VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
ROYAL BLOOD: „Typhoons“
die Songs schön abwechslungsreich und wirklich nur 3 Tracks meiner Meinung nach etwas langweilig sind. Ansonsten grooved das Album schon gewaltig und auch die Vocals gehen geschmeidig ins Ohr. Bewundernswert sind die Rhythmen mit denen Herr Thatcher loslegt, welche bei so einer Besetzung das Um und Auf sind.
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GOJIRA: „Fortitude“
Nach „Amazonia“ hatte ich etwas die Sorge es würde rhythmisch etwas simpler werden als auf den vorigen Alben, doch ganz im Gegenteil. Der Sound ist absolut fein, die Songs wirklich abwechslungsreich und gut ausgewogen und ich muss ehrlich gestehen seit langem kein so gutes Metal-Album mehr gehört zu haben.
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HÖRST: "8-Bit"
Das Album macht einfach absolut Spaß. Die Songtexte sind ein Genuss für jeden Gamer, aber auch für jeden, der sich einfach gerne in der Welt der Fantasie aufhält. Von Avengers bis zu Legend of Zelda wird so gut wie jedes große Franchise miteinbezogen. Die Kombination aus Hard-Rock, Punk-Rock und etwas Heavy Metal liefert feinstens ab.
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DROPKICK MURPHYS: „Turn up the Dial“
Droppkick Murphys sind und bleiben eine der besten Folk-Punk Bands die diese Erde zu bieten hat und absolut jeder Track auf diesem Album hat Ohrwurmcharakter, motiviert auf höchsten Niveau und bringt einen mitsingbaren Refrain. Ich könnte mich an kein Konzert der Band bei dem ich anwesend war erinnern, wo nicht die Post abging und mit diesen Tracks wird das so bleiben.
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JOSEPH SHABASON: „The Fellowship“
IIch hatte wirklich keinen Plan was mich hier erwarten würde, doch schlussendlich bin ich schon von den Kompositionen beeindruckt. Ich finde es interessant wie man biographische Themen rein mit Klang aufarbeitet und finde Shabasons Art sehr brauchbar. Andererseits ist es auch etwas anstrengend zu jedem Song eine Verbindung zu finden, wenn man keine Lyrics hat.
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VAN MORRISON: “Latest Record Project: Volume 1"
Ich gebe „Latest Record Project“ trotzdem 10 Punkte, weil ich Van Morrison, wie auch Bob Dylan, schon seit mehr als 55 Jahren als Songschreiber verehre. Ohne das Querdenkertum solcher Musiker hätten viele genialen Songs mit den entsprechenden Texten nicht das Licht der Welt erblickt.
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MORCHEEBA: "Blackest Blue"
Ein Fest für die Sinne und „nicht traurig über traurige Dinge zu spielen“ ist wunderbar umgesetzt und gelungen. Ganz klare Empfehlung mit 09/10 Punkten für die süßen, schmerzhaften, groovig, leichtfüßigen „Soulsoother“. Man kann jeden Track „einfach so“ hören, die Musik geht trotzdem ins Ohr. Aber man kann (und sollte) das Album genauso gut intensiv, genau hören- durchhören.
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BROILERS: "Puro Amor"
Die Broilers haben mit diesem Album nicht nur musikalisch vom Feinsten abgeliefert, sondern auch textlich die Liebe aus vielen Perspektiven eingefangen. Damit ist die Band die Erste die mir untergekommen ist, welche es geschafft hat ein Album ausschließlich der Liebe zu widmen, ohne kitschig zu sein. Ich liebe euch für diese geile Scheibe!
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RAG`N`BONE MAN: "Life By Misadventure"
Das Album "Human" hat mich 2017 nicht unbedingt vom Hocker gehauen. Die Stimme von Rag`n`Bone Man war zwar sehr beeindruckend, aber abgesehen von seinem Hit hat mich die Musik nicht wirklich berührt. Bei diesem Album war es komplett anders. Fast jeder Song hat mir Tränen in die Augen getrieben und mich enorm berührt.
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THE OFFSPRING: "Let The Bad Times Roll"
Nach so langer Wartezeit und vor allem unter dem Produzenten der Metallicas Black Album produziert hat, hätte ich mir wesentlich mehr erwartet. Ich war wirklich enttäuscht da mir schlussendlich 3 Songs auf dem Album gefallen. Es klingt alles viel zu sauber und brav und auch die Kompositionen lassen etwas an Inspiration missen. Schade.
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JUSTIN SULLIVAN:"Surrounded"
Dieses Album ist definitiv etwas für Genießer. Das perfekte Setting dafür ist wohl, wenn man sich die Vinyl-Version gönnt, sie auf den Plattenteller legt, eine Flasche Wein aufmacht, sich in einen großen Sessel zurücklehnt und Meister Sullivan zufrieden lauscht. Das Album ist sehr lang und bedarf einer gewissen Aufmerksamkeit, was es definitiv nicht zu "Radiomaterial" macht.
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MINE: "Hinüber"
in schwungvoll belebendes Album, dem doch auch Nachdenklichkeit und Wehmut nicht fehlen, eingängig und doch nicht austauschbar wird dem Hörer hier ein stimmungsvolles Gemisch aus elektronischen Elementen, leichtherzigem Pop und durchaus rockigen Ansätzen geboten, das zuweilen etwas getragen, manchmal aber auch rasant geliefert wird.
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THE FLAMING SIDEBURNS: "Silver Flames"
Wenn auch Fans der Band lange warten mussten, es hat sich definitiv ausgezahlt. Flaming Sideburns liefern eine Reise durch den Rock`n`Roll die so gut wie alles was fetzt am Weg streift. Wenn man nicht wüsste, dass es sich um ein Album aus 2021 handelt, dann würde man glatt glauben eine Scheibe aus den 70ern zu hören. Die Songs sind schön abwechslungsreich.
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GARY MOORE: "How Blue Can You Get”
10 Jahre nach dessen Tod veröffentlicht Mascot Label Group posthum ein neues Moore-Album Bei „How Blue Can You Get” handelt es sich um ein Album, das die musikalische Vielfalt der Songs Moores widerspiegelt. Wesentlich Neues findet man jedoch nicht. Es beinhaltet vier Coversongs sowie vier eigene Titel.
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NATALIE BERGMAN: "Mercy"
Zu Beginn hatte ich erwähnt, dass mich das Album sehr berührt hat und das wird viele die mich kennen etwas verwirren, da ich nicht überborden religiös bin. Das was mich so berührt hat war, dass ein Mensch der einen derartigen Schicksalsschlag aushalten musste trotz allem derartig hoffnungsvolle Musik aus tiefstem Herzen hervorbringt. Die Songs haben eine starke Wirkung.
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DANGER DAN: "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt"
Es ist nicht so, dass man die Harmonien und Arrangements nicht schon mal in ähnlicher Form gehört hätte, doch Gesang, Text und Instrumentierung - wie auch Spielar t- berühren, amüsieren, stacheln das eigene Gefühl, die eigene Wut und Irritation an. Hut ab, Danger Dan - eine ganz klare Empfehlung. Ich bin ein Fan von Kontrasten- hier hört man, was dabei herauskommen kann.
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JULIA STONE: "Sixty Summers"
Sixty Summers“ gehört als Ganzes zu den Alben, die man unbedingt mehr als einmal hören sollte, ansonsten erschliesst sich einem nicht die Struktur und die Vielfalt. Julia mischt verschiedene Stile, bei denen man im Einzelnen an unterschiedliche Künstler denkt. Ein interessantes Hörerlebnis, dem man auf jeden Fall offen gegenübertreten sollte.
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STEVE CROPPER: "Fire It Up"
Fire It Up” ist eins der besten Alben, dass ich in letzter Zeit gehört habe und eins der besten Alben, die in diesem Jahr bisher erschienen sind. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, es zu kaufen und sich von dieser tollen Musik anfeuern zu lassen. Sämtliche Titel sind großartig und gehen in die Beine.
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FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE: "Now"
„NOW“ fängt die Fury In The Slaughterhouse Stimmung sehr gut ein- nach der ganzen Zeit klingt es immer noch unverkennbar nach der Band. Einerseits schön, andererseits vielleicht auch etwas schade. Einige Songs bieten anfangs spannende Ideen, die weiterverfolgt den „Furysound“ in vielleicht ungewohnte, aber durchaus interessante Gefilde hätten führen können.
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WHILE SHE SLEEPS: "Sleeps Society"
Abgesehen davon, dass das Album Metalcore der Spitzenklasse ist, ist das Konzept dahinter und vor allem das Projekt der Sleeps Society ein sehr beeindruckendes. Es ist schön zu sehen, dass sich die Band Gedanken darüber macht, wie man in der harten Musikbranche anderen Künstlern einen etwas leichteren Einstieg in diese Welt gewähren kann.
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ANTIHELD: "Disturbia"
Ehrlich gesagt hatte ich nicht so viele depressive Themen auf dem Album erwartet, andererseits hat mich der Sound und die textliche Umsetzung der Themen sehr beeindruckt. Es werden zwar sehr ernste Themen angesprochen und es dreht sich viel um Liebe, jedoch nicht auf "schnulzige" Art, sondern eher in einer melancholische Reflexiven.
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ESCAPE THE FATE: "Chemical Warfare
Escape The Fate sind sehr experimentell unterwegs und schrecken sich definitiv nicht vor diversen elektronischen Elementen. Leider kommt dabei der Metal etwas zu kurz, sodass ich mir gar nicht mehr ganz sicher bin, ob man dieses Album überhaupt noch als Metalcore bezeichnen kann. Es ist eher eine Mixtur aus im Radio zu findenden Sounds und dezenten Metal Elementen.
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DINOSAUR JR.: "Sweep It Into Space"
Die im Album verbauten Melodien sind wirklich angenehm, regen aber auch zum Mitschunkeln an. Dinosaur Jr. schaffen es einfach immer wieder den schmalen Grat zwischen leicht melancholischem Grunge und doch motivierenden Rock zu finden und dabei den Pop auch nicht zu kurz kommen zu lassen.
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THE VINTAGE CARAVAN: "Monuments"
Beim Hören des Albums blutete mir mein Herz, denn ich musste daran denken wie fein das letzte Konzert der Band, welches ich miterleben durfte war und dass es wohl eine Zeit dauern dürfte, bis ich wieder in den Genuss komme. Der Rock von Vintage Caravan zeigt, dass Rock`n`Roll noch lange nicht tot ist, solange es Musiker gibt sich sich authentisch dem Genre widmen.
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LUCINDA WILLIAMS: “Runnin' Down a Dream: A Tribute to Tom Petty”
Die Band spielt fast wie die Heartbreakers, über viele Jahre hinweg Pettys Begleitband; das manchmal etwas Nölige in der Stimme Pettys wird von Lucinda zeitweise noch übertroffen. Auch die Arrangements sind mehr oder weniger ähnlich. Somit besteht für mich keine Notwendigkeit sich dieses Album zuzulegen.
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