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SNOW PATROL – Reworked
Richtig packend ist das neue Album nicht. Dafür klingt es wohlig, weich und gutmütig. Auf das notwendigste reduzierte Drummachine und sphärische Keyboardschwaden bestimmen die überarbeiteten Versionen. Ich muss sagen, mir gefallen die Originale besser.
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BECK: „Hyperspace“
Der diesmalige Ausflug in die Welten des atmosphärischen Synthie-Klangs verziert mit recht interessanten Sprechgesang und nachdenklich stimmenden Texten ist schon eine Sache für sich, welche man eben mag oder nicht. Trotz dieser Begebenheit ist die Arbeit von Beck immer wieder etwas Neues und genau dies muss ich Ihm zu Gute halten.
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FIRE FROM THE GODS: „American Sun“
Wie ihr an meiner Vergleichsflut sehen könnt kann ich schon alleine den zwei erwähnten Tracks viel abgewinnen und ich möchte nicht wissen wie lang dieses Review bei allen Songs werden würde. Die Metal Passagen sind Hammer, die Metalcore Passagen könnten etwas weniger werden, dafür die Djentigen etwas mehr. Die Rap Passagen sind zwar ok, aber bitte nicht übertreiben.
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DOUBLE CRUSH SYNDROME: „Death to Pop“
Ehrlich gesagt hätte ich mir etwas mehr erwartet. Die Riffs klingen etwas altbacken, die Vocals sind zwar motiviert, wirken aber durch den fehlenden Gitarrendruck etwas lasch. Die Drums sind recht simpel gehalten und das Gesamtbild ist an sich recht stimmig. Soweit zur musikalischen Seite.
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DERMOT KENNEDY: „Without Fear“
Für ein Debüt ganz ok, doch es gibt da ein paar Sachen zu bemängeln. Vorab sei gesagt, dass die Stimme  eine Sache ist, welche als Mittelpunkt klar große Qualität besitzt und woran ich nichts auszusetzen habe. Was mich vorwiegend stört sind die Drum-Samples, welche ganz simpel billig klingen. Die wirklich gut gesetzten Chöre macht es erträglicher.
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PHIL CAMPBALL: „Old Lions Still Roar“
Campbell hat sozusagen ein generationenübergreifendes Projekt geschaffen, welches obendrein noch genialst klingt. Der Albumtitel trifft den Nagel auf den Kopf. Ein Haufen mittelalter Männer die sich gemeinsam auf einem Album die Ehre geben und zeigen, dass sie noch gewaltig brüllen können. Es grooved und scheppert richtig schön.
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PORN: „The Darkest Of Human Desires Remixed“
Die düstere Szenerie, die philosophischen Texte und dann auch dieser beneidenswerte experimentelle Zugang zu dem Trilogie-Konzept. Porn sind einfach durch und durch düstere Gestalten die Geniales hervorbringen. Diesmal gebührt aber eigentlich das Lob den Produzenten hinter den Remixes. Die Scheibe ist zwar sehr cool geworden, doch eben nur ein Remix-Album.
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LITTLE TEETH: „Redefining home“
Ffür ein Debütalbum hat mich die Scheibe gut erwischt. Die Tracks sind für meinen Geschmack etwas zu poppig und im Gesamten könnte es etwas mehr grooven. Rhythmisch wurde es über die Zeit dann etwas lau, wobei man dazusagen muss, dass dies an der Solidität der Intensität des Gesamtsoundes nichts abtut. Für eine Eigenproduktion ist dieses Debütalbum auf jedenfall gelungen
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