alles finden was das Herz begehrt und irgendwie haben eben die Engländer dafür ein spezielles Händchen. Die Herren zerlegen noch immer sehr sehr cool, bringen kritische Texte und bewegen zum Nachdenken.
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K. FLAY: „Solution“
Das Album wirkt etwas verträumt, was aber durch die experimentelle Natur des Ganzen wieder wett gemacht wird. Abgesehen davon, dass ich kein großer Hip-Hop-Hörer bin, habe ich zu beanstanden, dass sich ab einem gewissem Punkt die atmosphärischen Parts etwas monoton anhören. Die Texte sind unterhaltsam und die Messages sind auf nette Weise provokant.
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SOUNDGARDEN: „Live From The Artists Den“
m Presseschreiben wurde erwähnt, dass diese Aufnahmen von vielen Fans erwartet wurden und ich zähle mich hier definitiv dazu. Die Scheibe ist absolut perfekt für Fans der Band, welche alle Alben kennen und denen es heute noch weh tut, dass es nie wieder zu einem Live-Konzert kommen wird. Ein großes Dankeschön an die Band und das Label für diese Scheibe.
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ALEX MOFA GANG: „Ende Offen“
Irgendwie muss ich mich immer erst an Punk-Rock gewöhnen, da ich selbst unter Punk noch etwas ranzigere Musik verstehe. Da ich eben hier doch auf Härteres stehe, muss für mich bei Ruhigerem der Text wirklich aussagekräftig und die Vocals schön melodisch sein. Das kann man derAlex Mofa Gang auf jeden Fall nachsagen und  daher hat mir das Album recht gut gefallen.
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TYLER BRYANT & The Shakedown: „Truth and Lies“
Ich bin selten über eine Rock Band gestolpert deren Country-Seite mir auch gefällt, doch Tyler Bryant & The Shakedowns haben es geschafft mich zu überzeugen. Die Vocals sind verdammt solide und wirken im Gesamtsound, mit ein paar Verzerr-Effekten, wirklich gut. Im Großen und Ganzen ist das Album ein neuzeitliches Rock-Album, welches sich an Vorangegangenes gut anreiht.
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PUHDYS: "In Rock"
Das Doppelalbum ist etwas für Nostalgiker, die sämtliche Alben der Band komplett haben müssen, denn Neues kann man von einer Band, die nicht mehr existiert aus einem Land das nicht mehr existiert, nun wirklich nicht mehr erwarten. Auch für diejenigen, die sich erstmalig mit der Band beschäftigt, wird ein schöner Überblick über das Schaffen der Musiker gegeben.
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JAMIE CULLUM: „Taller“
Ich bin ja immer dafür, dass die momentane Popularmusik mit etwas Jazz und Funk aufgefrischt wird und Jamie Cullum hat das schon verdammt gut drauf. Andererseits lässt dann aber die Menge an Funk etwas zu wünschen übrig. Da ginge jedenfalls noch mehr. Die Songs sind durchwegs gut komponiert doch lassen irgendwie einen konkreten roten Faden missen.
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WOODSTOCK 50 – Back to the garden: The anniversary collection"
Erstmal ein großes Dankeschön an die Verantwortlichen, dass sie ein derartiges Zeitdokument der Allgemeinheit zukommen lassen. Mit diesem Archiv, aber auch der Collection kann ich wenigsten hören was damals bei den Konzerten abging und das ist mir persönlich auch schon viel wert. Da ich glaube, dass ich mit dieser Einstellung nicht ganz allein bin.
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DAMNATION DEFACED: „The Devourer“
Wieder einmal eine Band, die mir eigentlich schon früher unterkommen hätte müssen. Die Tracks fetzen und die Synthie-Elemente sind nicht zu viel. Das Gesamtkonzept ist durchaus interessant und jedem Sci-Fi-Fan ans Herz zulegen. Die Verspieltheit welche die Tracks darlegen gibt dem Ganzen seinen Charme.

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ROGER DALTRAY: The Who`s Tommy Orchestral“
Mit dieser Version habe ich endlich einmal das Gesamtwerk in richtiger Reihenfolge gehört und bin unglaublich begeistert. Die Fusion von Klassik und Rock hat mich schon immer angesprochen, doch hatte ich bisher immer Jethro Tull vorgezogen, doch nun hat sich dieses Album hinzugesellt. Herr Daltrey, seine Kollegen und das Orchester haben zu 100% geliefert.
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BASTILLE: „Doom Days“
Das Album ist eine Mischung aus sehr ruhigen entspannten und dann auch etwas aufgeweckteren tanz- und mitsingbaren Track, welche durch die Einzigartigkeit der Vocals zusammengehalten werden. Es ist auf jeden Fall ein typisches Bastille Album, hat aber auch einige verspielte Passagen und Facetten, welche man von der Band so noch nicht kennt.
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WE NEVER LEARNED TO LIVE: „The Sleepwalk Transmission“
Wie ihr wisst bin ich eher ein Freund der harten schnellen Peitsche und kann selten was mit eher ruhiger angelegter Metal-Musik nicht viel anfangen, wenn der Text nicht viel hergibt. Dies ist bei We Never Learned To Live nicht der Fall, da man eben ganz in den Lyrics abtauchen kann, während man in der Klangwolke langsam dahinschwebt.
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COMBICHRIST: „One Fire“
Um auf das Dead Kennedy Cover gleich nochmal zu sprechen zu kommen: VERDAMMT NICE!!! Als alter Fan der Band war ich vorerst etwas verunsichert, doch Combichrist haben da wirklich fein geliefert. Generell muss ich sagen, dass das Album einiges an Dampf beinhaltet. Eben diese Leistung von Combichrist bin ich gewohnt.
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GLOBAL SCUM: „Odium“
Verdammt nochmal! Wie kann das sein, dass so interessanter Metal der Band mir bisher noch nicht untergekommen ist. Ein wirklich cooles Album, welches von mir 8 von 10 Punkten bekommt. Ich muss mir zwar noch den Vorgänger genauer ansehen, doch ich glaube hier eine neue „Metal-Perle“ aus Österreich gefunden zu haben. 
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SARAH CONNOR: "Herz Kraft Werke"
Fans von „Muttersprache“ – und das sind bekanntlich sehr viele – dürften auf ihre Kosten kommen. Connor überrascht dadurch, dass die stärksten Songs auf "Herz Kraft Werke" Balladen sind. Ein Pop-Album mit teils tiefgründigen Texten, dass im zweiten Teil ein wenig schwächelt. Der lässt das Album am Ende schlechter dastehen, als es zu Beginn den Anschein erweckt hat.
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FRANK CARTER & The Rattlesnakes: „End of Suffering“
Mir persönlich hat das gesamte Album sehr gut gefallen, auch wenn es für mich jetzt nicht klassischer Punk-Rock war, doch die experimentelle Einstellung der Band ist wirklich enorm cool. Mein persönlicher Favorit auf dem Album ist „Anxiety“, da mich die Lyrics derartig angesprochen haben, dass ich Herrn Carter gerne eine Danksagung schreiben würde. Musik mit Herz und Hirn!
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DEATH ANGEL: „Humanicide“
Das Album für mich bisher das Beste und die Herren zerlegen schon unglaublich fett auf der Scheibe. Heftige Rhythmik und nette Wechsel, wobei die Gitarristen auch immer wieder sehr coole melodische Parts raushauen. „Humanicide“ ist wirklich wahnsinnig gut gelungen. Ich hoffe es geht bei der nächsten Scheib so weiter!
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BRUCE SPRINGSTEEN: „Western Stars“
Springsteen hat es geschafft, dass ich mir dieses Genre Country-Musik etwas länger anhören konnte, ohne auf Grund von Redundanz abzudrehen. Somit stimmt die Qualität des 19. Album der Rocklegende, welche sich nun doch ruhiger zeig. Die Qualität stimmt und das Können von Springsteen sollte nach so vielen Jahren nicht mehr zur Debatte stehen.
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