VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
TAYLOR SWIFT: „Lover“
Im Großen und Ganzen ist das Album für die Zielgruppe sicherlich sehr brauchbar und Taylor Swift weiß was sie tut. Das Liebe ihr Steckenpferd ist soll nicht so schlimm sein, denn auf jenem reiten ja seit Jahren schon die Schlagerfuzis herum. Die Rhythmen sind „catchy“, die Melodien eingängig und der Erfolg in den Charts zeigt, dass Swift wieder einmal brauchbare Arbeit geliefert hat.
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EQUILIBRIUM: „Renegades“
Dieses neue Studioalbum wurde mir schon von einigen Kollegen empfohlen und ich muss gestehen, dass ich bisher nicht wirklich viel Equilibrium gehört habe. Ich hatte mir von diesem Album einiges erwartet und muss sagen, dass ich durchaus befriedigt wurde. Die Band liefert einfach feinsten Folk-Metal und die Kooperationen sind sozusagen die Kirsche auf dem Küchlein.
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KNOCKED LOOSE: "A Different Shade of Blue“
Die Breakdowns martern, die Vocals zerfetzen so gut wie alles und die Drums sind zwar nicht überaus komplex, dögeln einem dann aber doch sehr brauchbar her. Das Einzige was ich zu bekritteln habe ist, dass die Songs doch etwas kurz geraten sind und auch die Rhythmik über die Zeit etwas redundant wird. Die Lyrics peppen das Ganze wieder brauchbar auf.
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VINCE GILL: „Okie“
Ich bin Herrn Gill`s Musik trotz seiner Jahre langen Arbeit erst jetzt über den Weg gelaufen und muss sagen, dass sie mir persönlich etwas zu träge ist. Was ich jedoch mit Respekt anerkenne ist, dass Gill einin der Welt des Countrys ist. Es sind Lieder die emotional und darin auch verdammt authentisch sind und genau solch eine Musik, egal aus welchem Genre, schätze ich sehr.
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HAMMERFALL: „Dominion“
Ich war noch nie so wirklich angetan von Hammerfall, aber dieses Album hat mich dazu motiviert mir die Herren einmal wieder live zu gönnen, da das letzte Mal als ich sie sah wirklich die Post abging. Die neuen Tracks werden hierbei sicherlich von Nutzen sein. Für mich hat das Album dann im Großen und Ganzen 7 von 10 Punkten verdient.
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SHERYL CROW: „Threads“
Von früher hatte ich Sheryl Crow eher als etwas rockige Country-Röhre im Gedächtnis und diese Seite der Dame ist sicherlich noch gut vorhanden. Mir war noch nicht klar, dass ihre Herangehensweise an das Rock-Genre doch schon recht experimentell ist. Die Vermischung von Rap, Funk, schon fast etwas R`n`B mit Rock und Country ist schon etwas sehr Feines.
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THE MURDER CAPITAL: „When I Have Fears“
: Ich bin ja doch eher ein Freund der schnellen harten Musik, doch manchmal erwischen mich ganz ruhige Alben, da sie mich etwas herunterkommen lassen und mir Raum für Entspannung und Nachdenklichkeit bieten. Eben so ein Album ist das Erstlingswerk „When we have fears“ von The Murder Capital und ich bin überzeugt, dass dies nicht das letzte Album der Herren ist.
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FRANK TURNER: „No Man´s Land“
Manche Singer-Songwriter faszinieren mich mit ihren Ideen immer und immer wieder. Genug von dem Herren hin zu den Damen! Ich bin wirklich sehr begeistert von dem Album, da der Hintergrund der Tracks einfach genial ist. Es ist wie eine kleine Reise durch die Errungenschaften mehrerer Frauen, welche wohl mittlerweile schon etwas in Vergessenheit geraten sind.
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Bon Iver: „i,i“
Ehrlich gesagt ist mir Bon Iver immer nur aufgefallen wenn es auf einmal etwas ruhiger im Radio wurde. Bei der Ehrlichkeit, welche mit dieser Musik einhergeht, ist es nicht verwunderlich, dass man der Truppe gerne einen Grammy verleiht. Ob „I, I“ wieder ein Fall für eine Nominierung ist sei dahingestellt und obliegt definitiv nicht meiner Beurteilung.
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HALF ALIVE: „Now, Not Yet“
Am Anfang war ich wirklich sehr skeptisch ob mir dieses Album wirklich gefallen soll, doch wie so oft fand ich über die Zeit einige Punkte die mir dann doch imponierten. Vor allem gefallen mir die funkigen Parts und da ich eine junge Band nicht gleich beim ersten Studioalbum zu stark kritisieren will gibt es vorerst einmal 7 von 10 Punkten.
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LORD OF THE LOST: „Till Death Us Do Part“
Der Gothic-Metal von Lord of the Lost ist etwas, was sich nur hier und da in meiner Playlist wiederfindet, doch mit diesem riesigen Release haben es die Herren wiedereinmal geschafft mich zu reizen. Es ist schon eine ganz schöne Reise gewesen, welche ich beim durchackern dieses Albums hinter mich gebracht habe.
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THE RITUALISTS: „Painted People“
Die Musik klingt wirklich etwas ritualistisch und ich kann mir gut einen Haufen Hippies vor der Bühne der New Yorker vorstellen, welche sich mit Blumenkränzen am Kopf im Reigen drehen. Die Vocals passen wie in den Instrumentalpart gegossen und die Lyrics sind auch sehr fein verfasst. Das war es dann aber auch.Wirklich Herausragendes habe ich nicht unter den Tracks gefunden
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THE REMBRANDTS: „Via Satellite“
Es ist doch schön nach langer Zeit etwas Neues zu hören. Das Album ist recht romantisch und und klingt einerseits nach Liebeskummer, aber auch nach freudiger Zeit. Im Großen und Ganzen liefert das Duo aus California schon eine interessante Ladung an Pop-Rock, welche für meine Verhältnisse dann aber doch etwas sehr ruhig ist.
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DARKFALL: „At the End of Times“
Das Album ist auf alle Fälle empfehlenswert, doch das was ich momentan will, ist mehr von dem Zeug! Daher gibt es von mir diesmal nur 9 von 10 Punkten, was nichts daran ändert, dass Darkfall mittlerweile nicht mehr aus der österreichischen Metal Szene wegzudenken sind und auch „The Enf of Times“ ein bombiges Album ist. 
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NORTHLANE: „Alien“
Wie ihr aus den vorgehenden Zeilen schon herauslesen könnt, bin ich wirklich überaus beeindruckt von dem neuen Album der Band und ich muss sagen, dass mir so eine Mischung schon wirklich gefehlt hat. Abgesehen von stimmt für mich einfach die Balance zwischen hartem Gedresche, melodischen Passagen und dem Einsatz von Elektronika.
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MISS PLATNUM & Bazzazian: „The Opera“
Da ich die Sängerin seit ihrer Kollaboration mit Peter Fox aus den Augen verloren und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich schon gefreut hatte Neues von Miss Platnum zu hören, doch was ich vorfand war dann eher mittelmäßig. Die Songs sind solide und gehen auch ganz gemütlich ins Ohr, es zerstört die wirklich einzigartige Stimme von Miss Platnum.
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SLIPKNOT: „We are not your kind“
Gewohnter Weise waren nur 2- 3 Tracks dabei, welche mich wirklich vom Hocker gerissen haben. Absolute Nummer 1 ist „Orphan“, da der Song mich wirklich schön an die alten Slipknot erinnert. Im Großen und Ganzen ist das Album von der Intensität recht mittelmäßig, was aber auch etwas an der fehlenden Härte, die man doch von früher gewohnt ist, liegen könnte.
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H.E.A.T: „Live At Sweden Rock Festival“
Die Herren geben schon ganz schön Gas, wobei ich meistens nach einer Zeit von den Melodien genug habe. Ich bin jedenfalls schon mal gespannt wie das nächste Studioalbum aussieht und befinde hiermit, dass das Live-Album als brauchbare Einstiegsdroge bezeichnet werden kann. Soundtechnisch ist die Scheibe für eine Live-Aufnahme wirklich gut gelungen.
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VOLBEAT: „Rewind, Replay, Rebound“
Volbeat hat sich definitiv entwickelt, doch nicht vergessen wo ihre Wurzeln liegen. Abgesehen davon macht sich der neue Bassist sehr gut und fügt sich gekonnt in das Gesamtbild ein. Der Sound des Albums ist wirklich erste Sahne. Die neuen Tracks liefern definitiv „Headbang-Passagen“ und werden sicherlich draußen auf der Bühne auch sehr gut funktionieren.
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KAISER CHIEFS: „Duck“
Endlich wieder gutes Radiomaterial! Ich bin richtig froh, dass die Kaiser Chiefs, deren Live-Shows ich schon öfters miterleben durfte, die Playlisten aufmischt. Im Großen und Ganzen ist das Album wirklich sehr gelungen und es liefert einige Tracks, bei welchen ich das Radio zur Abwechslung einmal nicht abdrehe, was wirklich selten geschieht.
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OF MONSTERS AND MAN: „Fever Dream“
Ich selbst bin nicht unbedingt der größte Fan von so lang gezogenen Alben, doch die Art in welcher solch atmosphärische Tracks zusammengesetzt bzw. komponiert werden, finde ich immer wieder sehr interessant. So ist dieses Album das Erste, mit welchem ich mich näher auseinandergesetzt habe und ich muss sagen, dass ich die Band doch unterschätzt habe.
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