VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
SCHILLER: "Summer In Berlin"
Das neue Album „Summer In Berlin“ gibt es als schönes Doppel CD Album. Die zweite CD beinhaltet dabei 13 Livetracks, die erste CD ist ein Studioalbum. Die Tracks bauen sich langsam auf, wie Wellen und versinken dann wieder in dem Meer voller Klänge, voll mysteriöser Untiefen in den Gemäuern einer Stadt. Ein spannender Trip in die Seele einer Stadt.
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BLACKMORE´S Night: "Nature´s Light"
Alles in allem ist „Nature´s Light“ ein gelungnes Werk, das gewohnt stimmig den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart meistert. Den mittelalterlichen Touch muss man mögen oder dem zumindest offen gegenüber sein- ist dies der Fall, kann man sich wunderbar entführen lassen. Gute 07/10 Punkten für eine Idee einer „modernen Renaissance“.
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ALICE COOPER: "Detroit Stories"
Alice Cooper ist und bleibt der Shock-Rocker schlechthin. Das gesamte Album wirkt wie eine Hommage an seine Ursprungszeit, garniert mit aktuellen Themen und generellen Ansichten des Künstlers. Abgesehen davon ist es schon sehr beeindruckend, dass man in solch einem Alter noch derartig Dampf hat um solch ein energiegeladenes Album rauszuhauen.
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EPICA: "Ωmega”
Abgesehen davon, dass es sich musikalisch gesehen um ein wirklich gut komponiertes und weiters feinstens gemischtes Album handelt, ist das was mir besonders gefällt, dass sich die Band hier mit dem Individuum und dem Leben an sich, sowie der Geschichte der gesamten Menschheit auseinander gesetzt hat, wenn man die Texte betrachtet.
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NOFX: "Single-Album"
Die Songs sind gut gemischt, die Texte wieder einmal sehr humorvoll, provokant und auch mit vielen sexuellen Anspielungen gespickt. Was soll man da noch groß dazu sagen? Eine astreine Punk-Scheibe von einer der größten noch aktiven amerikanischen Punk-Bands!
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LNZNDRF: "II"
Ich hatte beim Hören Bilder von den Weiten des Alls, aber auch großen Landschaften im Kopf. Die Band hat einen wirklich eigenen Stil, welcher mir persönlich sehr gut gefällt. Abgesehen von zig Brit-Rock Vergleichen die mir hier einfallen würde ist die Nähe der Band zum Kraut Rock auch nicht von der Hand zu weisen. Alles in allem ist "II" ein wirklich interessantes Album.
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JOANNA CONNOR: “4801 South Indiana Avenue”
Ein wirklich großartiges 14. Album, dass durch den fulminanten Gesang der aus Chicago stammenden, Slide-Gitarren-Virtuosin und Singer-Songwriterin und ihr virtuoses Gitarrenspiel besticht und welches sämtliche Facetten des Chicago-Blues beinhaltet. Das Album ist nach der Adresse des legendären Bluesclubs „Theresa’s Lounge“ in Chicago benannt.
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THE NOTWIST: "Vertigo Days"
Ein sehr vielseitiges, interessantes Album mit „Klanggeschichten“ der etwas anderen Art. Äußerst empfehlenswert wenn man sich mal ein bisschen in sich selbst und der Welt verlieren möchte… Welt abschalten, sich selbst einschalten und sehen, was passiert. 09/10 Punkten von mir. Und große Freude über solche Perlen der deutschen Musik.
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MILLARDEN: "Schuldig"
Grundsätzlich wirkt „Schuldig“ ein wenig „dreckiger“ als "Betrüger" und "Berlin". Man bekommt dadurch jedoch das Gefühl, dass Milliarden tatsächlich langsam einen eigenen Stil entwickeln. Die Rio Reiser Anleihen kommen zwar immer nochmal durch, was jedoch bei einer so ähnlichen Stimme, wie der von Ben Hartmann kaum vermeidbar ist. „Schuldig“ durchaus gelungen.
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ALLY VENABLE: “Heart Of Fire"
Ally Venable besticht durch ihr energetisches, facettenreiches Gitarrenspiel. Auch ihre kompositorischen und textlichen Fähigkeiten sind beachtlich. Ein Album mit einer positiven Ausstrahlung, das bei mir in diesen düsteren Zeiten häufiger aus den Lautsprechern donnert. Es wird ihrer Karriere mit Sicherheit einen weiteren Schub nach vorne bringen.
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The Pretty Reckless: „Death by Rock and Roll“
Schon beim ersten Track kam mir folgender Gedanke: „Endlich wieder ein Hard-Rock Album mit weiblicher Stimme, welches so richtig fetzt!“ . Neben den Blues Pills sind The Pretty Reckless für mich eine der besten „female-fronted“ Rock-Bands auf diesem Erdballen und „Death By Rock And Roll“ hat diese Ansicht nur noch verfestigt.
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TRANSATLANTIC: „The Absolute Universe“
Die Truppe ist einfach überwältigend gut und „The absolute universe“ zeigt nach 7 Jahren der Stille, dass es die Band immer noch gewaltig drauf hat. Auf diesem Album gefallen mir seine Vocals mit Abstand am besten. Alles in allem ist „The absolute Universe“ ein riesiges Werk an dem sich alle Prog-Snobs die nächsten Monate abarbeiten können
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XIXA: „Genesis“
Abgesehen davon, dass die Mischung aus dezenten Rock-Elemente und lateinamerikanischen Rhythmen wirklich ansprechend ist, gefallen mir die diversen elektronischen Spielerein die die Band verbaut hat wirklich enorm gut. Die Kombination dieser Elemente ist wirklich einzigartig und XIXA haben einen absolut eigenen Stil mit enormen Wiedererkennungspotential.
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GOD IS AN ASTRONAUT: „Ghost Tapes #10“
Es ist selten, dass mich instrumentale Alben in ihren Bann ziehen, doch „Ghost Tapes #10“ hat es mit seiner abwechslungsreichen Art geschafft. God Is An Astronaut haben auf jeden Fall sehr interessante Kompositionen geliefert und ich bin sehr gespannt, ob sich die etwas neuere härtere Seite in den nächsten Werken erhält.
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SIA: "Music"
Auf dem Album sind 14 Tracks mit 49 Minuten Spielzeit, die sich ohne große Überraschungen oder neuen Ideen in das Gesamtwerk der Sängerin einfügen. So ganz unter die Haut gehen will „Music“ aber nicht. Richtig smarte Produktion aus alten Zeiten vermisse ich leider. Aber ganz so schlimm ist das Album nicht, nur eben auch nicht so richtig gut wie gewohnt.
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STEVEN WILSON: "The Future Bites"
Wie anfangs schon erwähnt- ein Geniestreich. Anders als man Steven Wilson im Kopf hat und gerade deshalb gewohnt genial. Ein Spiel aus Klängen, Fragen, Ängsten und schlichter Beobachtung. Musikalisch wie textlich ein Genuss mit herbem Nachgeschmack. Volle 10/10 Punkte von mir. Anhören, abtauchen und nachdenken. Von Zeit zu Zeit sollte das jeder mal tun. 
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FOO FIGHTERS: „Medicine at Midnight“
Ich habe viel erwartet, aber derartige softe Nummern dann doch wieder nicht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es mir nicht gefällt, denn die Songs sind wirklich sehr abwechslungsreich, haben interessante und nicht unkomplexe Rhythmen. Die Vocals von Grohl und auch den Background Sängerinnen sind wirklich erste Sahne und im Großen und Ganzen ist das Album wirklich gut gelungen.
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JOHN CARPENTER: „Lost Themes III: Alive After Death“
Es ist unbeschreiblich wie oft ich mir bei diversen Stellen des Albums dachte, dass diese oder jene Filmszene wie gemacht für diese Musik wäre. Etwas seltsam, da ich normalerweise eher darüber nachdenke, welche Musik zu welcher Szene passen würde und nicht umgekehrt. Dieses Denken spricht aber eben dafür, dass Carpenter genau das schafft was er verspricht..
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ACCEPT: „Too Mean To Die“
Ich hatte ACCEPT schon aus den Augen verloren, da mir der solide Metal der Truppe in den letzten Alben etwas zu monoton war. Mit „Too mean to die“ hat sich diese Meinung drastisch geändert, denn das Album ist sehr abwechslungsreich und klingt etwas nach Judas Priest, was am Produzenten liegen könnte. Alles in allem ist das Album als frischer Wind in den Segeln von ACCEPT.
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MICHAEL SCHENKER GROUP: „Immortal“
„Immortal“ ist als absolut feine MSG-Scheibe zu bezeichnen, welche jeden alten und jungen MSG-Fan gefallen sollte. Ich persönlich habe mich sehr über das neue Album gefreut und vor allem darüber, dass MSG altern wie ein guter Wein. Dafür gibt es von mir 8 von 10 Punkten. Ich hoffe man muss auf den Nachfolger nicht nochmals so lange warten.
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SPERLING: "Zweifel"
Über das Werk von Sperling bin ich etwas uneins mit mir- doch Musik ist auch dafür da im Zuhörer etwas auszulösen- egal was. Wenn sie es schafft, hat die Musik schon gewonnen. Deshalb bekommt „Zweifel“ von mir gute 07/10 Punkten und den einen oder anderen Gedanken danach.
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ZSK: „Ende der Welt“
Das neue Album ist wirklich feiner Stoff und es macht mich etwas traurig, dass das Release inkl. Japan-Tour verschoben werden mussten. Nichts desto trotz hat die Band wieder einmal feinstens abgeliefert und ich hoffe, dass das Album bald auf einer Bühne zelebriert werden kann.
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YOU ME AT SIX: „Suckapunch“
Ich muss sagen, dass mir „Suckapunch“ sehr gut gefallen hat. Das Album bringt eine Mischung aus recht frischer Rockmusik, versetzt mit allen Pop-Elementen die momentan im Radio rauf und runter gespielt werden. Für mich ist die Band definitiv Radiomaterial und die Songs werden die Charts definitiv auflockern.
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