VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
BUSH: „The Art of Survival“
Bush hat mich diesmal wirklich überrascht. Es gibt zwar ein paar ruhige popige Nummern auf dem Album, doch der Großteil ist wirklich böses Metal-Geriffe! So hart habe ich die Band definitiv noch nie gehört. Lustiger Weise hab ich mir bisher immer genau solch einen Wandel gewünscht, als ich Bush gehört habe.
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SIMPLE MINDS: "Direction of Heart"
Simple Minds sind definitiv nicht simpel, wenn es um ihre Musik geht. Die Kompositionen sind durchwegs tanzbar, regen jedoch durch die Texte auch zum Denken an. Die hier und da verwendeten Chöre sind als partielle Unterstützung sehr gelungen. Insgesamt klingt das Album, als hätte man alle 90ies New-Wave Bands zusammengesammelt und in 9 Songs komprimiert.
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JOHN CARPENTER, Cody Carpenter: „Halloween Ends“
: Ich bin einmal wieder von der Kreativität der Carpenters begeistert. Cody ist ein unglaublich begabter Künstler und der Fakt, dass „Alt-Carpenter“ auch noch mit mischt ist simpel bewundernswert. Der Film selbst ist auch sehr gelungen und wirklich empfehlenswert, wenn man auf klassischen Splatter mit etwas mehr Story steht.
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GARBAGE: „Anthology“
Garbage sind und bleiben eine absolute Institution im Alternative Rock Genre, wenn auch der „popige-Touch“ über die Jahre immer mehr hervor sticht. Die Songs sind sehr fein geremastert, liefern aber nichts Neues. Als „Geburtstags-Scheibe“ geht das Werk auch nur gerade knapp durch.
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HÄMATOM: „Lang lebe der Hass“
Hämatom haben es einmal wieder geschafft ein Album zu produzieren, welches einerseits zum Denken anregt, andererseits genug Raum für Spaß und Party lässt. Das Album ist wesentlich elektronischer als die Vorangegangenen, jedoch ist das im Genre NDH nicht unbedingt neu. Die Gitarren haben gewaltig Dampf und die Synthesizer geben den Kompositionen einen melodischen Touch.
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BRUCE SPRINGSTEEN: „Only the strong survive“
Die große Frage war definitiv, ob die eher rauchige Stimme von Springsteen gut zu den doch teils ursprünglich glatt melodisch gesungenen Songs passen würde. Schlussendlich war ich überrascht, was Meister Springsteen stimmlich hinbekommt. Die doch sehr emotionalen souligen Songs sind nicht einfach zu covern, doch Springsteen hat es gekonnt geschaft.
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ALTER BRIDGE: „Pawns & Kings“
Alter Bridge bleiben Alter Brige. Die vorangegangenen Alben waren durch Tremonti, aus Sicht eines Gitarristen, sehr anspruchsvoll und auch aus Sicht eines Sängers ist Myles Kennedy ein absolutes Biest wenn es um klaren Gesang geht. Die Riffs fetzen, die Rhythmussektion liefert einige aufwändige Passagen und die Vocals sind simpel vom Feinsten.
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QUEENSRŸCHE: „Digital Noise Alliance“
Nach dem Hören dieses Albums war mir wieder klar, warum ich die Band nicht dem Genre Progressive Metal zugeordnet habe. Queensrÿche sind klassischer Heavy Metal mit minimal experimentellen Tendenzen, aber definitiv nicht übermäßig progressiv. Die neuen Songs haben den klassischen  Queensrÿche-Charme und liefern sogar etwas härter ab als erwartet.
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GODDYS: „Monsters of Reality“
Die doch komplexen Spielarten des Rocks in derartig gekonnter Weise zu vermengen, dass die Kompositionen alt und trotzdem frisch klingen ist schon bemerkenswert. Ich hatte wirklich großen Spaß beim Hören des Albums und kann jenes jedem ans Herz legen, der guten neuen experimentellen Rock hören möchte. Hier kann ich nur satte 10 von 10 vergeben.
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FLYING CIRCUS: „Seasons 25"
Der progressive Rock von Flying Circus ist schon wirklich interessant, vor allem in den nun vorhandenen verschiedenen Versionen. Diese Veröffentlichung wurde von den Fans dankend angenommen und auch die Medien-Welt schenkt der Band seither gebührende Aufmerksamkeit. Ich bin sehr erfreut darüber, dass ich die Band über dieses Jubiläumsalbum kennenlernen durfte.
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PIXIES: „Doggerel“
Auf diesem Album hat mich die Truppe mit ihren Classic-Rock-Riffs und den Texten überzeugt. Trotzdem sind mir die Kompositionen noch immer etwas zu motivationslos und träge. Etwas mehr Druck und Zerre würde definitiv nicht schaden. Der Gesamtsound des Albums ist im Großen und Ganzen stimmig, wenn auch hier und da etwas „mellow“.
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BJÖRK: "Fossora"
Faszinierend, inspirierend, aber auch verstörend- wozu Musik im Stande ist. 10/10 Punkte für dieses „wieder einmal“ außergewöhnliche Werk einer außergewöhnlichen Künstlerin, die die Kraft und Grenzenlosigkeit besitzt Musik aus den, ihr vom Mittelmaß aufgezwungenen „Einschränkungen“ zu befreien.
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RUBEN BLOCK: „Looking To Glide"
Schlussendlich hat mich die experimentelle Natur der Songs sehr verblüfft. Ich muss aber auch zugeben, dass mir die Kompositionen hier und da etwas zu wirr sind. Der Gesang geht durch das „Sound-Gemenge“ etwas zu oft unter, was wirklich schade ist. Im Großen und Ganzen ist das Album jedem zu empfehlen, der alles andere als klassischen Pop hören möchte.
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NIKKI LANE: „Denim & Diamonds“
Bei einem derartigen Aufgebot an Musikern war ich sehr gespannt was ich zu Gehör bekommen würde. Schlussendlich war ich sehr beeindruckt, da die Songs eine interessante Mischung aus Blues/Country und Rock liefern. Der Gesamtsound ist wirklich vom Feinsten, was kein Wunder ist, da Meiste Homme schon genau weiß was er tut.
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KNORKATOR: „Sieg der Vernunft“
Knorkator ist mit Abstand eine der besten deutschen Bands überhaupt und ich glaube, dass sie das auch bleiben werden. Das Album ist zwar etwas ernster als die Vorherigen, aber das schadet definitiv nicht. Die Texte sind genial, die Musik ist unglaublich abwechslungsreich und das Gesamtpacket regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern macht auch gewaltig Spaß.
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LeANN RIMES: „God`s Work“
I LeAnn Rimes ist eine absolute Meisterin ihres Faches und die Songs gehen direkt ins Herz. Die religiöse Komponente ist nicht unbedingt nach meine Geschmack, doch schlussendlich ist ein starker Glaube an etwas nie falsch, wenn er zu etwas Positivem motiviert. „God`s Work“ ist auf jeden Fall ein sehr gelungenes emotionales Album, welche etwas Ruhe braucht.
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THE AFGHAN WHIGS: „How Do You Burn?“
Ich habe etwas meine Schwierigkeiten die Soundwelten der Songs zu beschreiben, doch schlussendlich lässt sich das gesamte Album als eine Mischung aus R`n`B, Classic Rock und Hip-Hop beschreiben, wenn auch der gesamte Klang sehr eigen ist. The Afghan Wigs dürfte ihre Zielgruppe haben und ich bin mir sicher, dass jenen das Album nach auch sehr gut gefällt.
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PET NEEDS: „Primetime Entertainment“
PET NEEDS haben auf ihrer zweiten Scheibe gezeigt, dass sie wirklich viele Seiten haben und sich auch nicht davor scheuen in die emotionale Tiefe zu gehen. Einerseits wurde hart abgeliefert, andererseits haben mich gewisse Passagen emotional berührt, was bei ruhiger Musik selten der Fall ist. Auf jeden Fall ist das zweite Album absolut gut gelungen.
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THE DEAD DAISIES: „Radiance“
Die Songs sind wirklich gelungene Rock-Track die auf klassische Art und Weise abrocken. Das ist dann aber auch schon alles. Jedes Lied wirkt irgendwie bekannt, auch wenn man weiß, dass es sich um nigel-nagel neues Material handelt. Schlussendlich handelt es sich um gut produzierten Hard-Rock wie man ihn gewohnt ist. Von solchen Größen hätte ich mir etwas mehr erwartet.
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U96: „20.000 Meilen unter dem Meer“
U96 sind wirkliche Klangkünstler und auch wenn ich die dazugehörige Show nicht gesehen habe, bin ich mir sicher, dass diese Klangwelten mit visuellem Zusatz noch massiver wirken. Im Großen und Ganzen ist das Album definitiv etwas für Liebhaber des klassischen Techno.
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OZZY OSBOURNE: „Patient Number 9“
Ozzy hat es noch immer drauf. Stimmlich und auch hinsichtlich des Songwritings hat der dunkle Prinz wieder einmal bestens abgeliefert. Natürlich ist das Soloalbum kein Black Sabbath Album, aber es ist einmal wieder ein gelungenes Solo-Album, bei welchem Iommi zumindest mitgewirkt hat. Im Großen und Ganzen ist die Scheibe schon sehr passabel.
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PABST: „Crushed by the weight of the world“
Die Songs die eher in Richtung Brit-Rock und Grunge gehen gefallen mir sehr gut. Andere Songs, wie zum Beispiel der Schlusstrack sind mir dann schon fast deftig für das Genre und gehen eher in Richtung Post-Rock. Im Großen und Ganzen ist das Album wirklich gut gelungen und auch sehr interessant. Es braucht definitiv mehrere „Hör-Durchgänge“ bis man sich satt hört.
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ELECTRIC CALLBOY: „Tekkno“
Die Songs haben teilweise Metal-Passagen, die ich absolut feiere und die elektronischen Elemente erinnern mich an Party-Musik von früher. Eine an sich gute Kombination um Party zu machen, doch irgendwo sind mir die Refrains etwas zu popig. Die Band hat sich seit ihrem Anfang definitiv verändert, doch so wie es aussieht ausschließlich zum Guten.
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