VORCHECKING: Frische und unabhängige CD-Kritiken zu aktuellen Alben
MONOMYTH: "Orbis Quadrantis"
Am Anfang war ich etwas skeptisch auf Grund der „nur“ 4Tracks, doch jene waren schlussendlich so vielseitig und interessant, dass ich jene mindestens 4 mal durchhören musste, um allgemein etwas über diese Werke zu sagen. Keine Vocals heißt meist mehr Konzentration auf die Klangwelt, da die Konzentration für die Lyrics wegfällt.
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THE HU: "The Gereg"
Ich bin von diesem Debütalbum einerseits beeindruckt, andererseits hat es mir gezeigt, wie wenig Ahnung ich von mongolischer Musik habe. Daher ist „The Gereg“ für mich ein Einstieg in eine ganz neue musikalische Welt gewesen und dafür schon einmal ein großes Dankeschön an The Hu!
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BLACK STAR RIDERS:  "Another state of grace"
Ich bin immer recht skeptisch bei frischem Rock, da er hier und da doch sehr mit Pop versetzt ist, doch dies trifft überhaupt nicht auf Black Star Riders zu. Die Truppe klingt wie verdammt frische Thin Lizzy. Ich war eigentlich auf recht monotones Gerocke eingestellt, doch geliefert wurden wirklich feine Melodien und noch feinere Gitarrenharmonien.
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MADELINE JUNO: "Was bleibt"
Madeline hat erstens eine wirklich gute Stimme, zweitens sind die Texte wirklich sehr gut geschrieben und drittens ist es verdammt bewundernswert, dass man mit 24 schon derartig in der Branche gefestigt ist. Alles in allem ist das Album wirklich gut gelungen, wobei ich die Tracks lieber einzeln höre als mir auf einen Hieb die etwas melancholisch stimmenden Melodien zu geben.
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THE BLUE POETS:  "All it takes"
Die Blue Poets liefern auf diesem Album wieder einmal Rock der Spitzenklasse  wie man es von ihnen gewohnt ist. Die Riffs klingen verdammt frisch und jeder Track hat seine Feinheiten, welche der Scheibe wieder ihren fetten Dampf verleiht. Ich bin jedenfalls sehr beeindruckt von dem Album und unglaublich happy, dass so geiler Rock noch produziert wird.
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NEW MODEL ARMY: „From Here“
Wenn man an Punk denkt, hat man doch schon verzerrte Gitarren im Kopf, doch New Model Army brauchen jene nicht unbedingt. „Hard Way“ ist beispielsweise so ein Track, welcher einen sozusagen zu Beginn mystisch einlullt, bis dann der pressende Bass hervortritt, die Gitarre mit einem auflockernden melodischen Riff meldet und dann wieder an Sullivan übergibt.
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TOOL: „Fear Inoculum“
Das lange Warten hat sich ausgezahlt. Die Songs lösen immer wieder etwas Neues in mir aus und ich werde einfach nicht müde diese riesigen Teile durchzuhören. Erwähnenswert ist ebenso, dass die Deluxe-Edition des Albums ein wirkliches Sammlerstück ist, einen LCD-Screen mit Boxen enthält und man dadurch das Album direkt aus der CD-Hülle hören kann.
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Thees Uhlmann -  Junkies und Scientologen
„Junkies und Scientologen“ ist das dritte Soloalbum von Thees Uhlmann und für mich sein Bestes. Im Grunde ist es ein typisches Thees Uhlmann Album. Grandiose Texte auf ordentlichen Indie-Rock Melodien. Der Fakt, dass Thees bei diesem Album den Fokus etwas weniger auf  Rock’n Roll  gelegt hat und sich das Album dadurch etwas persönlicher anfühlt, macht es einfach besser.
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Wanda  - Ciao!
Mit „Ciao“ beweisen Wanda wie wandlungsfähig sie sind.Zwischen der bekannten Gute-Laune-Formel haben sich nun auch melancholischere und nachdenklichere Texte gemischt. Allerdings haben sich zu den vielen sehr guten Tracks auch ein paar Füllertracks verirrt, die das Album ein wenig in die Länge ziehen.
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TAYLOR SWIFT: „Lover“
Im Großen und Ganzen ist das Album für die Zielgruppe sicherlich sehr brauchbar und Taylor Swift weiß was sie tut. Das Liebe ihr Steckenpferd ist soll nicht so schlimm sein, denn auf jenem reiten ja seit Jahren schon die Schlagerfuzis herum. Die Rhythmen sind „catchy“, die Melodien eingängig und der Erfolg in den Charts zeigt, dass Swift wieder einmal brauchbare Arbeit geliefert hat.
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